Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1594142
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49112111. 
in die Heimat wurde er Bildhauer der kö- geordnet. Die übrige Dekoration ist im rei- 
niglichen Erzgiesserei {von ihm Chorstühlc von chen italienischen Renaissancestil der Raffae- 
Bronze für die Kirche in Biafra), und 1805 Hof- lischen Periode in Stuck und Holzschnitzerei 
bildhauer. Als solcher fertigte er die Statue des ausgeführt. Namentlich ist die hoch unter den 
Königs für einen Saal des Arsenals, Sowie eine Decke angebrachte Galerie mit zierlicher Sculp- 
Anzahl anderer Standbilder und Büßlien, 111111111- tur überzogen. Nur die hinter dem Katheder ta- 
t" (llejenlge des Herzogs Von Welllngloll- Voll bernakelartig aufgebaute Nische ist nicht ganz 
1823 an arbeitete er an Skulpturen für den Pfl- von den in Spanien gewöhnlichen Uebertrei- 
last von Aluda- T9deSJ3-hl' lmbekanllt- bungen dieses dort sogenannten plateresker 
s. Cyrillo Vclckmar Machado, Colleccäo di Stils frei geblieben 
"52111011118- LßbQalSß-P-219-31 "Y-Wwkl, Abbildung bei Villa Amil n. 84. gT 
mcL  gpäwsländ bei Fergnssnn Mod. Archit. 
Aguila. Luis del Aguila, einBildhauer zu s. (lean   
Jacn und Schüler des Pedro dc Valdelviria, den Fr- W- 1111-961"- 
das Domkapitel von Sevilla 1553 berief, um die Aguilar. J uan de Aguilar, baute 1636 für 
Arbeit an denSeiten desTabei-nakels ainHaupt- den Infnnten D_ Fernando, den Bruder Phi- 
altar zu taxiren. lipps IV. von Spanien, den Palast Zarzuelzi 
5- Ü e?  Be 1111111l1ß Z, Dlßß-  llers- _i1I der  zwei [icguas von Madrid. Es ist indessen nieh1 
3011991011 alllßt- dßlaflßiedral1leSßvlllalP1 41) gewiss, 0b er selbst den Plan dazu entworfei 
Wllrßlbf 11641111111- 5 r   hat, da er nicht königlicher Baumeister war 
1' " w" ("V5  Dieses einfache Gebäude ist nur dadurch merk- 
Ägllllß- Bßltßßal" (lßl Agllllß, Spanischer würdig geworden, dass man in ihm zuerst die 
Maler, der 11111 1570 zu 001110141 lebte, WG 61" (laä den italienischen Opern nachgebildeten Schau- 
Hauptaltarbild in der Kirche des Hospitals S. spiele auffiihrte, die danach in Spanien den N3. 
Sebastian, sowie andere Bilder auf Holz für Kir- men Zarzuelas erhielten 
chen malte. Seine schöne Färbung" wurde ge- s. Llaguno y Ämirolal. Notic. lY. 27. 
rühmt. Fr. W. Ungar. 
1- oiisßxl_llllißl'ä1l_löllvl- Historie du la Pinturll- Aguilar.  
    p. I      
zum; der Vaua Agullera. Dicgo de Aguilera, spanische 
Aguila. Francisco del Agni la, spanischer  zu ToledO m de? "Vene" Half" 
   .   des 1h. Jahih. 1587 ernannte ihn das Kapite 
Maler aus Muicla vom lande des 16. Jahrh. W11 b K th d q .1: q b_ t. H   d 
wissen von ihm nur durch ein Dokument, das E"  a .6 m e m1 "e 481a" 61mm ez Im] 
  ,   . Schiedsrichter, um den Wcrth des Altarbxlde: 
OeanBcrmudez   d  Q4",     
der Maler um den Auftrag bittet, das Grab des de; {I4 Xfäilgel "gdhilfs Geänfijdgsl "llle gheihim 
Don Alonso el sabio (in der Kathedrale, zu Mur- T? X1310 Jiizu  ilä'_3n' 11b fllfleyon Ommlm 
cia) zu malen und zu vergolden. K 0 p. i ge Ä] wem leuullten" 
 H. Archiv der Kathedrale von lolerlo.  Ueai 
 Lelort- P, e riu u d ez. Dicc. 
