Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590208
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3269- 
3273. 
19) Herkules, die Hydra tödtend. In der Manier des Parmegiano, 
Unten links das Zeichen. H. 4 Z. 2 L. Br. 2 Z. 5 L. 
20) Venus und Amor, welcher auf Stelzen geht. Venus steht zur 
Linken. Auf einer Kugel das Zeichen. Die Figuren sind Copien nach 
denjenigen auf Dürerts Blatt: der Müssiggang, B. Nr. 76. H. 4 Z. 
10 L. Br. 3 Z. 10 L. 
Das Zeichen auf dem einzig bekannten Exemplar in Paris ist von 
anderer Tinte als die Druckertinte und scheint mit der Feder hinzu- 
gefügt zu seyn. In der Gazette des Beaux Arts 1859 p. 267 Nr. 10 
wird das Blatt dem J. B. del Porto zugeschrieben, doch ist das Mono: 
gramm das des J. Prevost. 
21) Eine Frau, welche mit jeder Hand einen Schwamm hält, 
begleitet von einem Mann, welcher Wasser in eine auf dem Erdbodeu 
stehende Vase giesst. 
Nach Brulliot ist dieses Blatt eine gegenseitige Copie des Stiches 
des Marc Anton B. Nr. 373. 
3269. Unbekannter Maler. In der Kunstsammlung des J. de 
Huywetter zu Gent befand sich ein Bild mit diesem Zeichen, 
Es stellt die hl. Jungfrau mit dem Kinde vor und scheint 
dem Anfang des 16. Jahrhunderts anzugehören. Der Maler 
ist nicht bekannt. 
Im Messager de Gand 1824 geschieht dieses Bildes 
Erwähnung. 
3270- Sigmund Ferdinand von Perger, Maler und Radirer zu 
Wien, Custos der Gallerie im Belvedere, geb.i778, gest. 1841, 
4 Er war anfangs in der Porzellanmanufaktur angestellt, ging 
aber später zur Oelmalerei über und erhielt den Titel Blneg 
Ilofthiermalers. Mit Vorliebe widmete er dem Pferde seine 
Studien, doch haben wir auch eine Reihe historischer Compositionen 
von seiner Hand. Eine Original-Lithographie vom Jahre 1819, welche 
eine arabische Stute mit Namen "Selime" aus dem Gestüt Koutschau 
vorstellt, trägt das Monogramm. Auch auf Handzcichnungen haben 
wir das Zeichen gefunden, und es ist zu vermuthen, dass es auch auf 
Radirnngcn seiner Hand vorkommt. 
3271- Philipp Schönhammer, geschickter Dilettant, k. bayerischer 
Offizier, geb. in Biberach 1793. Er malte zu 
g seinem Vergnügen Gebirgsgegenden aus Ober- 
[8 Q, bayern _und Griechenland; er war mit Oberst 
l von Heideck 111 letzterem Lande und hat den 
Unabhängigkeitskampf mitgemacht. 
3272- Johann Prüss, Buchdrucker zu Strassburg am Srhlusse 
des 15. Jahrhunderts, bediente sich dieses Zeichens als Titel- 
vignette seiner Druckschriften. Es steht an einer Tafel, 
welche von zwei Löwen gehalten und von einem Phönix 
überragt wird. 
3273- Paul Severin, Formschneider zu Prag, welcher um 1540 
arbeitete. Die Zeichen kommen auf Holz- 
g schnitten in der böhmischen Chronik, Kronyka 
; Czeska, von Wenzel Hagel; vor. Diese Holz- 
[5140 schnitte sind alle _3  3 L. hoch und 5 Z. 
 m, B6 breit. Paul Severin ist wahrscheinlich der 
  Vater des Hans oder Johann Severin, der uns
        

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