Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589472
2967. 
885 
Links ist Aussicht auf das Schloss Friedensteixi zu Gotha. worüber 
Gott Vater in Wolken schwebt. Auf einem flatternden Bande der 
Wahlspruch. IN GOTTES M. HF. D. M. H. Z. S. Unten halten zwei 
Löwen eine Bandrolle mit der Inschrift in zwei Zeilen: 
Der hochgeborne Fürst und Herr, Herr Johans Friderich der 
Mitler war wie das contrefeü Bill gestalt du er drei und zwentzig 
jar war alt   1552. Rechts unten das Zeichen. H. 7 Z. 7 L. 
Br- 5 Z.  11. 
Schuchardt Nr. 6. 
3) [B. 5] Derselbe Fürst, Gärtelbild mit kleinem Hut und Feder 
darauf. Unten: Bectorum generi benedicam  1552. Das Zeichen 
rechts unten. H. 7 Z. 9 L. B. ä Z. 9 L. 
4)  Johann Wilhelm Herzog zu Sachsen, Gürtelbild mit 
kleinem Hut vor dem Vorhange. Im Grunde ist Landschaft mit festem 
Schloss, und auf der Mauer links sitzt ein Genius mit dem sächsischen 
Wappenschilde. Unten auf der Tafel: Dua: facie hac seplem lustris 
et quatuor annis Samoniae exactis Jus Guilelmus eral  Rechts 
darüber das Zeichen, oben die Jahrzahl 1569, H. 7 Z. 4 L. Br. 
ä Z. 7 L.  
Schuchardt Nr. S. 
Nach Bartsch wären die Abdrücke mit der lateinischen Inschrift 
und der Jzihrzahl 1569 zweiter Art. Diese Jahrzahl soll aus 1554 
hergestellt worden seyn. Die Abdrücke von 1554 haben nach Bartsch 
deutsche Inschrift: Der Christum hat F. gantzen Reich  
Schuchardt konnte kein Exemplar auffinden. 
5) Johann Friedrich der Jüngere, Herzog zu Sachsen, Gürtelbild 
nach rechts mit kleiner runder Mütze und Feder darauf, in der Rech- 
ten eine Blume haltend. Links oben auf einem von Säulen getragenen 
Gesims ein Genius mit. dem sächsischen Wappenschild, unten auf der 
Tafel: Von Gottes Gnaden Johans Friederich der Junger  Links 
auf der Brüstung die Jahrzahl 1562 mit dem Zeichen. H. 6 Z. 9 L. 
Br. 5 Z. 
Schuchardt Nr. 9. 
6) Johann Friedrich der Mittlere, Johann Wilhelm, und Johann 
Friedrich der Jüngere, Herzöge zu Sachsen. drei Gürtelbilder neben 
einander, jeder mit Federmütze, der jüngste in der Mitte unter einem 
Bogen. Im Grunde ist das sächsische Wappen als Säule und ein 
bekleideter Genius begiesst die um die Säule sich windende Ravite. 
Links auf der Brüstung das Zeichen. H. 5 Z. 7 L. Br. 4 Z. 5 L. 
Schuchardt Nr. 10, Brulliot I. Nr. 2233. 
7) Nikolaus von Amsdorlf, Bischof von Naumburg, Brustbild mp 
Pelzkappe und pelzverbrämtem Kleid vor einer Nische. Das Zeichen 
über der Schulter links und in drei Zeilen in Versnlien: Com. ter 
Zoinq. suae. numerarel. loslm. senectae. Amsdorffvs. talis. volle 
abitvque. fvit. Amw- Christi 1558. H. 6 Z. 6 L. Br. 5 Z. 
Gottlandt hatte den Bischof auch gemalt, wie Schuchardt Nr. H 
erwähnt. 
8) [B. 1] Der Prophet Jouas klagt dem Herrn, dass der Kürbis, 
dessen Blätter ihm Schatten gaben, verdorrt Sei. Er sitzt rechts unter 
dem Laubdach, und Gott erscheint oben in Wolken. Links in der 
Ferne sieht. man Niniveh, und darüber steht: Der Herr sprach zu 
Jona   solcher grossen Stadt. Dann das Zeichen und 1552. 
H.äZ.3L. Br.3Z.'lL. 
Schuchardt Nr. i.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.