Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588771
OP 
2685-2687. 
815 
Altarwand die Himmelfahrt Mariä, und darüber den ewigen Vater, die 
Apostel Petrus und Paulus und andere Heilige. Die anderen Gemälde 
der Capelle sind von Mantegna, und man ersieht, dass Pizzolo nach 
denselben Grundsätzen arbeitete. In der Gapelle der Präfektur zu 
Padua malte er ein grosses Bild in Fresco, welches aber zu Grunde 
ging. Auf diesem Gemälde war die Inschrift. Nicoletto starb um 1490. 
2685. Nicoletto da. Modena, mit seinem Familiennamen Rosex, 
Ü! Q  hat die grösste Willkür in der Bezeichnung 
PV.S' (P seiner Blätter. Bartsch XIII. p. 252 gibt 
W99   17 Zeichen, und dazu kommen noch vier 
andere Monogramme, so dass uns der 
ist  Künstler an mehreren Stellen begegnet. 
Das Täfelchen mit der Schrift findet man auf dem Blatte mit Vulkan 
in der Schmiede, wie er dem vorn stehenden Amor einen Flügel 
schmiedet. Am dürren Baume hängt das Täfelchen mit der Schrift. 
H. 9 Z. 1 L. Br. 6 Z. Ei L. B. Nr. 52. Es gibt zweierleiAbdrücke. 
Im ersten ist die Schrift, wie oben gegeben, im zweiten mit Linien 
durchzogen, so dass der Name ein chinesisches Ansehen hat. 
Der Künstler gefiel sich überhaupt in solchen Charakteren. Fast 
unleserlich ist die Schrift auf einem Blatte mit vier Kindern, welche 
neben einem Baume spielen. Am Baume hängt ein halbmondförmiges 
Täfelchen mit der Schrift: OPVS IVICOLETI DE MVTINA, und einer 
Vase darunter. H. 4 Z. 10 L. Br. 3 Z. 4 L. Dieses Blatt beschreibt 
Brulliot III." Nr. 969, und Passavant Nr. 106. 
Die zweite Inschrift steht auf einem Blatte mit Neptun, wie er 
stehend in der rechten Hand den Dreizack, und in der linken einen 
Delphin emyforhält. Am Säulenfusse ist die Inschrift. H. 6 Z. 1 L. 
Br. 4 Z. 3  
2686. Joseph Anton Romagnesi, Bildhauer und Ornamentist, 
geb. zu Paris 1776, gest. 1846, wurde in seiner Blüthe- 
zeit viel beschäftigt, wie aus dem Verzeichnisse der 
Werke im Künstler-Lexicon erhellt. In der Ornamentik 
, behauptete er lange das Feld, und arbeitete ein eigenes 
Werk aus, welches in 25 Heften erschien: Recueil d'Ornemens en 
Sculplures, composä de 100 feuilles, dessinäes, lithagraphiäes et 
publiäes par M. Romaynesi, Sculpteur, Figuriste et Ornamentiste. 
Paris 1843, roy. fol. Rornagnesi befasste sich schon früh mit der 
Lithographie, indem er Statuen und andere Sculpturen älterer Meister 
auf Stein zeichnete. Auf solchen Blättern kommt das anscheinlich 
aus 0B bestehende Monogramm vor. Vier Auflagen erlebten seine 
Compositionen aus Sapphois Oden: Les Aventures de Sapho, Poäte de 
Mytiläne. Traduites de Pltalien par P. J. B. Ch. Composäs et lithq- 
graphiäs par M. Romagnesd, Sculpteur. Paris, Didot 1818. Mit 
7 Blättern in Tondruck, fol. 
2687. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten 
Hälfte des 16. Jahrhunderts in Paris thätig war. 
31a) ü) Man ündet grosse kräftig geschnittene Blätter mit 
, , reichen Oompositionen von hohen Figuren, welche 
in Scenen aus dem Leiden Jesu bestehen. Auf dem ersten Blatte mit 
dem Abendmahl des Herrn ist die Adresse: A Paris chez Marin 
Boussy en la rue Montorgueil ä la Corne de cerfl Das Blatt mit 
der Geisslung Christi ist ohne Zeichen, trägt aber die Adresse eines 
zweiten Verlegers: A Paris, par Denis Fontenoy, rue Monlorgueil.
        

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