Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589219
2855- 
2859. 
859 
Exemplar des Cahinet Sykes erwarb 1824 M. Woodburn um 3 .6 
16 Sh. Auch in den Catalogen der Oabinete Rossi und Malaspina wer- 
den Abdrücke erwähnt. 
2855. Unbekannter Maler, welcher vor 1597 in Deutschland 
PC, oder in Frankreich gelebt hat. Er illuminirte ein Exemplar dcs 
 Kriegsbuches von L. Fronsperger, welches 1ä73 in Frankfurt a.M. 
gedruckt wurde, fol. Die Holzschnitte sind nach Zeichnungen von 
Jobst Amman ausgeführt und die Radirnngen von diesem Meister selbst. 
Der llluminist zeichnete P:C und Pel:C0urI, wir finden aber aus 
dieser Abbrevintnr den vollen Namen nicht heraus. Das colorirte und 
mit Gold gehöhte Exemplar schenkte Jörg von Falckenberg i597_sei- 
nem Schwager PhiliipplWindter zu Rommershausen. Wir wissen nicht, 
wo es sich jetzt be m et. 
2855. Unbekannter Formschneider, welcher in der ersten Hälfte 
P des 16. Jahrhunderts in Paris lebte. Er arbeitete für folgendes 
"d Werk: Archiiecture 0a Part de (n'en bastir de Marc Vilruve 
Pollion, mis de latin en frangoys par Jan Martin. Paris, Jacques 
Guzeau pour la oeuoe et heritiers de Jan Barbä 1547. fol. Der 
Ucbersetzer sagt. dass Johann Gonion (Goujon) die Figuren zur Zim- 
mermannskunst gefertigt habe. Ein Blatt mit den Initialen P. C. stellt 
Zimmerleute und andere beim Häuserbau beschäftigte Arbeiter vor, 
und dieses muss nach J. Gonjon geschnitten seyn. Es verräth eine 
sehr geübte Hand. Passavant I. p. 168 glaubt, dass Gonjon selbst in 
Holz geschnitten habe. die französischen Schriftsteller verneinen es. Die 
Blätter im Vitrnv sind nicht alle gleich behandelt. Ein Theil der Holz- 
schnitte scheint älter zu seyn. als das Werk. Jean Martin sagt auch, 
dass durch J. Goujon neue Figuren hinzugekommen seien: Maislre 
Jelzan Gouion a faicl nouaeliment figures concernantes la massonerie. 
2857. Unbekannter Radirer, welcher in der zweiten Hälfte des 
17. Jahrhunderts gelebt zu haben scheint, und wahrscheinlich auch 
Maler war. Er radirte ein paar landschaftliche Blätter, welche 
aber nicht von besonderem Werthe sind. Das eine Blatt hat die Un- 
terschrift: Veüe d'un hermvftage prcs de llancien Post Boyal. Die 
Eremitage, ein altes Bauernhaus steht rechts am Sumpfe, und daneben 
breitet ein grosser Baum seine unfruchtbaren Aeste aus. Das Wasser 
breitet sich nach links in der sterilen Landschaft aus, und deinGrund 
schliesst eine niedere Hügelreihe. Rechts unten im Rande ist das 
Monogramm mit Fecit C. P. H. H. 4 Z, 8 L. ohne Rand, Br. 9 Z. 
2853. Unbekannter Formsohneider, welcher zu Anfang des 
17. Jahrhunderts in Paris lebte. Er schnitt die Vignet- 
P Cljiü ten in folgendem Werke: Les_ Images ou Tableaua: ae 
platte peinlure des deuw Phzlostrales  pour Blazse 
de Vigenere. Paris 1616, 1626. fol. Die Zeichnungen zu den Ku- 
pferstichen sind theils von Anton Caron, und er hat wohl auch die 
Vignetten gezeichnet. 
2859. Unbekannter Goldschmied tländhliupiäerstecheri? welcher 
um 1672 in Frankreic lebte. r inter iess eine 0 ge von 
P'  6 breit gestochenen Blättern mit Laubwer]: zum Gebrauche 
für Goldschmiede. Im Cartouche des ersten steht: Feailles (Porfeu- 
rerie et de taille de pargne nouuelleraent mas ca Joar par P. C. 
Avec priuiläge du roy 1672. qu- 4. D16 Copien dieser Folge haben 
die Jahreszahl 1676. Sehr selten. 
Eine andere Folge von sechs oder zwölf Blättern gibt auf weisem
        

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