Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1593772
Aqmtinger 
E521? VAWFFÄÄÄSQT; 
10.7 
mögen die Fleischtheile in noch erhaltenen Bil- nach Ricci, diesem Meister nichts nach. In der 
dem glelßhzeitigerliünstlßr Von Antwerpen hie Predella die Bezeichnung: ANDREAS AESINUS 
und da von ihm gemalt Sßill- Pinx. MDXXV. Das Gemälde scheint später in das 
Sein Bildniss rad. von J. Ladiniral in: K. van Kastell von Ankona gebracht zu sein. 
Mander, Het leven der Schilders etc. Anister- s. Ricci, Meniorie storichc dclle arti etc. della 
dem 1764. S. Marca di Ancona. 1834. II. 128. 129. 135.  
s. K_ van Mandel-y Hat Leven der Schilden-S 8m Lettera di Aug. An gelu eci inttorno ad iina 
161g FOL 155 a_  Descamps, La vje des tela di Andrea di Jesi. Ancona 1856. gr.  
peintres flamaiids etc. I. 35. r 
1'. van Westrheene u. W. Schmidt. Aeschincs. Aeschines, ein nur dem Namen 
Aerttingeln Karl August Aerttingel.) nach aus Diogenes Laertius II, o4 bekannter 
Schlachteninaler, geb. zu München 17. April Blldhauet H  
1803, Sohn eines lllilitärbeaniten. Er besuchte   "Rum?" 
zuerst die Kunstschule in Augsburg unter Kle- Aeä0pf's' Aesopos Wrrd als Brrdhauer emes 
mens Zimmermann) bildete sich dann von seinem Portrats in einer bekannten Inschrift von Sigeuin 
2a bis 25, Jahre in der Blünchener Akademie genannt, die älter als das J. 500 v. Chr. zu sein 
und weiterhin durch einen zweijährigen Aufent- Schemr  
halt (1830ä31) in Paris aus E1. hatte anfangs s. Corbu s unser. gr. n. 8.  Kirchhoff, Studien 
als Porträtmaler einen gewissen Ruf, malte aber m" Gesell" d' gneck Alphabcm 2' 2m;  18m 
später fast ausschliesslich militärische Vorgänge    rrunn" 
und Paradestiicke. 1846 begab er sich auf liin- Aesshnger? Hirns Afisshng er lauer Ass" 
gcre Zeit nach Wien, wo er unter Anderem die hnger u" Essrmger genannt), efner der 
österreichische Kaiserfamilic zu Pferde 11118-18) m bcdefrrerfdsten Brrdhauejr rrunchens 
und den Erzherzog Karl samint allen östcrrci- ' umdlf Mute deslb" Jahr" rrotz dfer 
chischen Generalen aus dem J. 1809 in grossen Sorgrartrgsren Nachrorächungen m 
Bildern darstellte. Nach dem J. 1848 kam er mit den Rfrthsprowkonerl und Steuerrucher" Mün" 
einem Einpfehlungsbriefe des Feldmarschalls chens 1st uns Von Semfanr Leben mehr? berfannr 
von Welden nach Ungarn und schloss sich bei geworden" Wahrschernhch Warrr 0m "Nach" 
Komorn der russischen Armee an. Mit dieser kOHFmC oder Verwandt? (reg Welrer erwßhältän 
ging m. nach dem F01 dzuge nach Polen) WO er {Ilrich Aesslinger. Kur die eine Notiz haben wir in 
fünf Jahre beim Fürsten Paskiewitsch als r wklgr s Beschrelbung der Kunstlffunmel-  
dessen Maler blieb und grosse Aufträge für ihn bayenschen Ilerzoge (qod! bam 2135 der Mun" 
ausfiihrte. So entstanden mehrere Bilder aus chenelbHof_ und Staatsblbhothgk) gefundenßass 
dem persischqussischen Feld-Zuge des Fürsten er als einer derbesten"Contrafeiterugalt. Ausser- 
{Einnahme von Eriwan, Einzug des Fürsten in dem findet sich noch (handschriftlich nach lrayler) 
Tebris), dann der Empfang der ungarischen die Nachricht, dass der lur-zbischof Michael von 
Magnaten-Deputation, welche dem Fürsten das Salzburg Albrecht v" Herzog von Bayern (m 
Diplom des Ehrenbürgel-l-echts für die Stadt Pest dessen Diensten demnach A. stand), ersuchte, ihm 
überreicht) und Revue der russischen Armee in den A. zu schicken, damit derselbe des Bischofs 
Powonsk bei Warschau. 1854 kehrte A. nach Grabmal für den Dom fertige? nach Vollendung 
Deutschland zurück; scitdemmalt crnamentlich des Werkes! 1588i dankt dann der Bischof dem 
Genrebilder und Landschaften. Bei geschickter Herzoiä A' SO-n noch 1571 als Lehrmeister des 
Behandlung ist seine Darstellung lebendig und Aerfrrlorer Vorrfommen-  
charakteristisch Ein beglaubigtes Werk von seiner IIand be- 
kundet cinen ausgezeichneten Künstler, sowol 
Nach ihm photographirt von J. Albert: in der Auffassung als bezüglich der Technik. 
i) Pßlnischß Holffflit-  Das bayrische Nationalmuseum besitzt von ihm 
2) BPSWh des 1S01"gS.FFa"Z u" vor? heaPel "I'd ein iichtes mit seinem Monograinm und der Jah- 
selnerGemhhnMarlalndrnBmerlenr0"("aeta' reszahl 1550 bezeichnetes Relief in Solenhofcr 
'7' A" Kuh" Stein, 1' G" breit und 1' hoch (früher in der 
Aesinas. Andreas Aesinas oderAesinus , Kunstkainmer des Herzogs Albrecht  das zu 
auch Andrea di J esi äwamlt, italißllißßhßr den besten Arbeiten der deutschen Skulptur des 
Maler des liibJahälistväl 121er läunsteeschichte 1c. Jahrh. gehört. Es ist eine geue Nachbildung 
bisher kaum 61W e  e 61' 33 einzige V01! des bekannten Sticlies ndas rtheil des Parisa 
ihm erhaltene und bekannte Bild haben Ange- von Marc Anton (Raimondi), den dieser, wie 
lucci und früher schon Marchese Ricci berichtet. Vasari berichtet, kurz nach seiner Ankunft in 
A. malte im J. 1525 für die Kapelle Oasini in der Rom nach einer Zeichnung Rafaefs ausführte, 
Kirche del Rosario zu San Marcello (in der Prov deren Idee einem antiken Basrelief entnommen 
vinz Ancona) eine thronende Jungfrau zwischen sein soll. Die feine Behandlung dieses Gegen- 
den hh. Antonius und Franziscus. Das Bild er- standes in Stein lässt auf einen sehr begabten 
innert in der Reinheit der Linien u. der Anmuth Künstler schliessen, der jedenfalls seine Studign 
der Bewegungen an Iiinocenzo Francucci u. gibt, in Italien gemacht hat. Nichtbloss ist die neuestes 
 149"
        

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