Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588686
806 
OJC 
2642- 
2649. 
2642. Johann Oswald Harms, Landschaftsmaler und Radirer 
ßßf, von Hamburg, ist IV. Nr. 147 eingeführt, und wir ver- 
weisen auf jenen Artikel, da auch seine Radirungen be- 
 schrieben sind. Das Monogramm kommt nur auf wenig 
Blättern vor, zuweilen aber auch auf Zeichnungen. 
2643- Joseph Heinz, Historienmaler von Bern, ist oben unter 
. OHI eingeführt, indem er im Monograinm den ersten Sehen- 
 kel des H nicht immer durch den Punkt als I kennzeichnet 
Man findet dies gegebene lilonogramm auf historischen Zeich. 
nungen in Feder und Tusch. 
2644. Unbekannter Redirer, welcher in der ziveiten Hälfte des 
. 17. Jahrhunderts gelebt zu haben scheint. Das Blatt 
 mit diesem Zeichen stellt Apollo und Diana am Felsen 
sitzend vor. Der erstere streckt den Arm gegen eine 
stehende Frau aus. H. 4Z. 5 L. Br.4Z.2 L. Copie aus GallestruzzPs 
Folge der Niobiden B. Nr. 16-20. 
2645- Jacques Perrissin und Jean Tortore], Zeichner und 
Kupferstecher, sind unter dem Monogramm IP IV. Nr. 227 
g ä eingeführt, indem der Kreis kein O bildet. Wir verweisen 
1 daher auf jenen Artikel. Das zweite Zeichen ist beiden 
Künstlern gemeinschaftlich. Robert-Dumesnil VI. 44 ff. handelt über 
diese Meister. Passavant VI. p. 264 sagt, das Vcrzeichniss ihrer Blät- 
ter sei noch nicht vollständig, er nennt den Peinlre-graveur von Robert- 
Dumesnil nicht. 
2646. Unbekannter Formschneider, welcher um die Mitte des 
16. Jahrhunderts lebte. Brulliot I. Nr. 1035 und 2642 reiht 
Q ihn unter OIR ein, und gibt dann auch das Zeichen bei P9, 
pillon T. p. 270, welcher ein B in O zeichnet, und einen Schlan- 
genstrich beifügt, welcher auf Q deutet. Dieses Zeichen ist unrichtig 
gegeben. Auch tritt der Buchstabe! nicht so scharf hervor, wie oben, 
und wir handeln daher unter OB über diesen Meister. 
2647. Joseph Selb, Maler und Lithograph, geb. zu Stockach in 
 Tirol 1784, gest. zu München 1832, gehört zu denjenigen Künst- 
(T8 lern Münchens, welche sich um die Vervollkommnung der Litho- 
 graphie verdient gemacht, und als Maler selbst auf Stein gg- 
zeichnet haben. Auf Lithographien aus der früheren Zeit kommt das 
Monogramm vor. Sie bestehen aus historischen Darstellungen. 
2648- John Skippe, Formschneider, der würdige Nachfolger des 
Anton da Trento etc. und des Grafen A. M. Za. 
netti, bediente sich dieses Zeichens nur selten, 
f [aß sondern fügte auf seinen meisterhaften Blättern 
in Halbdunkel öfter die Cursiven JS IV. Nr. 428 
bei. An letzter Stelle haben wir den Titel seines äusserst seltenen 
Werkes gegeben, und die einzelnen Blätter sind im Künstler-Lexicon 
nach R. WeigePs Artikel im Kunstkatalog Nr. 11. 374 verzeichnet. 
Das obige Monogramm findet man auf einem Blatte in Helldunkel nach 
Rafael, welches Joseph von seinen Brüdern verkauft vorstellt. H. 7Z. 
10 L. Br. '10 Z. 5 L. 
2649. Gottfried Lebrecht Kühne, Landschaftsmaler von Eisleben, 
machte um 1844 seine Studien auf der Akademie in Dresdemnnd 
Q brachte da Bildnisse, historische Darstellungen und Fruchtstücke 
zur Anstellung. Auf solchen Bildern kommt das Monogramm 
vor. Später befasste er sich mehr mit dem Landschaftsfache.
        

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