Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589782
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3093-3098. 
3093. Pangraz Iiabenwolf, Bildhauer und Giesser von Nürn- 
 berg, scheint durch diese Buchstaben 
QLDO L e  seinen Namen angedeutet zu haben. 
  Die Inschrift stand am Fusse der im 
 M 3   Becken des schönen Ratbhaus-Spring- 
  ' brunnens in Nürnberg stehenden alten 
Säule. Doppelmayr nennt zwar die Bildhauer und Giesser Benedikt 
und Johann Wurzelbaur als Verfertigerdes Brunnens, und nicht den 
Pangraz Labenwolf, allein er hatte nur das jetzige Postament im Auge 
behalten, welches aus neuerer Zeit stammt, und wahrscheinlich 1618 
von Wnrzelbaur gefertigt: wurde. Es existirt ein Bildniss des Benedikt 
Wurzelhaur mit einer biographischen Notiz, aus welcher hervorgeht, 
dass der Künstler neben andern Werken 1585 und 1589 die Bilder 
und Säulen zum Springbrunnen vor der St. Lorenzkirche und 1619 in 
dem Hof des neuer-bauten Rathhauses gefertigt habe. Daraus kann man 
schliesseu, dass Benedikt Wurzelbaur den neuen Rathhausbrunnen auf. 
gestellt habe, der alte kann aber nur von P. Labenwolf gewesen seyn, 
denn die Inschrift der Säule von 1556 passt wohl nicht auf Wurzelbaur, 
welcher 1548 geboren wurde. Seine Mutter war die Tochter des P. 
Labenwolf. Die alte Säule sah man vor vierzig Jahren noch auf der 
Burg in Nürnberg. 
3094. Giovanni Paolo Ilomazzo, Historienmaler_ von Mailand, 
ÄlAq-JÄ 7]. war Schüler des Gaudenzio Iferrarl und hatte 31g 
-  - Künstler Ruf. Er starb A600. Joseph Bergler 
ratlirte nach dem Gemälde in San Mnrco zu Malland dle Madonna. mit 
Hezllgen. Die Buchstaben PL sche1nen_ auch_ auf dem Gemälde zu 
äteht-äl, wenn Bergler nicht allenfalls dle Zelchnung dazu vorgefun- 
en atte. 
31195. Unbekannter Kupfersteeher, welcher gegen _Ende des 
PI 16. Jahrhunderts, oder noch später thätlg war. Ein radirteg 
  und mit demßtichel vollendetes Blatt stellt den Tod der hl. 
Jungfratrfoiq S161 liegt euf den? Bette _v0n d'en Aposteln umgeben, 
und musrcirende Engel bilden eine Glorie. Links unten stehen die 
Buchstaben PL., 4. Im späteren retouchirten Druck steht 1m_ Rande 
rechts: in Bassano per il Bemondini. Unten gegen die Mitte be- 
merkt man die Nr. 32. Die Composition könnte von P. Lomazzo seyn. 
3'196. Antonio Licinio Pordenone behauptet im_ersten Bande 
PL unter ALPI Nr. 879 einen berichtrgenden Artikel, und wir 
 beziehen uns auf denselben. Die Buchstaben P_L findet man 
auf Kupferstichen nach den Gemälden in St. Maria d: Campagua in 
Piacenza. 
 3097- Pietro Liberi, Histuriexmmaler, bediente sich eines aus LP 
P L bestehenden Monogramms, und daher haben w_ir bereits über 
 xhn gehandelt. Auf Kupferstichela von D. Rosettl und J. Piccini 
kommen die Initialen PL. vor. 
3098. Pierre Lyonnet, Natm-forscher und Ifupferstechfzr, machte 
PE sich durch folgendes Werk bekanrgs: frazlä analognzyue de (a 
Chenille qui ronge le Bais de au e fmfgfnent dune Ex- 
plication abregäe des Planches et d'une DescÄzptzon _de Plnstrument 
et des Outils dont PAuteur s'est servi pour anatomzcer d la loupe 
et au microscope   pur Pierre Lyomzel. A la Haye 1762, 4.
        

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