Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1593974
Agnolo di Donnino  Baeeio däßgnolo. 127 
  
von ihnen die Freskotechnik zu erlernen. Von der junge Rafael und bisweilen selbst Michel- 
ien bei Vßßari erwähnten Wandmalereien des aiigelo ein und aus. Beweis genug, dass Baccio 
Meisters im Hospital di Bonifazio deren auch unter- seinen Genossen geachtet war, wenn ihn 
[E1313 und Balänulfci 891161111611, 151 llißhtß mehr auch später einige Male der Vorwurf traf, dass 
3 en, y 'e      l    J- 
aeeangen  Sie? 16111333116 Eäiiiificiikitiflii 3213m Iääpitiiätilnäifbäfiilfäeiäfäifiiiiä 
   e. .1 
1er Zeit noch Fresko 1    K 11  r.   k 1 
n dem Dorfe Calcinä: 323561213? einen alle ei bald als Aichitekt volle Aner ennung unc 
  6111, 1116 61' flll Auftrage zu Bauten der verschiedensten Art. 
imejlugelldarbeit des Agnolo hielt. Baldinucci, 
lclrl in där zweiten Hälfte des 17_ Jaln-lr 1ebte, I. Baooio als Meister in feiner Holzai-beit. 
icioss ies aus der V    1     R d  t 
fbriäßn Werken des Kuiisdijrxstitfiiäliii aigiit; ngäh hallidli? iSiLi-OZIÄniTÄ-n iiläisdixriggdhtih dkiinsiareiciiler 
ääli E11, länfl fänd in jenen Gemälden die jugend- Holzarbeit zu gedenken. Eines seiner frühesten 
 311 lll er T k l -t d            
ler die späteren Bildi: fiigilsdieifr 3222128132122    ääiliiliiiibiäi iflilllläfefkcilrilg. 
noch dassA sehr arm "est sei b   i    
i  g  ,wo ei dann nur Mal ia Novella.insbesondere diehohenRuck- 
H1 verwundern, dass er ein Testament machen lehnen desselben (noch ei-halten)- mit verschie- 
(onnte, darin er seine Söhne Domenico u. Fran- denfarbigen Hölzern eingelegte Renaissance- 
äesco zu Erben einsetzte. Ornamente, Arabesken vom anmuthigsten Fluss 
Nach seiner Zeichnung: der. Zeichnung und zierlich in denRaum ver- 
Das Bildiiiss des Benedetto da Rovezzaiio in Holz- tilelm W19 S16 damals melstens an dle Stelle der 
schnitt in (len Auggabgn des vasari (yrasal-i, um früher gebräuchlichen architektonischen Ansich- 
Le Moiinier. VIII. 175). Wahrscheinlich auch ten traten (die Stühle selber Später nach einer 
gäsjiigigäodes Gosimä itosselli, ebenda (Vasari, Zeichnung des Vasari erneuert). Weiterhin der 
 i uiiier. i".   .r,    
s. Vasari, ed. Le Moiiiiier. V. 32. Vlll. 180 QläSEHe-itn?! m därsiiben Kgdley dm m dein 
X11   Baldinucci, Notizie de, Profesl Jetzigenholzeinenveiboigennoc Vorhandensein 
sori del Disegiio. Milaiio 1808_1S12. V. 483 SOIL und das Iyloizschnltzwerk an dem Haupt- 
 3101m, Notizie Istoriuhe dem: Chiese Im); altare der Kirche S. Annunziata (nach der Zeich- 
rentine. 1754. Y. 327. nung L. B. Albertis oder Leonardos da Vinci?), 
,1_ Maya das indessen später bei der auf Kosten der Söhne 
Agnolm Die dsAgnolo, mit dem Geschlechts_ des Vitale Medici vorgenommenen Erneuerung 
nanien Baglioni, Floreiitiner Architektenfa- des Altars "legtienonlmen wurde Durch diese 
inilie zul- Zeit der Renaissanca Werke in seiner Vaterstadt zu Ruf gekommen, 
B   wurde Baccio 1496 mit den namhaftesten Archi- 
liosicää)  113d?!" tekteii der Zeit zur Bcrathung über eine neue 
  1' 8e-  zu '0reiiz,- z-      1 
     
 runeiesco, er i, ic 1c  14   h     
IJZZO, Benedetto da Majano und (fronaca welche  gbiligl Hau? Sms) übernahm m dann mit 
im Charakter der F1  t_ _R   ihnen die Antertigung derselben um den Preis 
    01811 m01 911415541106411" von 23 Lire für jedes der hundert Felder. Ihm 
  xllimint aber doch in {iel ein beträchtlicher Theil der Arbeit zu; wie 
W   or f-he (in eine bedeutsame sich aus den Urkunden ergibt, das grosse Ge- 
btelle ein. Seines Zeichens war er vlegnajuolow siinse dann auch unter Beihülfe von Antonio 
d. h. sowol Zimmermann als Holzschnt  d - w,   7   
Mcister in einrrelegterArbeit- wie ihn cieifiilaliigh Sdngduo) (m5 Holz Lind Schnltzwerk für den 
die noch vorlfantl  U l i   Altar der daselbst errichteten Kapelle und der 
seiner früheren Zililälilntgfuäfzen DE1119112131 111 Rahmen für das von Filippino Lippi gezeichnete 
  iser r  i.      
infiihrcn. Bekanntlich sind fast alle  und von E M bänglommeo äbmaltg-Altarblld (Ehe 
   Ausstattung des baales wurde spater unter Co- 
les (111111113091110: S91 es W111 Halldivelk, S61 es siino 1 von Vasari verändert) Für die ganze 
E33 ggfdääkgfäuerei Tgfär lllvmämi äusgeläanäfßn, Arbeit; soweit sie in der Einrahiiiung des Altares 
 l'SU pra isce  w, [11        
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ilieFormenanschauung übte erkiiätsäsariivoleidh Bäißitgtliaälliiliilt Eiiliullt?  diyrigrfirtilgeligiii 
E? 1111115115 5611191 1505513131119 (1113 Btlßßio 11x11 (la's seine Bilderrahmen war der Meister überhaupt 
1c tlga Auch 131161) 111391010, lülßlvßß-lltßt C103 gesucht. Von 1500-1503 finden wir ihn als Lei- 
111133119115, dazu er bald als Baumeister kam, tel- (tcapomaestroir) jener Werke im Palazzo vec- 
ieitlebens bei seinem Handwerk; wie er ande- cliio angeführt, zu denen auch die Errichtung 
FQYSCItS immer Seine Werkstatt beibehielt, darin einer 'l'reppe mit reichem lilarniorschmuck ge- 
iie angesehensten Meister jener Zeit, Florenünel. hörte, welche in jenen Saal führte_ Den 17- Juni 
Burger und Fremde, vzu schönen und bedeutsa- 1503 schied er dann aus jener Stelle aus, zu der 
inen Gesprächenß sich zu versammeln pflegten nun Giuliano da Sangallo erwählt wurde. Schon 
iVasari). Dort gingen Andrea Sansovino, Filip- den 10. Okt. 1502 dagegen hatte er es übernom- 
pino Lippi, Majauo, Cronaca, die Sangalli, auch inen, die geschnitzten und eingelegten Chor-
        

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