Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1589035
2778- 
841 
2778. Paolo Galiari, genannt P. Veronese, ist durch diese Abbre- 
PA CAL viatur angedeutet. Man iindet sie auf einem radirten 
' ' und gestochenen Blatte mit der hl. Familie, 4. Der 
Stecher ist nicht genannt, und daher wurde früher das Blatt irrig als 
eigenhändige Arbeit des Künstlers erklärt.  
steht auf einem Blatte mit Rinaldo und Armida. 
277a Padoua" in einer Landschaft: Pein! pur L. L. le Pa- 
douan, 4. Dieses Blatt hat J. L. Delignon nach Lodovico Leoni 
Paduano gestochen. 
2780. Pirro Antonio Ferrato, Bereiter des Königs von Spaniejril, 
P- A- F. iilltiiiiäfndäipliiffnßeräiliätiiffäi?"Äiißminflsti" d; 
Filippo II. re di spagna  In Venetia MDCXX, fol. Auf Holz- 
schnitten in diesem Werke kommen die Initialen vor. 
2781. Unbekannter Maler, welcher der italienischen Schule an- 
P A gehört. Ein geistreich radirtes Blatt mit diesem Zeichen 
 9- stellt den Aktäön vor, wie er die Diana im Bade mit ihren 
Nymphen belauscht. Unten links in der Ecke P. Ag., qu. 4. 
2782. Philipp August Immenraet, Landschaftsmaler und Radirer, 
PAI behauptet schon IV. Nr. 11 einen Artikel, wir müssen aber 
 hier 'wieder auf ihn eingehen. Dieser Künstler wird auch 
Immenaert, Immelraet, Immestraet und Emelraet genannt. Der Name 
Philipp August Immenraet steht auf einer Landschaft mit Schafen 
und Figuren im Besitz des Hrn. Rinecker in Würzburg. Dieses Bild 
trägt die Jahrzahl 1667, und gibt daher auch einen Anhaltspunkt für 
die Lebenszeit des Meisters. Der Geschlechtsname Immenraet wird 
wohl richtig gelesen seyn, wir haben aber IV. Nr. 11 ein Facsimile 
des Namens auf einem Gemälde im Besitze des Hrn. E. Harzen in 
Hamburg gegeben, welches den Namen Imml Raet gibt. 
P. A. Immenraet ist Eine Person mit jenem R. Immenraet auf 
zwei Blättern von Coelemans für das Cabinet Boyer d'Aiguilles. Sie 
stellen Landschaften mit Scenen aus der Geschichte des Meleager vor, 
gr. qu. fol. Immenraet liebte die heroische Staffage, welche aber von 
Erasmus Quellinus u. A. herrühren soll. Dagegen malte Immenraet 
jenen Künstlern die landschaftlichen Gründe ihrer Bilder. 
Die holländischen Schriftsteller kennen diesen Meister unter dem 
Namen Emelraet, und lassen diesen 1612 zu Brüssel oder in Ant- 
werpen geboren werden. In letzterer Stadt soll er wenigstens 1668 
gestorben seyn. Für den Namen Emelraet lässt sich kein Beweis 
beibringen, Immlraet, und wohl auch Immenraet steht aber fest. 
Die radirten Blätter dieses Meisters sind mit jenen des Lukas 
van Uden vermengt. Bartsch V. p. 17 ff. beschreibt sie, und macht 
auf die Initialen PAI aufmerksam, welche er auf L. van Uden nlcht 
deuten konnte, so dass er einen unbekannten P. Artais als Zeichner 
angenommen zu haben scheint. Es handelt sich zunächst um die Folge 
verschiedener Landschaften, B. Nr. 13-20. Auf dem ersten Blatte 
steht: L. mm Uden inu, so dass die Zeichnung zu dieser Folge von 
L. van Uden herrühren könnte. Im ersten Drucke vor den Nummern 
und vor der Retouche treten die Buchstaben PAI ganz deutlich hervor. 
Franz van Wyngaerde liess die Platten retouchiren und mit Nummern 
versehen, wobei auch die Buchstaben PAI verschwanden. Wyngaerde 
gab die erwähnte Folge für Lukas van Uden aus. Diese Folge ist
        

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