Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1593943
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"Federigo Agnelli 
Agneni; 
derico Agnelli sculpi in Milano RLDLXLV]. lloy. 
qu. Fol. Kopie nach Cesare Bassan o. 
11] Piante delle Citta, Piazze e Castelli fcrtilicati in 
questc stato di Milano ecc. da Don Giov. Batt. 
Sesti. In Milano, per l'Agnelli scultore e stam- 
patore. 1711. 4. 
Die Kupfer sind nach Sesti's Zeichnungen 
von Agneili, bei dem schon 1707 eine Ausgabe er- 
schienen war. gestochen. 
12) Grundriss der Stadt Mailand. qu. F01. 
13) Vero disegno delle parti laterali dell' Insignc  
Chiesa läictropolitana di Wilano  Oben rechts 
in der Luft ein Engel mit Spruchband, worauf; 
XL nvono v1 MILANO. Agnelli fece Milanc. gr. 
qu. F01. 
Diese Ansicht umfasst hauptsächlich gothische 
Bautheile. Die tblgentlen Bll. sind nach den- 
jenigen des Archit. Carlo B ntio (Buzio, 
1' 1658], die nach seinem Tode am Domberu! 
ausgeführt wurden.  
14) Dissegno per la Facciata dcl Duoino di Milanoi 
che mostra PUnif0rmita ccl corpo del Tempic von 
iinestre, et Portc che sono gia fatte alla Romana 
di Carlo B u t i 0 Architecto  Fedu. Agnelli sculp 
Mill"). kl. Fol. 
15] Disegno della Facciata del. Duoino di Milano di 
Carlo Bu tio Architecto  Agnelli f. kl. F01. 
16) Bll. für: Carlo Torre, Il ltitratto diMilano167-1. 
4. ZweiteAuilage im Jahre 1714. Per gPAgilelli 
sculp. e stamp. 4. 
s. Heineken, Dict. I, 54.  Gandellixri c de 
Angelis, Not.  Füssli, Neue Zusätze p. 
25.  Ottley, Notices.  Ricci, Architet- 
tura in It. Il. 393. 
W. Schmidt.  
Agnelli. Bartolommeo dAgnelliz Die- 
ser Name mit dem Zusatze inventö e fece findet 
sich auf einem von 6 Bll., welche Rumohr (s. 
unten) erwähnt. Das fece bedeutet unzweifelhaft, 
dass d'Agnelli auch der Stecher der Bll. gewesen. 
Sie sind i10n ungleicher Grösse (das bezeichnete 
qu. F01.) , stellen trocken, jedoch mit fester 
Zeichnung radirte Gcschlinge und Blattverzie- 
rungen dar und nähern sich im Stile der imperia- 
listischen Auffassung der Antike. Sie gehören 
wahrscheinlich zu einer Folge. 
s. Rum ohr u. T h iele, Gesch. der k. Kupfer- 
stichsammlung in Kopenhagen. pp. 91, 92. 
W. Engelmann.  
Agnelli. N. Agnelli, Maler von Rom in der 
ersten Hälfte des 18. Jahrh. , aber hauptsächlich 
in Turin beschäftigt. Nur Lanzi (Ticozzi, Dizio- 
nario, und Boni, Biograiia, wiederholen ledig- 
lich seine Angabe] , der ihn als Vorgänger von 
Claudio Beauinont bezeichnet, spricht von ihm; 
er habe sich eine aus den Manieren des Pic- 
tro da Cortona und des Carlo Maratta ge- 
mischte Darstellungsweise gebildet und in Turin 
einen grossen Saal ausgemalt, der daher der Saal 
des Agnelli genannt worden. Da derselbe für den 
Hof arbeitete, war dieser Saal wol im königlichen 
Schlosse. Es findet sich nirgends eine Nachricht, 
ob diese Malereien noch erhalten. 
s. Lanzi, Storia pitt. della It. Ediz. V. Fi1z1S34. 
V. 324. 
Agnello. Niccolö Agnello, Zeichner, den 
nach R. Weigel (Kunstkatalog N0. 8561) 7.1 
Braurfsfjivitates orbisTerrarum libri VI (Colon 
Agripp. 1578 u. f.) Zeichnungen geliefert hat 
Auf den Blättern des Werkes selber sind übri- 
gens fast nirgends die Namen der Zeichner an- 
gegeben. 
d'r 
Agnello. AngoloAgnellu oder Anielh 
diFiore s. Fioro. 
Aguellus. Agnellus, Bischof von Ravenna 
Jr 566, errichtete in der dortigen Kathedrale ein: 
Kanzel oder einen Ambo, von dem noch zwe 
konvexe Stücke aus griechischem Marmor, 21; 
Meter hoch, aufbewvahrt werden. Sie enthaltei 
ausser Reliefs mit Fischen, Tauben, Pfauen um 
Lämiuern die Inschrift: SERVUS XPI AGNELLUi 
EPISO. mme PYRGUM FEOYP. Ob der Bischof sicl 
damit als den Künstler oder nur als den Stifte: 
bezeichnen will, ist nicht ausser Zweifel, um 
eben so ungewiss ist es, in welchem Sinne das ii 
derselben Kirche aufbewahrte silberne Stations- 
kreuz nach ihm benannt wird. Letzteres is 
1,66 Meter hoch und 1, 19 Meter breit, und au 
beiden Seiten mit Medaillons geschmückt. Dia 
beiden Medaillons in der Mitte enthalten auf de: 
Vorderseite die Auferstehung Christi und au 
der Rückseite eine mit ausgebreiteten Armer 
betende Maria zwischen zwei Cypressen. An 
den Armen des Kreuzes sind 40 andere Medail- 
lons vertheilt. Dass beide Kunstwerke der Zei 
des Agnellus angehören, ist nach der Beschaf- 
fenheit des Bildwerks mit Sicherheit anzu- 
nehmen. 
s. Ribuffi, Guida di Ravenna, p. 12. 19. 
Fr. W. Ungar. 
Agnen. Jeronymus Agnen, gen. Bosch 
fälschlich für Aeken. s. d. 
Agueui. EugeilioAgileni, Maler, geb. ii 
Sutri bei Rom 1819, kam schon 1832 nach Rom 
um dort unter Franc. Coghetti zum Künstler siel 
auszubilden. Von grosser Leichtigkeit des Ta- 
lents brachte er es unter dessen Anleitung da- 
hin, schon mit 18 Jahren grosse Kirehengemälrh 
in Oel, Tenipera und Fresko auszuführen. V01 
Papst Pius IX. erhielt er 1847 den Auftrag, der 
lThronsaal im Quirinal auszumalen, von D01 
jMarino Torlonia, dessen Villa mit mythologi- 
lsehen Darstellungen zu schmücken, während e] 
izugleieh für den Fürsten Aless. Torlonia ver- 
lSChlGÖGIIG kleinere Bilder malte. Auch statten 
3er noch in demselben J. die Kapelle S. Vin- 
lcenzo di Paola auf Monte Citorio mit 16 See- 
inen aus dem Leben des Heiligen aus. 1848 nahn 
er dann als Bataillonsführer der Freiwilligen a1 
der Revolution und an der Vertheidigung Rom": 
Theil. Nach der Entscheidung der Dinge flüch- 
tete er nach Savona im Genuesischen, wo er 184! 
mit seinem Lehrer Coghetti Fresken in der D o m- 
kirehe, sowie in der Kirche di Legine aus-
        

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