Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589728
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3050- 
6056. 
3050. Peter Inties soll xiach einer handschriftlichen Notiz des 
Chev. J. Hazard auf Kupferstichen die Initialen PI hei- 
PI l gefügt haben. Wir kennen kein Blatt von diesem apo- 
1 l. kryphen Inties.  
P scu l Peter Isselburg fügte auf etlichen Blättern mit 
Grabmälern hoher Herren die Buchstaben PI scul. bei. Auf anderen 
Stichen steht: P. Jsselb. sc. 
3051. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die Mitte des 
P J gculp I8. Jahrhunderts in Paris thätignar. In der Europa 
   ' Illustre. Paris 1755, 1st das Bildnlss des Cardinals 
George diAmboise von ihm gestochen. Die Platte wurde auch für die 
Uebersetzung der Geschichte von England von Hume, Paris 1783, 
benützt. Früher schon kommt das Bildniss in Abbe Velly's Histoire 
de France, Paris 1770 ül, vor. 
3Ü52. Pierre Isnard, Formschneider in Strassburg, war um 
PI P] 1759-1770 thätig. In Schöpflinü: Alsatia illustrata. 
I  Colmariae 1761. sind Vignvtten und Initiale mit den 
Initialen bezeichnet. 
3053- Unbekannter Radirer, wahrscheinlich J_ B. M. Piei-m 
P I Frenzel beschreibt im Catalog Steniberg V. Nr. _1523 ein nett 
 radirtes Blatt im Style des G. Rem, welchexs die hl. Familie 
in einer Landschaft vorstellt. Links ist St. Joseph mit dem Buche. 
qu. 8. 
3054- Joseph Priem, Maler und Zeichner, ist oben unter dem 
Monogramm PI Nr. 3048 vingefülnrt, und wir verweisen 
i ü auf jenen Artikel. Die gegebenen Buchstaben findet man 
 auf Zeichnungen mit historischen Darstellungen und Land- 
Schatten in (lrayon und Aquarell. Priem scheint die Nachbildung auf 
Kupfer oder auf Stein beabsichtigt zu haben, da die Buchstaben ver- 
kehrt aufgetragen sind. 
3055. Peter Janson, Maler und Radirer, der Sohn des Johannes 
O7 Janson, geh.1768, stand in seiner früheren Zeit in Kriegs- 
J-  diensten, wurde aber als Major pensionirt, und liess sich 
dann in Arnheim nieder. Er malte Landschaften mit Vieh, welche als 
Arbeiten eines Dilettanten von Beachtung sind. Im Catalog van Buren 
sind 12 Raclirungen beschrieben, im Catalog Rigal sind aber 18 Blätter 
angegeben. Zwölf kleine Blätter enthalten Köpfe von alten Männern, 
jungen Frauen, dann Thierköpfe und Landschaften mit Thieren. Janson 
fügte auf den meisten den Namen bei. Ein Blatt mit den Cursiven 
stellt einen nach rechts gerichteten Ziegenkopf vor.  
3056. Etienne Picart Zeichner und Kupferstecher, genannt 
(PI: J? le Romain oder Bomanus, geb. zu _Paris 1632, verlebte 
 6' " mehrere Jahre in Rom, und liess such dann in Amster- 
Qic  "u? dam nieder, wo er 1721 starb. Er hinterliess eine be- 
  6'  deutende Anzahl von grossen Blättern, auf welchen 
gewöhnlich der Name vorkommt. Die Abbreviatur, und auch die Buch- 
staben PF findet man auf Bildnissen in folgendem Werke: Iconografia 
civä Disegnz" rflmagini de famosissimi Monarchi, Regi, Filosofi, 
Poäti ed Oratori delP Antichitä cauatz" da giovan Angela Canini. 
In Roma 1669, fol. Die Blätter mit VF sind von Valet.
        

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