Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589852
3130- 
43133. 
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in der rechten Hand, und in der linken das Buch. Links oben ist 
ein Vorhang, und gegenüber das Wappen mit dem Rebus: Tre-i w 
mus m"! leiden. Die Inschrift gibt den Namen: Ami. Lahgnerus 
Magdeburg. Philie et Medici Doctor. Aet. 53 1591. RadirteS-Blatt 
mit den] zweiten Zeichen. H. 3 Z. 6 L. Br. 2 Z. S) L. 
3) Ein Gefecht von Reitern im römischen Costüm. 1m Vorder- 
grund dringen zwei Reiter in Rüstung mit dem Schwerte auf einander 
ein. Auch die übrigen Kämpfer sind gerüstet. Rechts unten ist das 
Zeichen. Rndirt und gestochen, 4. 
4) Das Innere einer Stadt mit Figuren. Unten das ltloxiogrnmm, 4. 
3130- Philipp Mallery, Zeichner und Kupferstechor von Aut- 
 werpen, hintm-liess viele kleine, zart gestochenc Blätter. Auf 
  solchen im Typus munrlp", du quo eins Calamvflates etperi- 
mzla  emblemnlive propomnzlur. Anhnerpine 1626, kommt das 
Monogramm vor. 
3131. Pierre Moutier, länchdruokvr zu Amsterdam um 1680, 
P bediente .sich einer in Holz geschnittenen Vignette, welche eine 
Ä Bnchdruckerwverkstatt. vnrßtellt. Das Nlonogramm könnte man 
für jenes eines Formsclmvirlers halten. H. 10 L. Br. l Z. 411, 
3132. Paul Moreelse oder Moreelze, HistorienÄ und Bildniss- 
 mnler. geh. zu Utrecht 137i, gest. daselhst 1638. 
M  hinterliese sehr anziehende Gemälde, besonders 
y feine Bildnisse im prächtigen Costüme seiner Zeit. 
Auf Gemälden kommt das zxweitc Zeichen vor. gewöhnlich mit der 
Jahrzahl. Es ist aber auch mit dem Namen verinunleii. wie auf dem 
Holzschnitte von 1612, weIcl1r.-i' den Amor zrvischen zwei Frauen tanzeud 
vorstellt. Links unten ist das Zeichen mit dem Namen, und oben 
Stehen vier Verse. 'l'refl'liches i-lelldnnluel in graulichem löruclc. H. 8 Z. 
10 L. Br. 10 Z. lI L. Brulliot I. Nr.l309 fügt über einem ähnlichen 
Zeichen die Jahrznhl 1638 bei. 
Das erste Monogrumm findet. man auf einem frei und geistreich 
radirten, aber iinnscrst seltenen lälatte, welches den Amor vorstellt. 
wie er in tiefer Betrachtung an einem Bailmstamme in der Land- 
schaft steht. Zu seinen Füssen sieht man Bogen und Pfeil, und links 
vorn auf dem Dixrchschnitte eines Baumes das Nloixogramm. Auf dem 
Bogen rechts unten str-hen die Buchstaben Tl PI, d. i. Titinn Pinwil. 
H. 6 7.. 2 L. Br. 4 Z. 7 L. 
Brulliot I. Nr. 602i beschreibt (licscs lilntt unter einem Hono- 
gramme. welches dem Peter Blurchmit zugeschricbeit wurde, und regel- 
nläissig in ätntiqun geformt iet. IPi-enzel gibt im Catalog Sternberg II. 
Nr. 2004 (lassclhe Zeichen, und bemerkt von den Buchstaben IT] PI 
nichts. Nach seiner Angabe ist unten später die Nr. 182 eingestochen. 
und das Blatt nur (i 7,. hoch und 4 Z. breit. Wir glauben (leuuulrh 
nicht, dass es sich um eine Copic handle. In den Caialngei: Petzold 
und v. Renner sind Abdrücke heechriohen, nbm" jedesmnl mit ctivas ah- 
weichencleln Facsimile des hlwniogrniiiiiw. 
3133. Pierre Marohant soll nach Papillun I. p. 2253 durch dieses 
"P A Zvimahen seinen Namen angedeutet luxberx. Es handölt sich 
 A aber nicht um den oben cxwvälmten Knpf0rstcche:1'.Aondern 
um einen F01'xnsc1n1eide1' dieses Nnnwzls. weh-her um 1377 thätig ge- 
wesen seyn soll. Pnpillnn gibt. kein Blatt mit diesem Zeichen an, und
        

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