Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aa - Andreani
Person:
Meyer, Julius
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1592257
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1593586
Alexiidriaenssen 
E521! ÄEEÄQJQEÜPE 
Gemüse und ein kleiner Korb mit todten Vögeln. ende den eersarnen Alexander  
Das Bild, von guter Anordnung, zeigt die oben Adriaensßp solle van Emanuel 
erwähnten Eigenschaften; hier sind die Fische, ggnäfnsenfifrft F?" 
obwol Alles vortreiflich ausgeführt ist, doch das Bädtßxgfileagiellggl" 
eigentliche Meisterwerk. Der Verf. dieser Biogvr. Comelis de Bie der vkon den Lebensumstäm 
besitzt gleichfalls ein Bild, sowie eine Studie d  '    
 en des Meisters nichts wusste, begnugte sicl 
des Malem Das erstere stellt auf emem blauen mit der Bezeichnung des Kulistzlveiges darir 
Tgppmlie rewhe Gefiisse (larielne sllbeme Platte er thätig gewesen Arnold Hoilbraken eiwvälilll 
mit Artischocken, eine schon ornamentirte sil- seiner nur Hüchti" (De 100m Sa] Oubuwh t 
berne Vase, ein lnit rothem Wein gefülltes Glas, 175.3 H [M] im, ä _W1 I? e c 
auf dessen Wand sich ein Fenster spiegelt, des- denkt Im; de    tä dann)? 1 h eyginldin hge- 
sen Reilex sich auf der Flüssigkeit selber, dann lieh beha d 11m Sigma n 9'  c flälflfljilile  
noch auf einem zweiten Glase neben dem ersten Geburtsähf wir  esfamgs äd) im {in a0  f? 
wiederholt u. s. f. Das fein gemalte Bild trägt dv d '10 _t   "E: Eflnl" äeiiimf a  w" 
auf dem Tische das Zeichen; Alex. Adriansen ft. All len llt 130i {LSI i; l.( i;  es A? Winden" 
1-647. Die Studie, auf jetzt aufgeleinltem Papier  s (ag elz fgäö am elglx  (ggdelits in "äind 
gemaltj ein Paar todter Vögel an einem Haken, 331mm F? i? d" "wiege 92V"? Semlel E997"??? 
ist gezeichnet: Alex. Adrieanssen fecit. Man  lme-  18.02" it's m s "i e wqlm (epms m40 
    jltsqw a. 1840 machte er dies Datum bekannt, das 
sieht aus diesen Bezeichnungen, dass der Maler (um öft ,S  d _h lt _d S .td  d 
seinen Namen auf verschiedene Weise schrieb;  ei wie el O W01 in" el em .sm 
doch lindet sich derselbe niemals mit einem s am aus dem 6mm Alexander Adrlaenssen zwei file- 
Endß, Wie er jetzt manchmal angeführt wird.  worden" Welche man den Aelteren und d'en {um 
Gute Werke von der Hand des sehr fruchtba- äfägläaiegilänlgeläiämiu; de: Letztereläbfzlfght 
ren Meisters finden sich noch: drei in der Ber- am und das ro B pe tng mäileh w muss" 
lin er Galerie und vier im M adri der Museum. äaht Der Agltäre (ääaäergägäät läettleä) 
Auch m der Galerle von Pomm e Tsfel d en des Artus Van Laeck; von ihm Weise man nur zu 
smd, Bllder Yfm fuex- Adrlarenssffn- sagen, dass er im 17. Jahrh. gelebt lind seine 
Zwei derGemalde im Berliner Museum Bilder Sehr nnnhgedunläelt haben, 
 Smd mlt Seleqn Neynen bez, das eine Letztere Bemerkung trifft gleichfalls nicht die 
noch mm der Jahn 16H Em treffhchesl Mlßh Bilder unseres Meisters. Leuchtend und durch- 
iin Helldunkel nleisterliches Stilleben mit zer- nichtig- nnf gut pl-äpal-menl Grunde gemalt köm 
Sßhnittenen Fischen, Eez- Alex- Adriaellssen fßl nen sie wol die Unbill der Zeit erfahren haben 
A0. 1632. im Besitze des Grafen Törring zu M ü n- sind aber nicht trübe geworden. , 
ehe n. Auch sollen Bilder von dem Meister mit Unnöthig hinzuzufügen, dass Alexander Adri- 
dem nebenstehenden Monogitvorkonimen.Waa- aenssen, Sohn des Jakob, getauft in der Ant- 
8611 (Hßndbllßhl 1552, H- 70) rühmt 110011 die werpener St. Jakobskirche den 17. März 1576 
grosse Natiirwahrheit seiner Darstellung, sowie nichts als den Namen mit unserem Adriaenssel; 
seinen breiten und meisterlichen Vortrag. Auch gemein hat 
in der Anordnung seiner Stillleben zeigt der Mei- l] Bildniss des Meisters nach Van 1) y n k, gesn von 
ster nicht selten eine gewisse Grösse. A llton Van der Does. F01. s. im Text. 
JakobVan derSanden, Sekretär der altenAnt- 2)  gem- Von F Tanßüiä D 811 YS- gßßf- W11 
werpener Akademie, wusste nichts Näheres von A M?" Van der?) Des" 01'  
diesem Künstler und vermuthete nur, dass das  5' illeälsigsig d? äalgrgeimlälnde" v0" AntwerPen 
v0nJ.B.Descamps angegebene Gebilrtsjahr 1625 gib gomljouas aet 6271136 531" ägtgveltpen."  
um einige {ehre Yflrsefüßktwßrden müsse. Cßr-  m Liggeren etc. 1., 399. 4601.. 471  
nelis de Ble erwahnt in seinem Gulden Cabinet 44.  Graf- eii gedenkschrifterl der ,Previiicie 
A. unter den zu seiner Zeit lebenden Meistern; Antwerpen. Antwerpen. Kerkeil von St. Jacob. 
woraus J. Van der Sanden lrrthüinlich folgel-te, Ste. Walliui-gis en St. Jol-is. B1. 160.  Sp n- 
dass der Künstler 1662 noch 3,111 Leben geWeseIL citicatlon des peintures lrouvees ä la maison 
Alex. Adriaenssen st. vielmehr in seinem 75. älirtäiälvlsedinffslegfglslsärä Plirrte F?" äljlPens w" 
Jahre, den 30. Okt. 1661. Bestattet wurde er in K; mm A h z: l Es r St,  "l ich 
 h Antw r t d a , an_a gse c c.  eher den Kater, 
der St Jakobsknc e zu e penl um er am Emmanilel Adriaellssen: F. J. Fetis Biogra- 
Grabstßine Seiller Groißümutter Helene Scfhyfeli phie universelle des musieierls et biblviographie 
und neben seiner Schwester Helene. Die ln- ggngmle de in musiqne, 2a 5d 
schrift dieses Steines lautet: Thgni m", Lamm 
D. O. M. Adriaenssen. in den Verzeichnissen der Ant- 
Hier leet begraven de eerbal-e  ündet sich eine ganze Reihe 
Joutrr. Helene Schyfeli van v_0n Malern dieses Namens angeführt, von denen 
Norenberchstertt den 16. Meert a0. 1595. sich aber keine Werke mehr nachweisen lassen. 
Helene Adriaensen dochter van  
Emanuel Adriaensen sterft den AnWny-Adriaenssen, derAeltere,Schüler 
2. Januari a0. 1600. von Jan de Becr im J. 1510.
        

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