Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589660
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Nr. 3030- 
3030. Prosper Henry Lanckrink, Page des Königs Carl  von 
England. besass eine Kunstsammlung, deren Beetandthelle er 
PH- mit einem Stempel versah. In den Cabinetten englischer Kunst- 
liebhaber findet man Blätter aus seiner Sammlung. In dem Imitations- 
Werk von J. M. Metz ist ein Kupferstich mit dem_ Propheten Isaias 
nach der Zeichnung von Michel Angele aus Lanckrmkß: Sammlung, 
3031. Pehr H. Lundgren, Stempelschneider in Stoekholxn seit 
P H L 1847, fügt nach Schlickeysen auf Stempeln dle Initialen 
'   des Namens bei. 
3032. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
 des 16. Jahrhunderts thätig war. Wir finden nur zwei Blätter 
 angezeigt, das Monogramm auf dem ersten könnte aber etwas 
abweichen. Wir haben das Blatt nicht gesehen, und die uns 
zu Gebot stehende Notiz gibt das Monogramm sehr flüchtig. 
l) Die Pietät des Michel Angelo, Copie nach dem Stiche von Giulio 
Bonasone 1547. Der Nachstich fällt später. H. l0 Z. 1 L. Br.6Z.4 L_ 
2) Der Kampf von phantastischen Thieren, nach Leonardo da Vinci, 
jene Composition. welche auch Lucantonio di Giunta nachgeahmt hat. 
Der geflügelte Drache sitzt auf einem vierfüssigen Thiere und beisst. es 
in den Kopf. Unter diesem Thiere liegt ein Bär. Rechts oben be. 
merkt man den Kopf eines Ebers, links jenen eines Wolfes. Rechts 
am Rande ist das Monogramm. Durchmesser 4 Z. 6 L. 
3033. Philipp Galle, Kupferstecher, bediente Sißäl danach eines 
 aus PG bestehenden Monogramms, nn a er haben 
PHLS  wir schon Nr. 2968 über ihn gehandelt. Die Ab- 
breviatxir findet man auf Blättern nach Martin Heemskerk, Martin 
de Vos, Abraham von Montfort u. A, 
3034- Philipp Thomassin, Kupferstecher, fügte auf Blättern die 
Phlm Th_ D_ D_ Abbreviatur des Namens bei. Auch Phil. Th., 
Philßw Thomlms Gallus fecit steht auf Kupfer- 
Phls- Th- fe- stichen dieses Meisters. 
3035. Philipp Wouverman, Pferde- und Schlachtenmaler, geh 
f") zu Haarlem 1620, gest.1668, gehört bekanntlich zu den 
_ merkwürdigsten Meistern seiner Richtung. Er liebt es 
C3  vornehmlich, das Leben der vornehmen Stände im Freien, 
J  W- zumeist Jagdzüge vorzustellen, und dabei das weidende 
g; W Vieh, das Pferd in seiner Schönheit und Kraft vorzu- 
  führen. In allen Gallerien sind Gemälde von seiner 
Hand, in welchen selten der Schimmel fehlt, gleichsam ein Merk- 
zeichen dieses Meisters. Auf mehreren Bildern kommt das Mmm- 
gramm vor, nicht ohne Variation. Im Künstler-Lexicon ist ausführlich 
über diesen Künstler gehandelt, und wir verweisen im Uebrigen darauf. 
3036. Philipp Heinrich Müller, auch Miller und Myller, 
PDHCM. Medailleur, geil. zu Augsburg 1650, gest. daselbst 1718, 
war anfangs Goldschmied, erlangte aber den Ruf des 
ersten Miniaturplastikers seiner Zeit. Seine Gepräge sind sehr zahl- 
reich, indem er auf alle Monarchen und Fürsten seiner Zeit, auch 
auf berühmte Männer und merkwürdige Ereignisse Medaillen fertigte. 
Er soll die Kunst erfunden haben, auf Kupfer Silberblech zu legen, 
und die Denkmünzen so auszuprägen, dass sie silbernen ähnlich waren.
        

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