Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590543
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Nr. 3444- 
3449. 
3444. Paul de Zetter oder Zettre, Kupferstegher, welcher im 
17. Jahrhundert in Hannover arbeltete. W1r haben 
ä kam? ä Portflaits und historisighe Darsäzllämgen vgn iänn, 
welc e theils seinen amen t eis sein eic en 
äauväilen von der Sylbe hanov. begleitet, tragen. Er signirte aucl; 
  Z. sc. 
3445. In diesem Zeichen wird man bei der Betrachtung wohl 
ein B erkennen, es besteht aber aus den Buchstaben Z P und 
f? ist auf den Kupferstecher Gustav Ludwig Zumpe zu deuten 
In Dresden 1793 geboren, machte er seine Studien unter Professor 
Schubert, und fand dann an Professor E. G. Krüger einen weiteren 
Lehrer. Er stach Portraite und historische Darstellungen. Obigeg 
Zeichen Endet man auf einem Stahlstiche in Dr. M. Luthefs Leben, 
welches zu Leipzig bei Pönicke und Sohn erschien, 4. Dieses Blatt 
stellt Luther vor seinem Eintritt in die Reichsversammlung zu Worms 
vor, wie ihn Georg von Frundsberg freundlich ermuthigt, qu. 4. 
Buchhändlers Paul Zeising. Es ist von 
einem Lorbeerkranze nmwunden und man 
liest an dem Bande: Treu Fleifig sey in 
Deinem stand! So wird Gott segnen Dich 
im Landt. Es ist in Kupfer gestochen und 
das Blättchen 2 Z. 4 L. hoch und breit. 
Der ungenannte Stecher deutete sich 
durch den nebenstehenden Buchstaben M 
an, den man vielleicht auf J. J. Metzger 
beziehen darf. 
P. Zeising lebte in den letzten Decennien 
des 17. Jahrhunderts. 
3445. Zeichen des 
QE! 
1 
?E Ü? M. 
3447. Unbekannter Radirer, welcher in Italien gelebt zu haben 
P Z incl-s sgheint. Er radirte ein Blgtt nach L_uca Canlbiasi; 
' '  ' dle Klage un1 den todten Heüfand. Es 1st begexchnet; 
Luc. Qang. mventor. D. B. Z. del. P. Z. mcm, qu. 8. W1r wissen 
von dlesem Blatt nur durch den Catalog Sternberg I. Nr. 4093. 
3448- Paolo Zimengoli, Historienmaler von_ Verona, wglcher um 
Z 1717 in Bergamo thätig war. Es finden slch Handzexchnungen 
' mit den Initialen P. Z. 
3449- Paul IZeggin, geschickter Medailleur, ven Geburt ein 
Ungar, der anfangs seine Kunst 1n Augsburg ubtez 1m Jahre 
P' Z' 1623 aber durch Churfürst Maximilian I. nach Munchen be.- 
rufen ward, wo er viele Jahre die Stelle eines chnrbayerlächeläsißmpel; 
und Siegelschneiders bekleidete. Er starb 1665 und hlntßrheSS ZWEI 
Söhne, Paul und Caspar, die in gleicher Kunst thätig vzvaren. Es 
ünden sich mehrere schöne Münzen und Medaillen _v011 seiner _Hand, 
die man anfangs dem Z. Pelzer zuschrieb,  Zegglnls Name 1Il der 
Kunstgeschichte noch unbekannt war. Im 1161110011 1811 allsführllßh über 
 h . 
P. zggglztlolääaääieletzin Stempelschneideraus dem Anfang unsere Jahr- 
hunderts, bediente sich ebenfalls der Initialen P_Z. Wir kennen 6111611 
Kronenthaler mit dem Bildnisse des Herzogs Wxlhelm von Nassau m15 
dem Jahre 1818. 
        

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