Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589447
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PF 
2963- 
2963- Unbekannter Bildhauer und vielleicht auch Maler, 
V welcher 1n deräersten Heltte des 16. Jelrrhunderts thagg 
E w_ar. In der aamxnlung der Unlversltat Erlangen 1st 
Y eine Zeichnung. we-Idhe den Tnnmph der ChTlSthChen 
R hrrche vorstellt. Sle blldet emen langen Zug von 
  Elgurexx _m1t gezjerten Wägen und _Emblemen. Die 
Zeichnung 1st auirothfarblges Papler gernacht, und xnlusch übergangen 
per Verfernger gehört der dberrneunschen Schule an, und es war 
lhm dlev Rwhtung des Holnem mcht unbekannt. Wlr bednuern es, 
den Namen des Zerchnersmcht herausünden zu können. Dxe Messer 
deuten auf emen BIIÖSCQHIÜZGT. S18 konnnen auch auf Hqlzschnitten 
des Blldhauers Peter Flotnen vor, anf dlesen Melster bezlehen sich 
gier? (äzefichlsläztrlglenuia nächä. LDxli-zresfhr gut erhaltene Zexchnurug 
  ,    
2964. Georg Penoz, Historienmaler und Kupferstecher, ist unter 
 dem Monogramm G. P. III Nr. 234 eingeführt, und wir 
haben es daher hier mit einem abweichenden Monogramm 
zu thun. Es steht auf dem Kupferstiche mit der Ent- 
führung der Amymone durch den Triton, B. Nr, 93_ 
Rechts vorn ist das Täfelchen mit dem verkehrten M0- 
nogramme G. P., der zweite Buchstabe fast wie C gezeichnet. 'H.2Z_ 
10 L. Br. 4 Z. " 
2965. Georg Pencz, Maler und Kupferstecher, ist IlI Nr. 234 
eingeführt, und unter Beziehung auf jenen Artikel, bemerken 
wir nur, dass dieses aus P. G. bestehende Zeichen nur auf 
Q  einem Kupferstich vorkommt. Das Blatt (B. Nr. 93) stellt 
die Entführung der Ainymone durch den Triton vor. Er 
schwimmt mit derselben durch das Wasser nach rechts, und 
hält einen Schild am rechten Arm. Links im Grunde kommt der 
Vater der Amymone herbei und drei Schwestern eilen aus dem 
Wasser dem Ufer zu. Rechts vorn ist das Zeichen. H. 2 Z. 10  
Br. 4 Z. Die anonyme Gopie ist ohne Monogramm. 
2965. Giovanbattistah Paällgtinol geläöri: zu ddeu bgäühmtesten 
Sc rei ünst ern taiens essen erk neben 
(P. 154:; 34 jenem des Ugo da Carpnden Schreibern des 
16. Jahrhunderts die Vorbilder zu mannigfachen Schriften lieferte. 
Es hat den Titel: 
Libro da" M. Giovanbattista Palatino cittadino 
Roma no, Nel qual siinsegnu äScrivere ogm" sorle lettera, Antica, 
et Modema, di qualunque natione, con le sue regole, e! mzissure, 
et essempi: et con vn breve, et vtil discarso de la 
cifre; Hiueduto nuouamente et corretto dal_Autore, C on le 
gionta di quiudici tavole bellissime. Unter diesem 
Titel steht das in Holz geschnittene und malerisch behandelte Brust- 
bild des Palatino, nach links gerichtet. Oval, H. 4 Z. 3 L. Br. 3 Z_ 
6 L. Darunter liest man: Con gratie et privilegd. Das 
zweite Blatt Ajj enthält relro das vom 16. August 1540 datirte 
pitbstliche Privilegium auf zehn Jahre, dann ein zweites für den 
gleichen Zeitraum von dem Senate in Venedig ertheilt. Auf der 
Rückseite steht ein Sonett zum Lobe Palatinds von Thomasu Spica 
de li Spinteri, Romano. Die Blätter Ajjj und Ajjjj enthalten die 
Viiidmung des Werkchens an Ridolfo Pio Cardinale di Carpi von 1545, 
in welchem Jahre die zweite und dritte Ausgabe dieses Schriftbuches
        

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