Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589486
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2967. 
9) [hl. 2] Der alte und neue Bund, oder Sündenfall und Erlösung, 
nach L. Cranachis Gemälde in der Gallerie: zu Gotha mit einigen 
Abweichungen. In der Mitte steht Moses mit einem Schwert umgürtet. 
und hinter ihm zwei Propheten. Links wird Adam von Tod und 
Teufel in die Hölle gejagt, rechts weist Johannes den Adam auf den 
Gekreuzigten hin, und Christus erscheint als Sieger über Tod und 
Teufel. Rechts vorn am Stein das Zeichen, links die Jahrzahl 1552. 
H.5Z.6L. Br.7Z.8L. 
.Schuchardt Nr. 2. 
10) Der Christusknabe zu Pferd im Kampfe gegen den Drachen. 
Der göttliche Knabe sprengt von links her gegen den Drachen an, 
und stösst ihm den Schaft der Siegesfahne in den Leih. Das (Tuge- 
heuer hat drei Köpfe; einen Kopf mit der Tiara, einen Türkenkopf 
und einen Kindskopf mit Flügeln. Aus dem aufgeschlitzten Leibe 
dringen Schlangen. Links hinter dem Drachen hat die eillgeStih-ztg 
Kirche die Inschrift: Collapsa ecclesia Papae. Unter einem Gewölbe- 
bogen der Kirche ist eine Urkunde mit Siegeln und der Aufschrift: 
ABLAS BRIF. Daneben bemerkt man einen Mönch mit Thierkopf. 
und hinter ihm einen Gardine]. lm Mittelgrunde ist die Stadt Witten." 
berg und die knieexide Jungfrau mit dem Lamm in Beziehung auf 
den hl. Georg, welcher hier Christus als Besieger seiner Kirche vor- 
tritt. Oben nach rechts erscheint Gott Vater mit denn hl. Geist und 
dabei ist eine achtzeilige Schrift: Bestia. Saeoa. Triceps. Nomen, 
Ab. Interimendo Trawerat   1552. Das Zeichen ist nach unten 
um Steine. H. ä Z. 5 L. Br. 7 Z. 3 L. 
Dieses trefflich behandelte Spottblatt beschreibt Schuchardt Nr. 3. 
In der Eisenharfschen Auktion galt es '12 H. 30 kr. 
11) Die Madonna in einer Landschaft. Sie sitzt auf der Bank 
und hält den vor ihr stehenden Jesusknaben an einem 'I'nche uni 
den Leib. Letzterer tritt auf die vor ihm sich windende Schlange, und 
zerstört ihr mit dem Kreuzesstabe den Kopf. Links steht ein anbe- 
tender Knabe mit dem sächsischen und pfälzischen Wappenschild. 
Im Mittclgrunde ist die Taufe Christi. rechts Adam und Eva. uriger 
dem Baume. Links oben in der Ecke: Also sagt Got Gen. 3 im 
Paradis von solchem Ampt  entledigt werden 155-5. Ohne Zeichen 
H. 3 Z. Br. 5 Z. 10 L. 
Schuchardt Nr. 4. Er gibt die Jahrzahl 1555 und 1566 an. 
12) Die Ruhe auf der Flucht nach Aegypten. verkleinerte gegen- 
seitige Copie nach L. Cranach, B. Nr. 3. H. 4 Z. 3 L., Br. 3 Z. 2 L. 
Schuchardt schreibt dieses Blatt in seinem Werke über L. Cranach 
dem P. Gottlaaidt zu. 
13) St. Christoph mit einem Baumstamm in beiden Händen durch 
den Fluss schreitend. Auf seinen Schultern sitzt das Jesuskind mit 
der Weltkugel in der linken Hand. im Grunde links ist der Eremit. 
Ohne Zeichen. H. 4 Z. 4 L. Br. 3 Z. 1 L. 
Dieses Blatt beschreibt Passavant Nr. 9.  
Holzschnitte. 
14) Johann EVriedrich der Mittlere, Johann Wilhelm und Johann 
{Friedrich der Jüngere, Herzöge zu Sachsen, drei halbe Figuren neben 
einander. mit kleinen runden Mützen und einer Feder darauf und in 
reicher Kleidung mit Pelzüberwurf. Sie Stehen vor einem Vorhang 
hinter der Brüstung, an welcher die drei sächsischen Wappenschilde 
angebracht sind. Den Grund bildet das Innere einer Kirche. Oben 
naäh rechts steht das Zeichen am Qüßfbalkerl- H- 9 Z- 5 L- 31'. 
5  10 L.
        

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