Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589347
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2923- 
arbeitet hat. Die Chronik des Carthäusers Michael Mörkens kennt nur 
einen Meister Christoph, welcher von P. Christus oder Christophsen 
sicher zu unterscheiden ist. Im Museum zu Berlin ist das Bildnigg 
eines jungen Mädchens aus der Familie Talbot. Der abhanden ge- 
kommene Rahmen soll die Aufschrift gehabt haben: Opus Petri Chri- 
stophori, auf anderen Bildern nennt sich der Meister Peter Christoph, 
oder vielmehr Cristus, da das Monogramrn XPR diesen Namen bedeu- 
tet. Er würde sich auch in Cöln Peter Cristus oder Christus ge- 
nannt haben, Mörkens kannte aber nur einen Christophorus. 
Nach Crowe und Cavalcaselle sind die ersten Werke des P. Cristus 
sehr schön, und die letzten die schwächlichsten, indem er mit den 
Cölnischen Malern Rückschritte gemacht haben soll. Er steht im C0. 
lorit und in der Zeichnung unter Hubert van Eyck, und hat nicht das 
Gefühl und die Lebhaftigkeit des Jan van Eyck. Sein Colorit ist ohne 
Glanz und nüchtern. Später unterlag er dem Einiiusse der Cölnisehen 
Schule, mehr jener des Meisters des Dombildes (Stephan) als des ed. 
len und graziösen Wilhelm. Ausser dem Bilde im Museum zu Frank- 
furt und jenem des Banquiers Oppenheim nennen wir noch vier Gemälde 
im Museum zu Madrid: die Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christi 
und Anbetung der Könige, jede Darstellung unter einem gothischen 
Bogen. Im Museum zu Berlin sind zwei Altariiügel: die Verkündi- 
gung Mariä. und Geburt Christi übereinander und das jüngste Gericht 
mit vielen Figuren, bezeichnet: Petrus. XPR. Me. Fecit Anno D0- 
mini 14-52. Im Museum zu Madrid wird das Bild einer auf dem Sopha 
sitzenden Madonna dem J. van Eyck zugeschrieben. Es hat die be- 
schädigte Inschrift: Anno mille no C. quater XM et O Mi fecit. Das 
Bild des hl. Hieronymus aus der Gallerie Ertborn ist jetzt im Museum 
zu Antwerpen. 
2923. Peter Isselburg, Kupiiersteclüer von Cglmßbezeichnete 
au solc e Weise as ildniss de 
Petn 15' COL Gala 162a Fürstbischofs Gottfried von Asch? 
hausen von Bamberg. Oval mit Wappen in den Ecken.- H. 12 Z. 
Br. 10 Z. 5 L. 
Dieses schöne Blatt kommt selten vor. 
2924. Pietro Gonte Rotari radirte naich Axggn hBalestra. ein 
 Blatt welches die drei Enge vor ra. am vorstellt 
Petr'BOt' mm und llie Abbreviatur des Namens trägt, kl. qu. 4. , 
2925. Pietro Santo Bartoli_ ist durch viele Bläääerknachbantiken 
Pein s. Im. sculp- Xsßersszigeglniozärraäe Aibräiatsfandü; 
Namens vor. 
2926. Pietro Antonio von Parma. gehört zu den wenig hekann. 
Petrus An Parm- dem izsmääläleeghrsäch;rßerääää azeläzs: 
stach nach ihm den Tod des hl. Joseph, oben mit der h]. Dreieinig- 
keit in einer Glorie von Engeln. Links unten: Romae 1627. Petrus 
Anz. Farmen, delin. Im Rande: Refugium Agonizantium. H. 14 Z. 
9 L., Br. 10 z. 3 L. 
2927. Pietro Maria, flalnnuähi,Glflisgriäßplpßäägänuärefää? da: 
 s 10. e m1,  
PETRVS MARIA' ääruCääheäralg zu '_l'rev_iso ist eine_ Madonna 
TARVISIO. P, in der Glorle m11: d1eser Inschnft. Auch
        

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