Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589696
3039- 
B040. 
907 
um keinen Formschneider handelt. Der Schneider der Blätter ist 
Jakob Lederlein.  
1) Bildniss eines bärtigen Mannes mit. dem Buche: Petrus Hypode- 
mander ferrimontanus pastor hospitalis vlmensium anno Salutis 
M. D.LXXXVI. aelalis LIII. Unten auf einer Tafel steht: Der Abenl 
schon vorhanden ist  H. 10 Z. 6 L. Br. 7 Z. 
Der Ißbrmschneidei- zeichnet I. L., nämlich Jakob Lederlein. 
2) Bildniss des Superixiteudenteu Ludwig Rabus von Ulm, Aet. 
suae LXI. Oben im Cartouche: S 
 Non in ermone . 
15 Sed in Virtute 86' 
Im Rahmen steht der Name des Pastors, und unter dem Worte Ludo- 
vicus bemerkt man die Buchstaben IC f IL. H. 9 Z. 7 L. Br. 7 Z. 
3) Samuel Neuhauser, Pastor in Ulm 1586. Starke Büste in einer 
Einfassung, oben mit dem Spruche im Cartouche: Spes non confvndit. 
Unten sind vier Verse: Ich danke Gott für seine gnad  Der Form- 
sehueider zeichnete ILF., nämlich Jakob Lederlein. 
3039. Philipp Roettiers, Stempelschneider, lebte um 1680 in 
London, später in Brüssel, und starb 1732 in Ant- 
  E werpen. Er hinterliess mehrere Medaillen, und dar- 
unter auch solche mit den Initialen PH. 12., sowie mit 
   P. B. Auf einer Medaille mit dem Bildnisse des Königs! 
Carl II. steht: PHILIP ROTI F. Die Initialen PH. R. F. stehen auf 
einer undatirteii Medaille mit dem Bildnisse dieses Königs. Simon 
Thomassin stach die Bildnisse des Königs Carl von Spanien und der 
Königin Anna für die Folge der Portraite nach Medaillen. Auf den 
Kupferstichen sind ebenfalls die Buchstaben PH. B. F. beigefügt. 
3040. P. van Sichem dürfte der Formschneider mit diesem Zeichen 
heissen. Die Kunstgeschichte kennt einen Künstler 
131-1311911255" dieses Namens, und er ist wahrscheinlich jener P. C. 
van Sichem, welchem im Cabiiiet Paignon-Dijonval das Bildiiiss eines 
Mannes mi; Bgirett und eiiäem Handäcgilihe zulgeschriäbeln wilrdd {Es 
müsste sic a er um eine o ie nac risto van ic em an en, 
wenn diess das Bildniss des lhei-zoglich bayefischen Landhofmeisters 
Otto Heinrich von Scliwarzenberg wäre, Nr. 17 unseres VGYäRiClgiiSSES 
der Blätter des Christoph van Sichem. Gewiss ist, dass ie _ätter 
mit diesem Monogramme sehr gut in der Weise des Chr. van Sichern 
geschnitten sind. Nach Christ S. 233 sind sie mit der Jalirzahl_i593 
versehen. Wir fanden] däehses Datunät nicht beigefügt, auch kein so 
rosses Moiio ramm as ' rist es gi  
g i) Die Aiibeniiig" der Hirten. H. s z. 3 L. Br. 4 z. .4 L. 
2) Christus auf dem Wege nach Emmaus, in einem verzierten Oval 
mit Umschrift: Brande uns herde m"! etc. Luc. 24. H. 3 Z. 3 L- 
Br. 4 Z. 3 L. 
3) Ein König zuHPferxä uäitär eglßlll, läogeni Im Handel REX 
DANIARUM. N. 7.  8   r. .1 J. 5   
Dieses Blatt gehört wahrscheinlich zu einer Folge von Bildnlssen. 
4) Bea: Sueciue, N. 12. 
ä) Rem Persarum, N. 9. 
6) Magnus Mongul Tartarum, N. 10.   
Diese Blätter gehören zu derselben Folge. _w1e Nr- 3. 
7) Die Vignette des Buchdruckers Jakoli Pieterszon Wachter._ Im 
Ovale sieht man den Theil einer von feindlichen Truppen einge- 
schlossenen Stadt. Auf der Mauer des Thurmes steht der Wächter
        

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