Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588799
2692-2695. 
817 
2692- Otto Reinhold Jakobi, Lendschaftsmaler von Königsberg, 
 machte seine Studien in Düsseldorf, und verblieb da- 
DIKJ . selbst als ausübender Künstler. Die Initialen des Na- 
mens findet man auf radirten Blättern des Künstlers. 
0 R . l) Randverzierung in den Liedern eines Malers 
" ' (R. Reinick). Düsseldorf 1838. Die Illustration gehört 
39, zu dem Gedichte: Liebesfischlein. 
2) Landschaft mit einem Mädchen, welches ein Kind 
führt. Oben bezeichnet: 0. R. J. 39, qu. 8. 
3) Landschaft mit zwei Schulkindern. O. R. J. 39, 8. 
4) Landschaft mit Wasser. Oben rechts: O. B. J. 39, qu. 12. 
5) Landschaft mit einem Hirtenmädchen bei den Ziegen, gr. 4. 
Im ersten Drucke kommen Oroquis in den Rändern vor. 
6) Landschaft mit Wasser und Knaben im Kahn. Unten bezeichnet: 
O. R. J. 39, qu. fol. 
Sehr schön radirt. 
2593. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts thätig war. Er copirte ein Blatt 
des Meisters mit dem Namen Jesu, welches die An- 
 betung der Hirten nach G. Romano und Julius Bonasone 
 vorstellt. Bartsch XV. pag. 118 Nr. 8 beschreibt das 
 Original, es entging ihm aber die Copie. Das gegebene 
Zeichen steht links oben, und unten in der Mitte das Monogramm 
Christi. H. 10 Z. Br. 15 Z. 10 L. 
Durch das gegebene Zeichen könnte ein Verleger den Namen in 
ein Räthsel gehüllt haben. Er erscheint wie mit einem Stempel auf- 
gedruckt. 
2694. Unbekannter Formschneider oder Verleger, welcher in 
der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Italien lebte. 
Das Zeichen steht unten im Rande des Bildnisses des 
Sebastian Sergins von Bologna, welches sich in einem 
Buche zu befinden scheint. Sergius ist in halber Figur 
nach rechts dargestellt. Zu den Seiten des Monogramms im Rande 
ist Inschrift: Hic te admonendum Lector etc. H. 6 Z. 4 L. mit 
1 Z. 9 L. Rand. Br. 4 Z. 8 L. 
2595. Otto Spockter, Maler, Lithograph und Radirer, geb. zu 
i Hamburg 1807, zählt seit Jahren zu den vorzüglichsten 
 ä deutschen Meistern, und daher haben wir ihm schon 
,  o im Künstler-Lexicon (1847) eine ausführliche Stelle ge- 
ßg ß widmet. Den erwähnten Lithographien und illustrirten 
1 1 Werken fügen wir noch bei: 
Das Gebet des Herrn, nach der Zeichnung von F. Overbeck, 
lithographirt, qu. roy. fol. 
Deutsche Eiche mit Randbildern. Dem deutschen Volke, seinen 
Fürsten und Regierungen. Gezeichnet und lithographirt von O. Speckter 
1848, gr. fol. 
Dr. M. Luther's kleiner Catechismus. Mit Bildern von O. Speckter 
nach verschiedenen Meistern. Hamburg 1849, kl. 4. 
Illustrationen zu Bellmanms Episteln. 4 Blätter, kl. qn. fol. 
Das Schillerfest in Hamburg 1859, von B. Endrulat. Mit zwölf 
Illustrationen von O. Speckter. Hamburg 1860, 8. 
Mouogmmmisten Bd. IV. 52
        

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