Aguila. Migucl de Ag uila, spanischer Ma- Leforrr 
ler! äiussexfllla gebüftlgf Wonef  Aguilles. B0 yo r rFAg-ui I les  Boyer. 
in die Heimat wurde er Bildhauer der kö- 
niglichen Erzgiesserei {von ilnn Ohorstühle von 
Bronze für die Kirche in Biafra) , und 1805 Hof- 
bildhauer. Als solcher fertigte er die Statue des 
Königs Für einen Saal des Arsenals, sowie eine 
Anzahl anderer Standbilder und Büsten, darun- 
ter diejenige des Herzogs von Wellington. Von 
1823 an arbeitete er an Skulpturen für den Pa- 
last von Ajuda. "Dodesjahx- unbekannt. 
s. Cyrillo Vulüklnar Machado, (Iolleceäo di 
Nlemorias. Lisbua 182311). 276.  Ra u 1. y n s ki,  
Uict. 
Aguila. Luis de] Aguila, ein Bildhauer zu, 
Jaen und Schüler des Pedro de Valdelviria, den 
das Domkapitel von Sevilla 1553 berief, um diel 
Arbeit an den Seiten des Tabernakels amHaupta 
altar zu taxiren.  
s. Cean Bermudez, Dies.  Ders. in der De- 
scripciou artist. de la Catedral de Sevilla (p. 41) 
schreibt Aguilar.  
Fr. W. Enger. 
Aguila. F r a ncis eo del Agui la, spanischer 
Maler aus Murcia vom Ende des 16. J'ahrh. Wir 
wissen von ihm nur durch ein Dokument, das 
(Jean Bermudez besass, worin (datirt 6. Okt. 1590) 
der Maler um den Auftrag bittet, das Grab des 
Don Alonso el sabio (in der Kathedrale zu Mur- 
cia) zu malen und zu vergolden. 
Lefert. 
Agnila. Miguel de Ag; ui la, spanischer Ma- 
ler, ausSevilla gebürtig, wo er 1736 st. Er muss 
bei einem der vornehmsten SchiilerMurillds gc- 
lernt haben, denn seine Werke nähern sich der 
Art (lieses grossen Meisters, namentlich durch 
das Kolorit. 
s. Fean Bermudez, Dieg 
Lefbrt. 
Aguilar. Bartolome deAguilar, war ein 
geschätzter spanischer Bildhauer, dem 1518 mit 
Hernando de Sahagnn die lhakoration des Para- 
ninfo oder Festsaales in dem vom Kardinal Xi- 
menes gegründeten Kollegium  Ildefonso an 
der Universität Alcala de Henares übertragen 
rvurde. Die Anordnung des Saales entspricht. 
einigermassen der des 1492 erbauten Salon de? 
lsabel im Schlosse Aljaferia zu Saragossa und 
der 1366 vollendeten und ursprünglich als Syna- 
goge erbauten Nuestra Seüora del Transito zu 
Toledo. Doch ist in dem Paraninfo jede mauri- 
sehe Reminiscenz vermieden, und nur die reichen 
Kassettirungen der Decke sind nach einem 
manrischen Muster im sagen. Artesonado an- 
Aguillon. Aguiilon de Droues. Diese 
Name tindet sich an dem schweren , mit Figurei 
beladenen Westportal der Kathedrale von Bour 
ges aus dem 13. Jahrh. 
 Bulletin: ill'l'ilk;O1OgiqUl' Jl. 155. 
Fr. W. IInge-r. 
Aguillon. Frangois Agnillon ode 
Aiguillon, Architekt, geb. zu Brüssel 1561i 
J,- den 20. März 1617. A. gehörte einer aalge 
sehenen Familie an; sein Vater war Sekretä 
des Königs Philipp II. Mit 19 Jahren trat e 
in den Jesuitenorden und machte sich bald dure. 
seine Studien in den alten Sprachen und de 
mathematischenWissenschaften bemerklieh. Z 
iTonrixai wurde er Novize, that den 15. Sepi 
 1588 sein Gelübde, erhielt sodann 1596 zu Yper 
ldie Priesterweihe und bald (larauf das Lehram 
der Theologie zu Antwerpen. Später wurde e 
lRektor des dortigen Jesuitenkollegiums im. 
verwaltete dieses Amt bis zn- seinem Tode. Ma
        

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