Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580652
IM, MK 
IMP. 
9. Johann Melchior Morikofer oder Mörikofer, Medailleur, _geb. 
1706, gest. zu Bern 1761, hinterliess einigeMedaillen, 
I'MI']SK' welche zu den schönsten Arbeiten seiner Zeit gehören. 
Er zeichnete auch I. M. 01., und somit ist der Künstler schon oben 
erwähnt. Wir haben den schönen Medaillen mit dem geharnischt 
Brustbilde Friedrichs des Grossen und der schreibenden Geschitä 
beschrieben. Hier nennen wir die sehr schöne Medaille mit dem Bildn  
des Albert Haller. Auf dem Revers ist ein aufgeschlagenes Kräuter- 
buch mit der Lyra darüber: Palriae Nova Serla Paravit. Der Revers 
ist mit den obigen Initialen bezeichnet, auf der Rückseite steht: Famam 
Ezpressit In Aere Morzfkoferus. 
Man darf diesen Meister nicht mit Johann Caspar Mörikofer ver- 
wechseln. Er ist unter I. C. M K. F. eingeführt. 
10. Johann Michael Mettenleiter, Zeichner und Kupferstecher, 
ß M1 der bayerische Chodowiecki, ist unter dem Monogramm 
1 JQC IM III. No. 2796 bereits eingeführt, und mit Bezug- 
nahme auf jenen Artikel bemerken wir daher nur, dass das gegebene 
Zeichen auf Blättern in Almanachen vorkomme. 
11. Philipp August Jmmenraet, auch Immelraet und Immenstraet 
genannt, Landschaftsmaler, gehört der 
L a C t holländischen Schule des 17. Jahrhunderts 
 f an, und scheint zuweilen den Jan Both 
in's Auge gefasst zu haben. Immerzeel 
und sein Fortsetzer Ch. Kramm kennen ihn nicht, da. sie keine frühere 
Nachricht über diesen Meister gefunden hatten. Ch. Kramm führt 
indessen einen P. A. Immenraet oder Immenstraet nach dem Cataloge 
von R. Weigel No. 13,000 ein. Letzterer schreibt diesem Meister zwei 
radirte Blätter mit Gruppen von Bauern bei ihren Hausern zu. Man 
liess auf diesen geistreichen Radirungen: D. Teniers 5mm, F. o. W. 
(F. van Wyngaerde) und dann folgt ein Monogramm mit dem in S 
gestellten I und angehängten F. Dieses Monogramm wurde gewöhnlich 
auf Jan Savary erklärt, Weigel schreibt aber die Blatterdem P. A. 
Immenraet zu, welchem sie jedoch nicht angehören. Hr. Rinecker in 
Würzburg besitzt ein Gemälde mit dem Namen unsers Meisters. In 
einer Landschaft mit Wasserfall bemerkt man einen Maulthiertreiber, 
dabei eine Frau und einen Trupp Schafe. Bezeichnet: Philipp August 
Immenraet 1667. Im Cabinet des Boyer dlAiguilles waren zwei Ge- 
malde mit waldigen Landschaften unter weiter Gebirgsferne. Die Staffage 
ist der Geschichtedes Meleager entnommen. Coelmans hatte diese 
Bilder 1702 für die Gallerie Aiguilles gestochen, gr. qu. fol. Der 
ame scheint auf den Gemälden undeutlich zu seyn, und daher liest 
grenzel im Catalog Sternberg B. Immenraet und Immenaert. Der 
oben gegebene Name steht auf einem Gemälde aus der Sammlung des 
E. Herzen in Hamburg. Die Gemälde dieses Meisters sind selten, und 
seine radirten Landschaften nicht minder. Bartsch beschreibt sie unter 
den Blättern des Lukas van Uden No. 13-20. Der Kunsthändler 
Franz van Wyngaerde hatte sie im späteren Drucke zu einer Folge 
vereiniget, und auf dem ersten Blatte steht: L. van Uden m12.  Auf 
den ersten Abdrücken vor den Nummern bemerkt man aber das Zeichen 
PA J. Unter diesen Buchstaben kommen wir auf unsern Künstler ZlHüCk- 
12. J. M. Palais, Kupferstecher, soll um 1625 in_ Rom gelebt 
haben. Füssly nennt die Bildnisse des Cardinal d'0ssat, 
ß]? {du und des Mönches J. de Gastebois, welche m15 dem Namen 
bezeichnet sind. Brulliot I No. 2612 fand den Namen und 
JVR die gegebenen Zeichen auf Blättern nach Ffgenco Zuccaro
        

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