Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589557
PH. Nr. 2989-2994. 893 
2989. Peter Feddes, Maler und Radirer von Haarlem, genannt 
 "Peter van Harlingerl" und "Petrus Harlingensis", ist durch 
H , Bf Bildnisse bekannt, Soll aber auch auf Glas gemalt haben. 
Das erste Zeichen finden wir auf einem von P. van Harlingexi radirten 
Titelblatte mit allegorischen Figuren zu folgendem Werke: Tghesicht 
des grooten Zeevaerts  door Jan Hendrilc Jaricks van der Ley. 
Gedruckt In! Franecker by Jan Lamrinck   1619, 4. Das zweite 
Monogramm kommt auf mehreren radirteu Blättern vor, es_besteht 
aber aus PHA oder PfH, und wir kommen unter PHA darauf 
zurück. 
2990- Unbekannter Kupferstecher, dessen Zeichen Heinecke 
H erwähnt. Letzterer fand es auf dem Bildnisse des Desiderius 
j Erasmus von Rotterdam, und zwar in der von Peter van der Aa, 
herausgegebenen Bildniss-Sammlung. An Peter von Harlingen ist nicht 
wohl zu denken, das Bildniss könnte aber von Peter IsIolsteyn jun. 
gestochen seyn. 
2991. Peter Feddes van Harlingen scheint durch dieses Zeichen 
ÜS wie   seinen Namen angedeutet zu haben. Rumohr und 
7' 6 Wo's?" Thiele erwähnen in der Geschichte der k. Kupfer- 
stich-Sammlnng in Copeilhagen S. 31 das Bildniss des Johannes Boger- 
mannus Pmeses Synodi nationalis, Brnstbild nach links. Das Mono- 
gramm ist autgestochen, das Wort fecit sehr schwach geätzt. Die 
genannten Schriftsteller erkennen ein nicht geistloses Blatt von schöner 
Massenvertheilung. H. 6 Z. 2 L. Br. 4 Z. 9 L. 
Dieses Bildniss ist sehr selten. 
2992. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts thätig war. Im Himmelswagen" von Hans 
S'I- v. Letänxllod iind mehrere kleinehallegoiiische und biblische Holz- 
Schnitte we c e a er grösstenthei s o ne Zeichen sind. Auf dem Blatte 
miiil dexjlfärsähaüufnä der  i? obilges Monogramm beigefügt, welches 
sie vie eic t an eter i e ezie t. 
2993. Henry Louis Aimö Pottin, Zeichner und Maler in Paris, 
ist schon unter dem Monogramm HP III. Nr. 1348 eingeführt, 
(H und wir verweisen auf jenen Artikel. Das gegebene Zeichen 
findet man auf Holzschnitten in: La grande ville nouveau tableau 
de Paris  in Les Convents pur L. Luriene et A. Brot. Paris 
1846 8m. Die Zeichnungen zu den Vignetten in dem letzteren Werke 
fertigte Charles Rambert. 
2994. Pehr Hörberg, Historienrnaler und Radirer, ein schwedi- 
 (y- scher Bauer, welcher sich selbst zum Künstler bildete, und 
PLJ-l als solcher Ruhm genoss (1746-1816), hinterliess eine 
bedeutende Anzahl von radirten Blättern, welche theils in Aquatinta, 
Bister und mit der Roulette übergangen sind. Auch mehrere Holz- 
schnitte hinterliess er, einige haben aber eher das Ansehen, als wären 
sie in weiches Metall geschnitten. Sie sind theils in Helldunkel, und 
auf farbiges Papier gedruckt. Professor Schildener gab 1819 die Bio- 
graphie dieses merkwürdigen Künstlers heraus, und besass auch die 
vollständigste Sammlung der Blätter desselben. Im Verzeichnisse der 
Kunstsammlung des Carl Schildener von R. Weigel, Leipzig 1845, 
Nr. 703 5., sind 63 Blätter beschrieben. In Deutschland kommen sie 
sehr selten vor, und somit werden die obigen Monogramme nicht 
durchhin genügen.
        

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