Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590366
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3361-3367. 
3361. Peter Vischer, geschickter Dilettant im Landsehaftsfach, 
(D geb. zu Basel 1779, gest. daselbst 185i. 
(f W Wir haben über ihn bereits unter dem Monogramm 
[go g P V Nr. 3349 gehandelt. 
3362- Pieter van Asch, Landschaftsmaler von Delft, geb. 1603, 
 ein vorzüglicher Künstler, dessen Leistungen den Werken 
  eines Ruysdael, Hobbema an die Seite gestellt werden können. 
Seine Bilder sind selten und werden nlit hohen Preisen bezahlt. 
Man sagt, dass er längere Zeit nicht malen konnte, weil er- seine 
kranken Aeltern unterstützen musste. Leider sind manche seiner Land- 
schaften sehr nachgedunkelt. 
3363. Pieter van Abeele, namhafter holländischer Medailleur, 
P. V. A. welcher um die Mitte des 17. Jahrhunderts blühte. 
Er war von Geburt eln Amsterdamer und ein Schuler 
P, V, All. gels iliriaan Pole]. sSlgine Schaijumünzänb sing zdum 
ei unstreic in i er getrie en un eur un an 
P' V' A"  einen sehr tüchtigen Meister. Viele derselben sind 
in den Werken des Bizot und van Loon abgebildet. 
3364. Diese Bezeichnung liest man auf einem Gemälde der Summ- 
Rh ' lung des Domdekan v. Jaumann in 
P . VIJUH M . VIA! . Rottenburg: „die Hexe von Endm- 
nnd Samuel". Man schreibt es dem 
Rembrandt zu, allein dieser Meister heisst nicht P. oder Paul mit dem 
Vornamen, sondern "Rembrandt Harmenz van Rlwjn". Auch hat 
die Auifassung des Bildes nichts mit ihm gemein. Die Scene ist würdig, 
nicht karrikirt, nach I. Kön. XXVIII. dargestellt. 
3355. Pieter van Bloemen, genannt Standarte, Pferde- und 
Schlachtenmaler, geb. in Antwerpen 1649, lebte mit seinem 
Bruder J. van Bloemen eine Zeit lang in Italien und starb 
in seiner Vaterstadt 1719. Seine Bilder sind ziemlich häufig. 
Auf diesen, sowie auf Kupferstichen nach denselben von 
Th. Major, J. B. Guelard u. A. kommt das Monogramm vor. 
3366. Unbekannter Blumenmaler. In der Gemälde-Sammlung 
des verstorbenen Grafen v. Eltz in Mainz waren zwei 
mit dem ersten Zeichen versehene Blumenstücke, dessen 
Verfertiger man nicht kannte. Ein drittes Bild mit 
 dem zweiten Zeichen, im StädePschen Institut zu Frank- 
! furt a. M., stellt das Portrait des A. Breughel in einer 
Blumeneinfassung dar. Man hat dasselbe dem Pieter van Breda oder 
Bredael, der 1630 in Antwerpen geboren wurde, zugeschrieben, aber 
es ist nicht nachgewiesen, dass dieser Künstler, welcher Landschaften 
mit Gebäuden in J. BreughePs Manier malte, sich auch in der Blumen- 
malerei hervorgethan habe. Da beide Zeichen ihrer Aehnlichkeit wegen 
Einem Meister anzugehören scheinen, so ist wohl an einen andern 
noch unbekannten Maler zu denken. 
3367. Philipp Uiienbaoh, Maler und äiladirer in Frankfurt a. M., 
er Lehrmeister des be- 
V   Eühmten A. Elzheimäg. 
 I r. Senator Gwinner t 
13.88 l I l  in seinem treillichen Buch
        

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