Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1594132
Aguas  Joao Josä Agiüar. 143 
  i 
Aguas. M iguel A guas, ein Baumeister in der Havanna beendigt hatte. Nach Vollendung 
ATRgOII, der. mehr technische Kenntnisse als Ge- des Kirchenbaues belohnte ihn der Gobernador 
schmack besass. Er baute 1739 die Kollegiat- von Merida durch eine Anweisung auf jährlich 
kirche zu Alcaiiiz an der portugiesischen Grenze 200 Golddukaten, 200 Fanegcn Mais und 400 
unweit Zamora, zu der er drei Jahre früher den Hühner.  
Entwurf g'emacht hatte. s. Llaguno y Amirola, Notic. lll. 67. 
s. Llaguxlo y Anrirola, Not. IV. 229. F7" W' Lin-Vci" 
Fr. W. Ungar. Agüero. Benito Manuel deAgüero, Ma- 
Agugchim Gievemii Agueeiiie ed_ Aeee_ ler, geb. zu Madrid 1026, -l- daselbst 1670, Schü- 
chia, Knnsiiiändiei. zu Beieene wie es Scheint, lcr von J. B. dcl Mazo. Er_that sich namentlich 
etwa in der Mitte des ie Jahre Ageetiiie Cei._ in der Landschaft hervor, m FGSÜIlDgSRtDSIClItOU 
i-acci Stäßll das Veiiegezeiehen eeinei. Eiben und Sclrlachtenbllilern. Idlnige seiner besten 
iBartsch XVHL p_ 155, Ne 270), Worauf die Werke, lll deyeWcise Mazcs ausgeführt, Waren. 
SIClI ohne Zweifel auf ihn beziehenden Ieitieien in den königlichen Sammlungen der Palastc 
G_ A_ in einem Heizsehiide stehen Auf dei. um_ Aranjuez und Buen Retiro. Agüero behandelte 
gebenden Banderole findet sich EREDI m GIO- auch, aber mit Weniger Eriinigi religiöse Gegen" 
VANNI AGeeeHiAESFORZAeERTANIINBOLOGNA_ stünde; Bermudez nennt einige Bilder dieser 
kl. 4. Wahrscheinlich hat dieser Name den An- Art- Dieser Mfii0i' iiniie Viei Witz, und Seine 
lass gegeben, auch einen Kupferstccher Agaic- Biographen erzählen! (ifiss Philipp IV" ihm gern 
chia anzunehmen. Vgl. den folgenden Artikel. Ziiiioriei Weniiseii Mag iääflegeägesiicliiiä- t 
n t cn saam (31011 u n n sici cu zu- 
Agilßniliil- Heiilßiißli, DiCt- i, iii, erwähnt eines tage keincl Bilder Agiierds mehr; vermuthlieh 
Knlßiinrstßniiers G inriin Agiicciii n, der im iii- hat man sie mit den Werken Mazds verwechselt 
Jaiirii- gelebt und mßllcilliläll Seine Stücke G- A- oder, wie die Genriilde von so vielen anderen 
bnleißilllßt habe. Er führt von ihm an: Künstlern dieser Gruppe, in die allgemeine Be- 
1) Abbildung des Mailänder Domes, ziemlich gros- Zeichnung nSchule von Vclazquezß mit einge- 
 St? 131., bez. Agucchi fece Milano. schlossen 
2) In," Schönes Iforial eines grüsse" Bauwerkesr s. Palomin o, E1 Museo Pitlorico lll., 555.   
 bei" am dem Pledesiai Znr Linken G- A- (Tean Bermudez, Dicc. 
Das letzte Bl. scheint dasjeniee zu sein, das Lefort. 
Bartsch in seinem Peintrc-erätvälllä Bd- XV- 540i Aguäro. Miguel de A gn äro verfcrtigtc 
imiiiiiirii Ein antiker Tiriuiaiiphbogell- Man Piingi? 1699 mit Fernando de Mazas die Biildsäulen der 
denMeister iiiCSnSBi- "Meister mit (lerFn-ssnngei" hh. Augustin , Franciscns und Sebastian am 
Wegen des beigefügten Stßrniiiiiliiniien Werk" Plauptportal des Hospitals S. Agustin in der 
Zeugs zu nennen. Hätte nun Heincken Recht, Vorstadt von Osma, 
beide Obigß Bii- ßiIlCm Künstler Zlllllseiireibeii, s. Loperra ez Oorvalair, Descr. del Obisp. de 
so wäre für den vMeister mit der Fussangclu der Osma 1. 545.  
richtige Name gefunden. Allein dass die Bll. Fr- W- Linyßr- 
zusammen gehören, dafür bringt Heineken keine Aguöro. Francisco de Campo Aguäro 
Beweise bei. Auch das ist sonderbar, dass der s. Ca mp o. 
Künstler Agucchia heissen soll und die Bezeich- 
nung doch Agucchi lautet. Von Fed. Agnclli (s. Agnescih _L,a.urenz? Agf"? sein Kupfer- 
diesen) existirt übrigens eine ziemlich grossc Siech? "m 1940m Spanien thatlg  
Ansicht des M_Lil:indel_ Domes bez Agneni fece 1] liteibl. zu Mnseo die las niedallas (lBSCOIIOCJÖaS 
  ' ' 1   easpanolas por Don Wicenzio Ivan de Lastanosa 
Milano. Also die Bezeichnung dieselbe mit Ans- Seim de pigameiae Hiiesee, 154,1 4; 
nahmc der Namen. Dies lässt die Vermuthnng s_ L0 31mm, Manne]. 
au, dass Heineken sich geirrt habe und das Bl. W. Schmidt- 
lcm Agnelli angehüre. Zani (Encicl. I. I. 335) Ag-uiaf, Tgmas de Aguiar, spanischer 
Führt freilich einen Agucchia als geschickten Ar- Maler, Schüler von Velazquez. Gegen 1660 War 
iiiiieiiien, Afßilitektlll'leißllllßl' und Rüdil'6l' VOII er in Madrid angesehen wegen seiner geistrei- 
llailand auf, hat sich aber aller Wahrscheinlich- eben und eleganten Art, Bildnisse in kleinem 
mit niicii diese Angaben ans Heineken kniniii" Format zu malen, deren Aehnlichkeit von seinen 
iirt. Ottley (Notices) bemerkt mit Recht, dass Biographen gerühmt wird. Er verfcrtigte das 
man sich auf Zanrs 'l'zzfeln sehr wenig verlassen Biidniss des Dichters Solis, der hingegen ein 
13.1111. Die Existenz eines Stechers Agncchia ist sehr bekanntes Sonnet auf ihn machte. 
lahcr völlig zweifelhaft, und noch weniger an- s. Ce an Bermu de z, Dicc. 
zunehmen, dass dies der Name des vMeistersimit Lefori- 
ler Fussangelq Sei, Aguiar. J o a0 J ose Aguiar , Bildhauervon 
W- Scilmidi- Bellas (Portugal). Nachdem er seine Studien in 
Aguäro. J uan Miguel de Aguäro, leitete Lissabon begonnen, begab C1" sich 1785 als Pen- 
585 den Bau der Kathedrale zu Merida in Yn- sionär nach Rom, wo er sich bald an Oanova und 
watan, nzrchdem er 11 Jahr früher die Befestigung dessen Weise anschloss. Nach seiner Rückkehr
        

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