Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1590109
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3234- 
3235. 
DI l SWEITZÄ Rechts unten fahren die Constanzer im See: DE VAN 
COSTENITZÄ Auf Blatt II kommt das Fussvolk in's Gefegt mit 
Reiterei, und Entwaffnete springen in den Rhein: ERMATIGE. EIN 
DORF l WART. FON SWABEN l GEWO. VND SWEITZ' i WIDER. 
WO. FERBIt-ÄN. Die dritte Platte enthält drei Vorstellungen: delAngriH 
auf ein Dorf: HALLAW EIÄDORF [ VAN SWEITZ' GEWON; den 
Angriif auf eine Stadt: TINGE. EIN. STAT VAN SWEITZERN l 
GEWÖIÜE x VND VERBRANT ; die Schlacht bei Dornach: DORNACH 
EIN SLOS I WOMKVNIOK x BELACH l VND x SWEITZ" VBER 1 
FILENSI x IEMERLICH l ERSLOGEN. 
In der unteren Blätterreihe  ist kein bedeutendes Gefecht 
mehr abgebildet, und daher fehlen die Inschriften. Ein figurenreicher 
Zug von Reitern nimmt aber den unteren Theil des vierten und die 
Hälfte des fünften Blattes ein. Auf Blatt IV geht der Zug nach rechts, 
auf Blatt V nach links, und verschwindet hinter einem Felsen. Doch 
kommt er rechts wieder zum Vorschein, mit Speerträgern an der Spitze. 
Dieses Fussvolk ist auf dem sechsten Blatte links noch zu kleinem 
Theile sichtbar. Felsen und Bäume bedecken die Voranschreitenden. 
In einiger Entfernung spricht die Dame zu Pferd mit dem Fussknechte, 
und das Hündchen läuft voran. Ueberdiess sind auf diesen drei Blät- 
tern noch einige andere Scenen vorgestellt, um die Räume mit Staiiage 
auszufüllen. Der Fuhrmann, der Jäger, der Bauer, der Fischer, der 
Mönch dzc. gehen wieder der Arbeit nach. Die römische Majestät 
erntete in diesem Kriege wenig Lorbeeren, denn sie schloss am 22. Sept 
1499 mit den Schweizern Frieden, ohne ihre Absichten erreicht zu haben, 
da. die Unterstützung von Seite der Fürsten gering war. Der Künstler 
hob absichtlich die Tapferkeit und die Siege der Schweizer hervor, 
so dass er das Bild des Kriegsschauplatzes unmittelbar in der Schweiz 
bearbeitet haben könnte. 
3234. Peter Paul Werner, geschickter Medailleur zu Nürnberg 
P W 1689-1771, ein sehr fruchtbarer und für ver. 
' ' schiedene Höfe beschäftigter Künstler. Seine 
P, W.  äilgqaällen signirte er öfters mit den gegebener! 
P. W F.  11113186111. 
3235- Peter Paul Werner, Medailleur von Nürnberg, Welcher 
FIX, 1771 starb, bezeichnete in dieser Weise ein von ihm 
amen gestochenes Blatt, von welchem wir durch Hrn. Börner 
Kunde haben. Dieses wahrscheinlich einzige und nirgends erwähnte 
chalcographische Produkt des Künstlers gibt eine Abbildung des 
Furtenbacwschen Wappens. Im ersten und vierten Felde des qna- 
drirten Schildes zeigt sich eine Ente, und im zweiten und dritten 
ein Bach. Auf dem offenen gekrönten Helme sieht man zwischen 
zwei Büifelhörnern ebenfalls eine Ente. Das Wappen ist in einer 
Verzierung von Muschelwerk, oben mit einer Krone. Unten in der 
Mitte steht der Name des Stechers. H. 2 Z. 9 L. Br. 1 Z. 11 L. 
Werner scheint sich bei dieser Arbeit lediglich des Stichels be- 
dient zu haben, welchen er aber hie und da nicht mit der erforder- 
lichen Sicherheit führte. Es gebricht an der nöthigen Haltung.
        

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