Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1593632
 
Men e v   
der grodoäifiäieiltipsizzäinäind igfpifikläestalfjen rennt ein Greis, mit einer Schelleilkftppe auf dem 
losem Zügel einhe. übe a? a i ein erd mit Haupt, auf eine Cymbcl, Wobei ein kleiner Narr 
tmld und die L b i , u eia l Schrecken ycrbrei- tanzend herumspringt. 
eintreibend" e'e enden gefalisam .1 n 3.0111 Remh Mit einerandern vonP Merecinus estochen n 
bei   , liie Bande Gerippe ist ihm dabei  ,   I:   1     e 
 iulfhch Auf dem xrordergrunde ist He wie]  Daistelliing .No. 20) ubi iscliieittt dei Mdißfjellß 
iigkeit de;- weltlichen Euren und Omässei W11 Grenze iiud steht mitten im Volkslcbeii. Hinter 
siunlicht. Ein König dem seine letzte Stunde emem viereckigen Ueberhang' bpleuehtet durch 
verkiindigt wird, fällt in seinen Pur urinanfel ein Pjenster mit  Gläsern, sieht 
glehiillt nieder, Während seine Schützt? ihm ent- man unter einem breiten Rauohfang eine alte 
rlssen werden; eine Gruppe Männer und Fmuen Frau, die auf dem Feuer Waffeln bäckt. lhr 
wird mitten in fröhlicher Schinaiiserei und Iiust- gegenüber schläft eine grossm dicke Mannsge- 
barkeit gestört und trachtet ver bl' 1 d  stalt, ungestört von dem Guitarrenspiel eines 
bedmhenden LOOS "zu entrmnengeMfgtl e?"  hinter ihm stehenden Mannes. Am Mantel des 
diese 506W mm der Waoßen (les- Toälen i "'19 1 ltauchfangss ist ein Papier befestigt, worauf eine 
 Das andeiit Rmtdi? Eulc in eineln Pilgergewvand abgebildet ist dar 
Aufschrift; Qmnis caro fdenuln (die  unter steht: .Hiero. Bos. Inueiitor. Neben der 
des bwleisches in der Welt). Auf einen! Leite; Waiielbackei-m leert ein wolgcfüttei-tei- Mönch 
Wagen, der mit sieben phantastischen Thieren einen Bierkrug? sodann erblicken wir eine tan- 
bespannt ist, beündet sich eine Anzahl spiele]? zende Frau, die mit der Zange auf einen Rost 
der und singender Weiber, in ihrer Mitte die schlagt Herem treten noch einige ziemlich auf" 
Banla) die aufihrerrprumpete bläst. Menschen geregte Personen mit einem Blasebalg, einem 
Geschöpfe von allerlei Ständen und Alter gebeii Spmnrocken und einem Bratspiesiä wvoran ein 
sich von allen Seiten her Mühe um die; Simk Yogel steckt. Rechts am offenen Fenster spielt 
bild der weltlichen Lust zu erklfmmen (lerweil ein Möneh auf dem Dudelsack; einem Manne mit 
eine Anzahl Anderer bereits herabgtistiirzt und d-l-unliwln G"si('ht wird deY Bart Vßll einer sehr 
durch die Räder des schweren Wüigens iänimei; hilsshclifn. Frau Ohiiiäesoift" Auf dem Vorder" 
hch zergchmettert süß"   ärunfd litltii t ein Händ, mit einer Haube auf dem 
op , au seinen inter foten. Län 's der M'  
IV. Darstellungen auf Stichen. Sa"      _p  g dliel 
Zu diesem mUwmSh-enden Allgiiiliigizttiiäzrell 3231112111223 Bä langebi acht, worauf Gesclin-i. 
  zs_ b  , nd Glas, an der Wand ein 
220111 ziäelfndere Darsteliungeil, die von Hieron. Vßgelbauer. Man sieht, wie der Keim der natu- 
l; c 0 _ei in dessen AttElIGPIgGSÜOChOII Sind. Die "mstlsmhen Richtung, Wßlßllßr die niederländi- 
iine schildert die Geldgier einer Anzahl Figm-ei; Sßhe Schule folgen sollte bei H. Bosch bereits 
N0. 26), die in Koffern oder 'l'unnen nach sehr stark entwickelt war "i aber auch wie in 'ede 
Schätzen oder Käufwaarcn Suchen und einander seiner Darstellungen das Dhantastiscihe undJBa- 
die Beute Streitig; machen; an de). Mauer ist ein i-ocke hineinspielte. Das ist selbst da der Fall 
Bild befestigt, worauf zu lesen  Nieinaiit an kent WO 61' mit dem vßllSten Ernst historisch-bildliche 
hein selven, und darunter: Vorwürfe behandelte. In der Anbetung der 
DiEIIIO iion quaerit Passiiii sua comnioda ueniu Konlge (Museum in Madrid) Sieht 17'311 auf dem 
ggiläiizlaosriiinsilieä i-uiuitis in rebus ageiitfis, gierigen eines derselben nicht bloss verschiedene 
atzxiiziiazdirsgi: sitiäffzttiääääisttäärßt.ätgiißlgä:liäi' 
Derandere Stich (No. ISY stellt einenWallfischaiif renkönigvs ist mit zahllosen abenteuerlich 563ml" 
dem Strand vor, de]. eide Menge Fische ausspeit teteii Vögeln verziert. 
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Wolgägiäälälgüvlägcällgl Cäzllrrlfiauch aufschneidet, w iieberliaiipt ist dieses Bild (auf dem auch die 
kommen, Am Üfer deläpMee die: zum 370130110111 stitter mit ihren Schutzheiligen vorgestellt sind) 
mit einen] Häringwtls Lock ies angt ellivllilsßhef fur die iiiiiistiveise _des Meisters bezeichnend. 
Fisch, DasGanze wird erklsäieiäe  glsvssei-en Otto Mmultw- schreibt uns tiarllbef: Das Ge_ 
Grandibus exiguisunt iäcesiuicvsben Piuch: malde scheint dem Stile nach dem 15. Jahrh. 
Auf der Grenze Zwischä] diespnsäiuäis escal. anziigehoren und uberraschtudlqlenigen, welche 
Vorstellungen und deinem an Wem gjiiselläll den illaler nul-i aus seinen spateren Werken ken- 
Stör aus demvolkslebeä enäehilw stäilet 1er i ei- neu; Es ist ein bedeutendes Wei-k von grossen 
reiche Komposition welch d .4,  Lutsinn- Sclfunheltel] m] Emzelilerh DerMuhrenkoing m 
mitderBezeichnunänAux e Eicieinen kleinen weisseni Gewandte mit langen phantastischen 
neu Stich (N0. 24) Üekann 121g: lleni äntsä veisehe- Aerineln und Quastßii , lllft langen Fransen, die 
sitzt die Thorheit in Gestalt- einerolltelälßällldß auf dem Doden auiiiegengst sehr weich und fein 
mit einem Kranz aiuf dem Hau t b. a1  iail, ausgefuhit bei ßgrliissteiG estiniintheit; dann IISiC 
Nest von Nsirrcn auszubriiten P7,  lä nätfili  lil- äas 3161122: e t? Fniduql-hubel. dem Em" 
die hungrige Brut durch ü,  üli; cn ljlllf ganed 58 b vürdio 1c ijar (lgeäzeic netvund so be- 
dem lächerliche Wesen u? er naiiisci ge 131.- viun e uiias? i g enan ext, die harbung des 
o speist. Rechts schlagt Ganzen endlich so schon, dass der Meister bei
        

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