Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588762
S14 
2681 --2684. 
Geburtsort enthält, ist der Triumph des Julius Cäsar in 12 Blättern 
mit der Inschrift auf dem ersten: Manibus propriis hoc praeclarud 
in lucem prodire fecit Jacobus Argentoratensis germanus, archi- 
typus solerlissimus. Anno Virginei purtus M. D. III. ldibus februar-ii 
sub haemisphaero Veneto finem imposuit. Diesen Triumphzug hat 
Jacobus selbst gezeichnet, er erscheint aber im Ganzen etwas roh. 
Das Werk ist in Holz, und nicht in Metall geschnitten. Jedes Blau; 
ist 13 Z. hoch, und 14 Z. 10-15 L. breit. Ein Blatt mit der In- 
schrift: Bcnedictus Pinxit. Jacobus Fecit haben wir III. Nr. 1826 
beschrieben. Diesen Holzschnitt nennt auch Passavant I. pag. 133 
unbekannt blieb ihm aber das Blatt mit der Geburt Christi. Maria 
betet links das Jesuskind an. Sie ist auf die Knie hingestreckt, und 
rechts schläft Joseph. In der Ferne verkünden Engel den Hirten die 
Geburt des Heilandes. Links über dem Pilaster der Ruine steht; 
OPVS IACOBI pp. H. 8 Z. 11 L. Br. 6 Z. 10 L. 
Der Metallschnitt mit der oben gegebenen Inschrift enthält eine 
satyrische Darstellung unter dem Titel: ISTORIA ROMANA. Links 
sitzt die Hoffnung neben einem Baume, und stützt die eine I-Iand auf 
den Anker, während sie die andere auf den Kopf des Genius legt 
Rechts ist ein Altar mit einer Figur mit der Fackel, welche am Kopfe 
Flügel hat, und in der einen Hand die Büste des Janus tragt. Unter 
dem Altare steht S. P. Q. R. Ein Drache speit Flammen gegen einige 
Figuren. Die eine tragt den Merknrstab, die andere den Dreizack 
und eine dritte Person beschäftigt sich mit dem Pferde. Von den, 
beiden links hinter der Fortuna stehenden Figuren trägt die eine 
Ohren des Faun. Rechts ist die obige Inschrift, und in der Mitte 
hängt ein Täfelchen am Baume. H. 10 Z. 9 L. Br. 14 Z. 8 L. 
2881. Giovanni Francesoo daParma hinterliess Portraitniedaillons, 
wecie gegossen und ciseli 
    sind. Die Inschrift findet mal: 
auf dem Medaillen mit dem Bildnisse des Taddeo Manfredi Grafen 
von Faenza und der sitzenden Fortuna mit Amor: Sola Virtus 
Hominem Fecit. Dieser Johannes Franciscus ist wahrscheinlich J, F_ 
Enzola von Parma. 
2682. Leonardo da Pistoja, der Schüler des Francesco Penni 
OPVS und Nachahmer Rafaells, ist nach seinem Familien- 
namen nicht bekannt, man vermutliet aber, er habe 
  Gratia geheissen. Auf seinen Gemälden nennt er 
M D XVI siegt Leofnafdus äistofäensiaM Die Abbregviatur 
'  ' s e au einem emä e 1m useum zu erlin 
welches die Madonna mit dem Kiiide vorstellt. Auch in Italien findei, 
man Werke mit der Abbreviatur, noch öfter zeichnete der Künstler; 
Opus Leonardz" Pistüriensis, oder Leonardus Pistoriensis Opus Feen, 
2883. Ime Antonio de Gimita oder Zonta, Formschneider und 
orvs. LVCE. ATONII. v. F. {iälflfätliililä iiäßÄlii-Eää; 
OPVS. LVCE. FLORENTINI. LA IV- NF-Sili, 895, 903 
und 908 eingeführt, und 
wir geben daher nur einen Rüekweis, da über diesen berühmten Mann 
zur Genüge gehandelt ist. 
2684. Niocolo Pizzolo, Maler von_ Padua, war Schüler des 
  Squarzione, und daher Zeitgenosse 
   des Andrea Mantegna. In der 
Capelle des hl. Christoph agli Eremitani zu Padua malte er an der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.