Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1593798
 
Aätion 
.394?" AfanaPäääY- 
199 
Schaam ausgezeichnete Neiivermiihlteii. Wenn lung der Eroten; also für eine Auffassung, wie 
nun auch die letzten Worte eine Beziehung auf sie besonders in der römischen Zeit zur ausge- 
Rhoxane zuzulassen scheinen, so ist es doch dehntcsten Geltung gelangte. 
wahrscheinlicher, dass Plinius nur ein einziges H- Bfumb 
Bild im Auge hatte: eine Hochzeit des Ninas Action. Steinschneideril Sein Name fand sich 
und der Semiraniis, bei welcher die Alte als zuerst auf einem Sard vor einem bärtigen Kopfe 
Brautmutter (pronuba) ügurirte. Wir gewinnen mit phrygiseher Mütze. Doch lässt sich bis jetzt 
dadurch ein vortrefiliehes Seitenstück zu der nicht bestimmt nachweisen, ob er den Stein- 
Hoclizeit der Rhoxane, welche Liicizin in der Schneider oder den Besitzer bezeichnet. Andere 
Schrift Aötion so genau beschreibt, dass zwei später bekannt gewordene Arbeiten mit seinem 
berühmte Künstler der neueren Zeit den Versuch Namen sind theils noch nicht hinreichend unter- 
machen konnten, danach denselben Gegenstand sucht, tlicils anerkannt worden. 
auszuführen; Rafael in einer Zeichnung, welche Abbild!) llgell des ersten Kopfes bei: S tos eh, 
die Sammlung des Louvre besitzt und ilarnaeh Genim. ant. 3.  Bracci, Mein. degli imi- 
in seiner Schule das Fi-eskobiid im (fasino sori Lila-Abdrücke bei Winckelmaiiii, 
der Villa Borghese ausgeführt wurde, So- "all- de Stosch m- 191-  LiPPe"  
doina in dem grossen Wandgemälde der Far- q h"i-n-ijiäjrjgßßim St] n 5.3- 
nesina. Zur Vergleichung niit ihren Wer?  i m ' [w I" i  "I" W 1 an H: iäiiiimu 
äggngmäigäi Eäeisqhfielbiglfg. {Qlgänz "D152 Afanassi. Afanassi, Moskauer Meti-opolit 
'    pmc ltlges um gemdch _m1 im 16. Jalirh. Beichtvater des Zaren Joann des 
49m bralithchen Lagen wflf dcfm Rhoxime 51mm Schrecklichcii, malte viele Heiligenbilder. Im 
giciile herrliche Jungfrau. Sie blickt zur Erde aus J. 1566 restaurirte er ein berühmtes nWlllltfleftllä- 
'  aam V01 Aleximdfiri der vor I!" Steh? (A? tigesi: Bild der vWladimirsehen Muttergottess. 
einer anderen Stelle: iinagg. 7, preist Lucian die  i,   "v i c mmwb [mmon 
Schönheit ihrer Lippen). Einige Eroten sind b" anmliiibklvhx 52' Hi cljiinski Gegcii (h; 
lächelnd dabei beschäftigt: der eine steht hinter ffszaäßhfißiaäe; (iieilii a i   d   
  genma erei, in eiil em. 
Ihr, liebt den Schleier von ihrem Haiipte und der Kais. Arßhäol. (iresellsclif) 1856. VIII. 7, 
Zeigt sie dem Bräutigam; ein anderer zieht ihr 131.  Cl-lßflllpßßb, O snaiieiiiia oreiiccrn. 
dienstfertig die Sandalen vom Fiisse, damit sie PIIWHOII- (Slißäireiv, Uebel" die Bedeutung 
Sichnun niederiege; Wiedereinerhat denAieXan_ der vaterl. Heiligenmalerei.) Ehend. 18-19. I. 
der beim Mantel ergriffen, ebenfalls ein Eros, 29?" h. C H er"? auf! Hammw Mac" Äpeum 
und zieht ihn iuit vollen Kräften zur Rhoxane (bneguew! Denkmaler fiis, Mosk Alterth") 
hin. Der Köni seibstib r  ht 1 M__d 1 Moskau, 184114945. p. iuixvi.  
g a c ILIC (ein a cicn Ei D0bbm_ 
einen Kranz. Als Be leiter und Brautfiilirei" ist        
auch Hephaestion mitgbrenminderljialckei gegeik rAfanliisSJewi Mehrere russ. Heiligeninaler 
Wärtig und stützt sich auf einen Jüngling in Uescs amenb' 
schönster Jugendblütlie: Hynienaeiis meine ich, Wagsili Afaiias sj e w betheiligte sich 1668 
Llenn der Name ist nicht beigeschrieben. Auf an den Malereien im Ssawingki-Kloster, 
Ller anderen Seite des Bildes scherzen andere 
Eroten mit den Waffen Alexanders : zwei tragen Dmitr i AfdnßSSj GW, wurde 1660 aus Ja- 
ieinen Speer wie Ilasmiigei.) die von dem Ge_ rosslaw, seinem Wohnorte, nach Moskau ge- 
wicht eines Balkens schwer belastet sind; zwei Silndti um im den APbeiten in der Kathedrale 
indere ziehen einen dritten auf dem Schild gc- des Erzengels Michael Theil zu nehmen- 
agerten wie einen König, indem sie den Schild Luka Afan a s Sj ew) 1659 aus dem Troi.zko_ 
Jei den Henkeln gefasst haben. Einer endlich ssergiewischen Kioster Iiach Moskau geschickt, 
st in den iimgesturzt daliegenden Panzer gc- WO m. sich noch 1670 auf-hieß 
(rechen, als lüge er im Hinterhalt, um die ande- 
'en zu erschrecken, wenn sie beim Ziehen an Peter Afanassjew, Heiligenbildmaler in 
11m VOfbBlkOlnmeDK. Nach dieser Schilderung NiShIIi-NOVVgQITlÜ, malte 1559 Heilisßnbilder 
miss das Bild. von gmssem Reiz gewesen 5011i; iiir den Patriarchen Makarius von Antiocliien. 
LllCh hatte es bei einer Ausstellung in Olympia F e dka Afanas sj ew, ebenfalls ein Nishnt 
wdeutenden Erfolg und emer der älenanodllien Nowgorodscher Maler, arbeitete im Jahre 1660 
Vurde dadurch veranlasst dem Kimstler Same an den Gemälden für die Kirche des Erzengels 
Tochter zur Gattin zu geben. Leider erfahren in MOSkaiL 
vir nichts Näheres über das besondere technische S_ Pan u H c K i ü, "um Wem. amen "Komm 
ind künstlerische Verdienst des Meisters. Nur m) mm piMm apxenJl 0611i. (Rawllläkl, 
jllsißhlillßh der Auülassung liefert uns (las Bild Gesch. der russ. Schulen der Heiligeiimalerci iii 
iirch die Einführung derEroten und des Hymen- den Memoiren der Kais. Archäol. Ges.) 1856. 
eus eines der frühesten Beispiele für die Ver- VIII. 131. 
iischiing mytliologischer Gestalten mit Figuren    Ed- Dßbbv-rl. 
er Wirklichkeit zu poetisch  allegorischen Afanassjew. Zwei russische Kupfei-stecher 
äwceken, sowie für die halb tändelnde Behand- dieses Namens:
        

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