Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588620
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2617-2618. 
Eigenhändige Radirungen. 
i) Der Apostel Philippns, stehend mit Buch und kleinem Kreuz 
nach rechts. Hinter ihm ist ein hoher Felsen. Oben rechts (las vierte 
Zeichen ohne Jahrzahl, 8. 
2) Ein betender Pilger mit dem Kreuze. Mit dem Zeichen links 
oben, 8. 
Overbeck hat während seines Aufenthaltes in Wien noch andere 
Darstellungen auf Kupfer radirt, darunter sein eigenes Bilduiss. Die 
Blätter sind nicht in den Handel gekommen, nur seinen Jugend- 
freunden bekannt.  In Rom radirte er einen jungen Griechen zu 
Pferd nach einem Relief von Thorwaldsen. Das Pferd galoppirt nach 
links, qu. 8. 
 2617. Odoardo Fialetti, Historicnmaler und Rndirer, geb. zu 
Q Bologna 1573, gest. 1638, hinterliess eine grosse Anzahl 
6,  von ratlirten Blättern, (lcren Bartsch, XVII. png. 262, 
243 beschreibt. Sie bestehen in Bildnissen, hiSCOPlSChen 
ölF und allegorischen Darstellungen, und in Ornamenten. zhllf 
solchen Blättern kommen die Monogramme vor. Das von 
Bartsch erwähnte lEPechtbuc-h erschien zu Venedig 1604, dann in einer 
neuen Ausgabe: Scola overo Tealro nel quale sono rappresentale 
diuerse maniere e modi di parare  Di Nicoletlo Giganti. In 
Padova, Paolo Frambotto 10'212. 43 Blättter mit dem Bildnisse des 
N. Giganti. Letzteres ist 5 Z. 6 L. hoch, und 8 Z. 6 L. breit 
Fialetti zeichnete auch die anatomischen Darstellungen des Arztes 
Giulio Cnsserio, welche von Fraucesco Valegio gestochen wurden, aber 
nicht alle gleichzeitig erschienen. Am vollständigsten sind sie in; 
Adriane" Spiegelii opera ed. J. A. van der Linden. Amsterdam 
1645, fol.  
Die Paduaner Ausgabe der Talmlae analomicae Julii Casserii 
von 1627 hat 78, die Amsterdamer Ausgabe 107 Blätter. 
Fialetti fertigte auch Zeichnungen nach 'l'asso's Gierusalemme 
liberala. Diese Sammlung wurde von Francesco und Giovanni Vulegio 
gestochen, und mit einer von Hector Vicelius erfundenen Titeleinfassung 
versehen. Die Sammlung besteht aus wenigstens 14 Blättern, deren 
mit dem kleinen Mouogramme versehen sind, 4. 
Eine von Bartsch nicht erwähnte Rndirung stellt den Triumph 
der Malerei vor. Maler begleiten eine auf dem von vier Pferden ge- 
zogenen Wagen sitzende Göttin. Mit dem Monogramme, qu. 4.  
2618. Franz Ignaz Oefele, ahnt-bayerischer Hofnmler, geb. zu 
Posen_1721, gest. zu München den 18. September 1797 
ß E hinterliess in der genannten Stadt eine bedeutende Anzahi 
1 von Malwerken in der Weise der italienischen Schule, so- 
Wohl historische Darstellungen als Bildnisse. Im Künstler-Lexicon 
haben wir ausführlich über ihn gehandelt, und wir beschränken uns 
daher hier nur auf die radirten Blätter mit dem Monogramme. Das 
erste Zeichen findet man auf einem Blztttc mit der halben Figur des 
leidenden Heilandes, welcher von Soldaten und dem Henker umgeben 
ist, kl. fnl. Das Blatt mit dem zweiten Monogramme stellt Christus 
bei der Samariterin am Brunnen dar, kl. fol. 
F. I. Oefele steht mit den Freiherren v. Oefele in Verwandtschaft 
Er hinterliess keinen Sohn.
        

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