Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588461
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2544- 
2548. 
gewidmet. Unter seinen vielen lithographirten Blättern sind solche 
mit dem Monogramme. Die grösste Anzahl ist im Küustler-Lexicon 
aufgezeichnet. In der letzten Zeit seines Lebens malte er Litho- 
graphien in Deckfarben aus, deren der Kunstverein zur Verloosung 
ankaufte. Es war peinlich, den alten Mann zuletzt die Hülfe von 
Künstlern und anderen Bekannten ansprechen zu sehen, indem er in 
seiner guten Zeit nichts für die Zukunft zurüeklegte. 
2544. Unbekannter Formschneider, welcher um 1530 tliätig 
war. Bartsch VII. p. 494 spricht von einem grossen Holz- 
 schnitt mit einer Schlacht zwischen französischen Reitern 
und einem Regiment des Herzogs von Burgund. Nach Bartseh 
besteht dieser Formschnitt in drei Blättern, er sah aber dereiriiur zwei 
Auf dem ersten Holzschnitte links stehen unten die Buchstaben N S 
und die Jahrzahl1530. Jedes Blatt ist 10 Z. 3 L. hoch u. 14 Z. breit. 
Wir fanden diese Holzschnitte nicht weitervanvezeigt. Passavant 
übergeht sie. Unter den Formschneidern aus der Zäit um 13530 könnte 
man den Nikolaus Seemann nennen. Er arbeitete fiir (lasWerk der 
österreichischen Heiligen angeblich nach H. BurgkmaiWs Zeichnuiigen_ 
2545. Unbekannter Kupferstecher aus der Schule des Lukag 
 Cranacli. Seine Blättter sind fein gestochen, aber in 
, der Zeichnung nicht ganz correkt.   
 1) Der Ritter und die Junge Dame. Letztere sitzt links unter 
einem Baume mit hdem Händchen imIScliäossei Deä Ritter mit der 
Lanze steht vor i r im espräcie. m run e rec ts ist eine be- 
festigte Burg, und links eine Mühle. In der Mitte auf dem durch 
einen Dolch festgehaltgnen Fäfßlltltlleäl ABS. H. g Z. 2 L. Er. 2 Z. 7 L_ 
2) Die auf dem onso ste en e ran. ie ist sc reitend von 
vorn dargestellt mit langen fallenden Haaren, und hält in der linken 
Hand eine Nelke. Das Gewand fällt auf das Consol herab. Letzteres 
ist mit einem Widderkopf geziert, und die ersten Buchstaben hängen 
davon an einem Faden herab.  H. 3 Z. 6 L. Br. 1 Z. 1 L. 
Dieses in A. Dürer's Vggse behandelte Blaltt beschreibt Brulliot 
II. No.2l46, und Passavant  p. 40 zwei elt, o es von dem Meister 
N S des ersten Blattes herrühre. 
2546. Niccolo Schiavonetti, Kupferstecher von Bassano 176g 
 m0 bis 1810, arbeitete in London. .A_nf punktirten Blättern 
S5   f t nacläG.  Giprieiinr kommen die Initialen vor, und grossern 
ic en üg e er en amen ei. 
2547. Nikolaus Schauben, Stempelschneider in COpenhagen 
N S 1590-1599, fügte auf Gepragen die Initialen N. S. bei, bediente 
  sich aber auch eines Monogramms, welches oben gegeben 13h 
Nikolaus Schwabe, Münzmeister in Copenhagen 1602-1628, 
signirte ebenfalls N. S. 
Nikolaus Seeläilder, Medailleiir von Erfurt, s. den folgenden 
Artikel. Auf Medaillen kommt selten  sondern S. allein von 
Sein Hauptwerk ist der grosse Medaillen auf den Herzog Friedrich II. 
von Sachsen mit dessen Brustbild und demselben als Apollo unter 
den Musen 1713. 
2548. Nikolaus Seeländer, Medailleur nnddtadirer, gest. in 
Hannover 1750, radirte viele Blätter für die Origmes Guel_ 
A," J' ficae  Opus G. G. Leztbnitzii. Hannover 1750, fol. Auf 
Blättern dieses Werkes kommen die Cursiven vor.  Auch eine Anzahl 
Portrait: von Zeitgenossen des Künstlers kennen wir von seiner Hand.
        

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