Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590359
3354- 
973 
3354- Unbekannter Emailmaler, dessen Zeichen L. de Labor-de 
in seinem Werke: Nolice des Emauw, Bijoux ewposäs dans 
12V les Galleries du Musäe du Louvre. Paris 1853, I. p. 160, 
gibt. Er war ein tüchtiger Meister, wie es scheint ein Zeit- 
genosse und Nachahmer des Jean Penicaud Limosin 11., und de Laborde 
würde nicht anstehen, seine beiden Emaillen im Louvre für Jugend- 
arbeiten dieses Penicaud zu erklären,  so ganz sind sie inkseinem 
Styl  wenn dem nicht das Zeichen P V mit der Krone Widersprüche. 
Vielleicht, meint derselbe, sei das Zeichen durch Pänicaud Lima-ein 
vieuz oder Pänicaud Limosin le cinquiäme zu erklären. 
3355. Unbekannter französischer Formschneider. Das Zeichen 
findet man auf einer friesartigen Holzschnitt-Vignette 1m 
Buche: S. Petri Crysologi Archiepiscopi Bavennatzs    
Sermones. O. J. In der Mitte das französische Wappen, unter welchem 
das Täfelchen mit dem Monogramme steht. Allegorische Figuren der 
Gerechtigkeit, Hoffnung, Liebe, des Glaubens, der Stärke und Klugheit 
umgeben das von Lorbeerlaub umrankte Wappen. 
3355- Unbekannter Formschneider, welcher in der ersten Hälfte 
Pv- des 16. Jahrhunderts in Lyon thätig war. In der von Matthieu 
' oder Mace Bonhomme gedruckten Ausgabe von Alciali Emble- 
mata. Lugduni 1548, 1549, 1551, 8., sind {igürliche Darstellungen 
und reiche Borduren auf jedem Blatte mit P V bezeichnet. Man schrieb 
diese Holzschnitte dem Bernard Salomon "zu, für diesen Meister spricht 
aber die Zeichnung nicht. Die Figuren sind nicht so lang, wie jene 
des Petit Bernard, und weniger graziös. Dieselben Bilder und Ein- 
fassungen kommen auch in den Ausgaben des Guillaume Roville von 
1549, 1550, 1566, 1573 und 1614 vor, 8. 
3357- Philipp van Buren, Baron von Vauxmarcus, Dilettant 
Pv im Zeichnen und Radiren in Bern um das Jahr 1790, versah 
 - einen seiner ersten Versuche in der Aetzkunst mit diesem Zeichen. 
Das Blatt, satyrischen Inhalts, führt den Titel: Le Repas amusant 
au Kämerlin zu 19. Janu. 1787, und stellt das Innere eines mit 
Wandschränken und Spiegeln gezierten Zimmers dar. Am Tisch sitzen 
verschiedene, zum Theil karrikirte Männer bei der Mahlzeit, jeder hat 
die Namensbuchstaben über dem Kopf und unten im Rande lesen wir: 
honi seit qui mal y pense. H. 2 Z. 11- L. Br. 4 Z. 
3358- Paul Veronese, der berühmte; Historienmaler. Min findet 
 die Zeichen au Kupferstichen nac seinen 
P' v" P' V' m0" Bildern und Zeichnungen, von Cornel Oort, 
P- V- P- Lukas und Wolfgang Kilian u. A. 
3359- Unbekannter Maler. In der Gallerie zu Braunschweig 
P V ist das Bild eines sitzenden Mannes, eine Art Aktstudie, mit 
'  dem Zeichen P. V. versehen. Es ist als ein „Paul Veronese" 
getauft, aber wohl mit Unrecht, da es an die Manier dieses Meisters 
wenig erinnert. 
3360- Paul Vredeman de Vries, Architektiärmaleri) gehhin {int- 
 wer en 1554 est. 1598. H. Hon ius ga nac seinen 
P' V' mm undp des Vatergs Jan Vredeman de Vries Zeichnungen 
1606 ein architektonisches Werk: Architectura beslaende in vijf 
manieren van Edifitien etc., heraus. Wir kommen später unter 
P. V. eriefe auf dieses Werk zurück. Ein Blatt in demselben, die 
Ansicht einer Stadtstrasse, wo rechts mehrere Figuren in einer Halle 
tafeln, trägt das obige Zeichen. 
        

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