Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589506
888 
2970 -2974. 
2970. Peter Jacobus Goetghebuer, Architekt und Kupferstecher, 
grb. zu Gent den 26. Februar 1788, gehört zu den bedeutendsten 
IÜ Künstlern seines Faches. Sein Werk ist das Hötel de la Poste 
in Gent, und in der Umgebung der Stadt baute er mehrere Lnsthäuser: 
Als einer der Gründer der Akademie in Gent bekleidete er auch neun 
Jahre die Stelle eines Professors der Baukunst. Goetghebuer war auch 
der Erste, welcher den Schlachtplan von llVaterloo aiufnahm. und im 
Kupferstich verbreitete. In den Memoires sur 1a ville de Gand pur 
O. L. Diericx 1814-4816 sind radirte und gestochene Blätter von Seiner 
Hand. Auch die innere Ansicht der St. Bavo-Kirche in Gent brachte 
er in Kupfer, sowie die Ansicht. des Badhauses in Scheveningen. Sein 
l-Iaxiptwerk ist aber folgendes: Choiw de monumens, edifices et mai- 
um: les plus rßmarquables du royaume des Pays-Bas. Gand 
1817-1828, fol. Der Text und die 72 Ansichten sind von ihm. In 
der zehnten Lieferung des Werkes: Eglises prineipales _de l,Eur0pe_ 
Milan 1832, sind die Abbildungen der Hauptklrchen 1n Gent und 
Antwerpen von Goetghebner, gr. fol. Er war noch i8571hätig, Auf 
radirten und gestochenen Blättern kommt das Monogramm vor. 
2971. Peter Johann Nepomuk Geiger, Zeichner und Maler, 
geb. zu Wien 1801, behauptet im dritten Bande unter 
ä ß  GPF Nr. 275 eine Stelle, und wir haben auch die 
, y  Werke dieses berühmten Meisters verzeichnet. Die 
beiden ersten Zeichen findet man auf lithographirten Blättern in Feder- 
zeichnungsmanier, und auf Holzschnitten in den erwähnten Werken. 
Von zwei eigenhändigen Radirungen mit dem zweiten und dritten Zeichen 
stellt die eine einen nach dem Himmel deutenden Lnndmann, die andere 
ein Weib mit Flechtwerk und einem Knaben vor. Höhe 2 Z. 1  
Br. 3 Z. 5 L. 
In illustrirten Werken kommen auch Blätter mit den Buchstaben 
P J n g vor, wie wir unten ersehen. 
2972- Unbekannter Maler, welcher der schwäbischen Schule 
angehört, über welchen aber alle Nachrichten fehlen. 
P96 Herr Doppelmair in Nördlingen besass um 1834 
  ein Gemälde mit der Geburt Christi. Brulliot fügte 
im Appendix I. Nr. 97 diese Notiz bei, bleibt aber 
x" Z bei der einfachen Anzeige. Wir kennen das Bild- 
niss eines Mannes in einem mit Pelz eingeschlagenen 
Recke mit der Inschrift: 
ANO DNI 1523,  
und dem gegebenen Zeichen. Dieses schöne Bildniss besass 18.47 
Herr A. Deschler in Augsburg. Der gegenwärtige Besitzer ist uns 
unbekannt. 
2973. Unbekannter Bildschnitzer, dessen Lebenszeit die bei- 
P G  gefügte Jnhrzahl bestimmt. _In den vereinigten 
' ' ' Sammlungen zu München ist ein in Holz ge- 
schnittenes Feldlager mit P. G. auf der Rückseite. 
2974. Medailleure und Münzmeister, welche auf Stempeln die 
P G Initialen des Namens beifügten. Ihrer erwähnt Schlickeysen, 
  Abkürzungen auf Münzen 8m. 
Peter Grüner, Münzmeister in Copenhagen von 1629-1649, und 
dann in Christiania 1643-1652. 
h Ein gleichnamiger Münzmeister war von 1675-1685 in Ghristiania 
t ätig.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.