Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1594042
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Agostino"   Joaguin Agrassqjs;         
von Töpferwaaren errichtet, dic bald einen sehr Agostino. A gostino 'di B ramantino s. 
guten Ruf hatte (s. F. Lazzari, Notizie della Bramantino." 
 1   ( 
Reederei giilieiiflsetgigäestino wieder in Perugia. Agosünm Ago S tino da" Milan 0' s" B "S tr 
Im J. 1475 ist von einem 4 Fuss langen Greifen Agogtino, Agus tino V9 m; Ziuuu s_ Mus i_ 
die Rede, den er für die Stadt aus Holz schnitzen    7  
und vergolden sollte. In demselben J ahrc wurde Agosiilnm Agf) s tino di S am" A55 0 St") e 
ihm und Polidoro di Stefano von Perugia derBau 3' S i" nt A g 0 s iin e- 
des Stadtthores von St. Pietro (das 14-18 schon Agostinm Agnstinn Zonnn {d_ n de). 
eininni begonnen wer) übertragen; es Seiiie neeii Lahme) , Bildhauer der an dem reichen 1555 
Seiner Zeieiinnng ausgeführt werden, neeiidein nach der Zeichnung, des Michele Sanmieheli er- 
eine ernte Zeichnung: die er dann genieeiit netter richteten Grabdenkmale des Alessandro Conta- 
verworfen war. Der sehr schöne Bau, darin sich rini in der Kiriche S_ Antonio zu Pndna nnt m, 
Agostino zugleich als bedeutenden Architekten heißem Nach Snardenue (Tuns Antiq Pnnwn 
erwies, Wurde nur bis ZnniKrenZgeSiinSe Veiien" wären die drei Sklaven an jenem Monumente, 
der, des Weiiineiieiniieh Znieige Ven Uneinigkei" welche dem Hauptaltar zugewentlet sind das 
ten zwinenen der Bdniieiierde nnd dein Ben" Werk des Agostino, eines Schülers des Äless. 
meister nicht zur Ausfuhrung kam. 1481 musste Vittnmu Hingegen schreibt uiesulbenviou, Zuu- 
dann neeii A- gewisse Aendernngen in den Ver" nini (della Arehitettura, Padova 1677. p. 55) dem 
Ziernngen der Niseiien anbringen, lvefiir der Pietro de Salo zu, mit dem Beifügen, dass sich sein 
Ilreis älurehdzwci lombardische Steinmetzen be- Nume an dem Deukulale unde; was jedoch nicht 
s 1mm wur e.       
Abbildungen wer: Iteliels. an S. Bernardiuo in  ,  
 2' u" 25 i" Perkm" lusna" dass das ganze Mausoleum ein Werk des Ago- 
s. Mariotti, Lett. Pitt. Perug. p. 97-401.  Sun" 5er   
Vasari, cd. Le Monnier, III. 68. 69.  Gaye, von diän ii bkinvenr Weiche den Sarkeliiing 
garteggio iueu 1_ 19g 11_ 454_ 455, 45g  tragen, Sll1(l unstreitig die drei an der gegen die 
Rurnohr, Ital. Forsch. VI. 372t1g.  Uam- Kirchenthiirc gerichteten Faeade desMonumcnts 
pori, Artisti iregli Stati Estensi etc. p. 207.  von Alcss. Vittoria (s. d.) , während jene dem 
Labaftea A115 imi- iV- 432- 441-  B U Yßk- Hauptalt-ar zugewendeten wirklich von Agostino 
E2133? Sleigiäfiig-  3331-038 äi npr eäö" Zoppo herrühren. Letztere sind auch dem Stil 
107. 180.  Perkin s, 'I'uscanSculptors. I. 200. wie (g? Auiiiihläng  däenscämachelgenn. 
FT- W- ein!" e- J-  S' (10:38 (nur; Stfzicliidldiovi 18772. ipplirgifdi: 72113 
Agestiiio- Frnte Agesiiine di Paoier Vasari, cd. Le Mouuier.XI.123.  Ciico- 
Maler aus Mugello, Anhänger von Savonarola grral-a, 5mm d_ 501111; 1_ 215 
und dadurch bewogen, 1495 in den Dominikaner- r 
Orden von S. Marco zu Florenz einzutreten. Er Agosto. Carlo A gosto, Baumeister iu Pu- 
trat in nähere Beziehung zu Fra Bartolomineo du, gab, 29, Nov, 1761, 1'- am 20. März 1641. 
deiin Ferne lind Wurde, gieieii dem F1?! Päeiine, Er stellte unter "andern: 1826 die Kuppel des 
Gßhülfß bei (leasen Arbeiten. Er hat mit (18111 Doms, die am 12. Juni 12522 durch Blitz zerstört 
Letzteren in S.Spirito zu Siena gemalt; doch ist worden, nach den Zeichnungen und unter der 
von seinen Werken nichts erhalten, wenn nicht Leitung- des Giusenpe Bisucco wieder neu 
Seine Hand in einigen der Biider mit iiiiiiiig ge" s. Pietrucci, Biogralia degli artisti Padovani. 
wcsen, welche mit dem Monogrannn des Kreuzes Fr. W. länger. 
zwischen zwei Ringen aus der Werkstatt des Agoty, Guutiel- (11 Agoty s_ Guutieu 
Fra Bartolommeo hervorgingen. S. diesen. Agrano J A K f t l b 
 r wc and Gavalcaselle. Ilistor ofPuint. '  grnne, nP ers ee 1er) ge -Zn 
s in Iii. III. 432. 433.  y a! Lemberg in Galizien, um 1623 thätig.  
Köni Ludwi XIII. von Frankreich zu Pferde. 
Agostino. Agos tino d alle Pr os p e ttiv e, 39gPlätze ,gdie er von 1620-1622 erobert, 
von Bologna, Maler von perspektivischen Ma- werden ihm vorgezeigt. 1623. 
lereien an den Decken von Kirchen undPalästcn, S- FiiSSii, Künstiefiexikell 11, 1- T111- 
arbeitetc um 1525. Masini nennt ihn vortrefflich W- Schmier- 
in der Darstellung von Prospekten, Arabesken Ägrnsset- Jenqnin Agreseei Y Jean, 
und Friesen. Nach Orlandi sollen seine gemalten Hißiel'ienmßiel' alle Orizlleie. ist ein Zegiing der 
Trennen, Fenster! vlrnüren n_ s_ f_ perspektivisch Akademie S. Carlos zu Valencia und Schüler des 
so Vorzüglich gewesen sein, dass Sie Menschen Francisco Martmez. Er hat seit 1560 zu Alicante, 
und Thiere täuschten. Nicht zu verwechseln mit Bfireeiene und irindrid Yeiigiese Geiniiider Genre" 
Agustiuu di Br2nnnntinn_ bilder, Bildnisse, Landschaften und architekto- 
s. Masini, Bologna perlustrata I. 612.  Or- irische Ansichten auegeeieiit- Mehrere Seiner 
lßndi , Abecedario, sub Agostino. Genrebiltler wurden für önentliche Sammlungen 
 r angekauft.
        

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