Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588950
2730-2735. 
833 
2730. Unbekannter Kupfersteeher, welcher mit dem vorher- 
P gehenden Meister vielleicht Eine Person ist. Ein Blatt in niello- 
' artiger Behandlung stellt die Marter des hl. Lorenz nach Baccio 
Bandinelli vor. Marc Anton hat diese Composition im grösseren Formate 
gestochen, es frägt sich aber, ob das Blättchen mit P nicht älter ist. 
H.2Z.6L. Br.3Z.6L. 
2731- Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
Ü des 16. Jahrhunderts in Deutschland lebte. Ein Blatt von seiner 
Hand stellt ein Herz vor, in welchem die Buchstaben 1 H S 
durch Figuren gebildet sind. I bildet die Figur der hl. Jungfrau, den 
ersten Schenkel des H Christus am Kreuze mit Magdalena, und den 
zweiten Schenkel Johannes. Der Buchstabe S ist aus den Leidens- 
werkzeugen zusammengesetzt. In den Ecken sind die Symbole der 
Evangelisten angebracht, und oben in der Mitte erscheint die hl. Drei- 
einigkeit. Unter dem Engel des Matthäus links oben ist ein Schildchen 
   
273.2. Unbekannter Radirer aus der Schule des Parmegiano. 
Er ist jener Meister F. P., von welchem Bartsch XVI. p. 19 
' P  Blätter nach Zeichnungen des genannten Meisters beschreibt. 
Die folgenden Blätter kommen im Verzeichnisse bei Bartsch nicht vor. 
1) Joseph und Potiphaüs Weib. Letzteres sitzt rechts bekleidet, 
aber mit entblösstem Schenkel auf dem Bette, und fasst den sich 
sträubenden Jüngling am Mantel. Nach Parmegiano. Links unten P. 
H.6Z. Br.4Z.8L. 
2) Christus ertheilt dem Petrus das Schlüsselamt, nach RafaePs 
Zeichnung zur Tapete. Rechts in der Ecke P. Höhe 8 Z. 4 L. 
Br. 12 Z. 3 L. 
Dieses Blatt wird wohl von demselben Meister herrühren. Der 
Hintergrund ist weiss. 
3) Die Stärke, ein junges Weib mit dem Sänlenschaft. Nach 
garmegiaräoh mit dem kleinen P. Bartsch N0. 14. Höhe 3 Z. 9 L. 
r. 2 Z.   
2733. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen Ende des 
P 16. Jahrhunderts in Deutschland lebte. Wir kennen folgende 
' Blätter: 
i) Ein Fries mit verschiedenen Vögeln. Links nach oben bemerkt 
man den Buchstaben P, und gegen die Mitte zu ist das Monogramm 
des Virgil Solis beigefügt. Copie nach diesem Meister. H. 1 Z. 2 L. 
Br. 6 Z. 2 L. 
2) Eine Arabeske mit einem Schilde in der Mitte, in welchem 
der Buchstabe P sich zeigt. Ueber dem Schilde ist eine geiiügelte 
Figur, 12. 
2734. Unbekannter Bildschnitzer aus der ersten Hälfte des 
P '16. Jahrhunderts. Auf einer Auktion in Berlin 1861 kam ein 
' Prachtgefäss aus einer sehr grossen Cocosnuss vor. Es ist mit 
vier hochgeschnittenen Darstellungen geziert, welche einen eminenten 
Arbeiter verkünden. Die Gegenstände sind Moses an der Quelle, David 
und Bathseba, die Hochzeit zu Cana und Loth mit den Töchtern. 
2735. Unbekannter Kupferstecher aus der zweiten Hälfte des 
P 16. Jahrhunderts. Er copirte das Blatt von Cornel Matsys, 
' welches Bartsch IX. p. 95 Nr. 16 beschreibt. Es stellt mehrere 
Bauern in der Scheune beim Mahle vor. Rechts vorn sitzt ein Mann 
Monogrammieten Bd, IV. 53
        

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