Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590269
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3301-3306. 
3301. Peter Schenk, Zeichner und Kupferstecher zu Amsterdam, 
PS PS gest. 1'715, ein fruchtbarer Künstler und Kunsthändler 
I ' zugleich. Er arbeitete mit der Nadel und dem Grab- 
stichel, besonders aber in schwarzer Kunst. Seine Werke bestehen 
vorzugsweise in Portraits und genreartigen Zeitblättern. Auch Pro- 
spekte gingen aus seinem Atelier hervor, doch rührt ein grosser Theil 
derselben nicht von ihm selbst, sondern seinem gleichnamigen Sohn 
her. Auf diesen, sowie auf Portraits in schwarzer Kunst stehen die 
Buchstaben PS. Auch ein Schwarzkunstblatt nach E. van Heemskerk: 
ein beiehtender Verbrecher im Gefängniss, trägt das Zeichen. 
3302- Philipp Sadeler, Kupferstecher, welchen um 1636 in 
Psf P3 München arbeitete. Man hält ihn fünemen Sohn des 
 7  Aegid Sadeler. Er stach Portraits, Heülgenbllder, Land- 
schaften, ohne zu besonderem Ruf zu gelangen. Die Buchstahen finde: 
man auf Kupferstichen nach Zeichnungen des Th. Hofmann 1m Buch: 
Infernus Damnatorum Carcer et ßogus Elernilatis etc. München 
16:32 häuch verschiedene Titelkupfer zu anderen Büchern tragen 
sem e1c en. 
3303. Peter Stent, Kupferstichhändler, vielleicht auch Ku fer- 
   stecher welcher in L0 don lebte aber 11:1 
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i.  02'776. d E kurilft einplilotlßändär gxegveärxnseynsollh Er prachge 
_ _ xcu _ me rere a en es  o ar an SIC , wxe z. B, 
das Portrait Karls I. (Parthey Nr. 1434 und set t 
sein Zeichen darauf. Auch das Portrait des B. Gerbier 12:10h A. faä 
Dyck, von P. Pontius gestochen, ist P. S. ewc. bezeichnet. 
33114. Peter Schubert von Ehrenberg, Malenund Zeichner 
P S d l um das Jahr 1700, üher dessen Lebensverhältnisse 
- - e  hexe säzheren (Iilaähnchtien vorliegen. Elrbscheint 
P  de E änelsgäs urg un egens nrg ge e zu a en und 
' ' g in seiner Kunstbildung gewesen zu se n 
da. wir nicht blos Landschaften, sondern auch historische, allegorisghe 
Compositionen und Portraits von seiner Hand haben. Eimart, J. U, 
Kraus, J. J. de Sandrart, L. Heckenauer stachen nach seinen Zeich- 
nungen, und auf diesen Stichen kommen die Zeichen vor. 
33Ü5- Unbekannter Goldschmied. Nach Sternbergs Katalog III_ 
P S Nr. 4320 ist eine Folge von sechs Goldschmiedsmustern mit 
' ' diesemZeichenversehen. Frenzel, derVerfasserdes Katalogs, 
schreibt sie einem niederländischen Künstler vom Ende des 16. oder 
Anfang des 17. Jahrhunderts zu und bemerkt, dass diese Blätter eine 
Fortsetzung der italienischen Niello-Arbeiten bilden. Wir kennen sie 
nicht aus eigener Anschauung. 
3305. Philipp von Stubenrauch, Zeichner und Kupferätzer zu 
Wien, geb. 1784 und in Fügeüs Schule 
f! ßv  V_ ff zum Künstler herangebildet. Später 
' "l ' l ' widmete er sein Hauptstudium dem 
Costümfach und wirkte als Costumier am k. k. Hoftheater. Er ver- 
unglückte 1839 auf der Eisenbahn. v. Stubenrauch hat eine Anzahl 
Zeichnungen und Radirungen hinterlassen, mehrere der letzteren nach 
Compositionen seines Lehrmeisters Füger. Auf solchen Blättern komi 
men die oben stehenden Buchstaben vor.
        

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