Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589279
2834- 
2887. 
865 
Folgen mit Mustern für Decorateure, Meubelschreiner, Holzbildhauer 
u. s. w. An die Buchstaben P. D. A. schliessen sich die Abbreviaturen 
inu, im. 11., jnv. deL, archit. deL, Archit. Ornam. innent. et del. 
Decker fertigte eine Menge vonZeichnungen, welche von verschiedenen 
Künstlern gestochen wurden. Er war Meister im Zopfstyl. 
2884. Pieter de Bloot, gehört zu den namhaften vlämischen 
 Malern des 17. Jahrhunderts. Er malte Landschaften mit 
' Scenen aus dem bäuerlichen Leben. Seine Helden sind auf 
dem Felde, im Meierhofe, im Wirthshause, theils nicht in friedlicher 
Stimmung, theils in aller Lustbarkeit beim Tanze. Seine Werke sind 
nicht häufig, aber sehr geschätzt; In der Baumgärtneidschen Samm- 
lung waren zwei Bauernstücke mit P. D. B. Brulliot II. Nr. 2232 
spricht von Gemälden in der Gallerie in Cassel, welche dem Peter 
van der Borcht zugeschrieben wurden. Bloot starb 1667. 
2885- Pasohatius de Brauwere, ist einer der wenig bekannten 
P 19GB  holländischen Maler, welche in der ersten Hälfte 
 MW- des 17. Jahrhunderts lebten. Chev. Hazard schreibt 
 ihm die Initialen PDB zu, gibt aber den ersten 
Buchstaben in Cursivform. Er spricht von einer Radirung von 1631, 
und dieses Blatt wird nun folgendes seyn. 
i) Die Enthanptnng des hl. Johannes. Der Henker überreicht 
das Haupt des Heiligen der Magd der Herodias, welche eine Schüssel 
zum Empfang desselben verhält. Zwischen diesen Figuren bemerkt 
man die Herodias, wie sie sich nach links zur Magd wendet. Die 
Figuren sind vom halben Leibe genommen. Im Grunde ist die Thür 
des Kerkers geöffnet. Links oben an der ll-Iauer ist ein grosser Ring, 
von welchem ein Seil herabhängt. Im schmalen Rande steht: Ce- 
lebernm" ExcelLm" Viro D. Lamberto Vosszfo Artis huius cultori 
Paschasius De Brauwere D. D. In der Mitte tiefer: PDB imz. et 
incidit 1631. Höhe mit dem Rande 8 Z. 4 L. Br. 6 Z. 11 L. 
d Dieses seltene Blatt ist in der Weise des Gnido Reni geistreich 
ra irt. 
2886. P. Duchesne, Formschneider in Paris , war zur Zeit des 
ncnc J. M. Papillon thätig, letzterer spricht aber in seinem Traite de 
la gravure en bois 1766 von einem gewissen P. Duchesne, welcher 
vor ungefähr vierzig Jahren in Paris oder anderswo gearbeitet hat. 
Papillon nennt eine grosse Vignette mit Ornamenten, welche gut ge- 
zeichnet und geschnitten ist. Nach der Angabe des genannten Schrift- 
stellers kommen die Buchstaben PDC darauf vor. Dann erwähnt 
Papillon auch noch Holzschnitte mit dem k. Wappen, findet sie aber 
in der Zeichnung schlecht, und in den Schraiiirungen überladen. Wir 
kennen eine Vignette mit einem Blumenkorbe, von dessen Untersatz 
Verzierungen ausgehen. Diese nicht bessere Vignette ist wie oben 
bezeichnet. Man iindet sie in dem Buche von Germain Brice: De- 
scription de la ville de Paris. Paris 1717, 8. Die Stöcke mit den 
Vignetten dieses P. Duchesne wurden auch noch später gebraucht. 
Wir finden eine solche in Robertsows Histoire de PAmerique. 
Paris 1778, 4. Sie ist ebenfalls P. D0 bezeichnet. 
2887. Peter de Grebber behauptet den nachfglgenden Artikel 
 Nr. 2890 und wir verweisen an denselben. Die 
P' De Grau muent Abbreviaturfindet man auf einem radirten Blatte, 
welches dem P. de Grebber selbst zugeschrieben wird. Es Stellt 
Mouogrammilten Bd. IV. 55
        

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