Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588438
2531-2535. 
781 
2531. Nieoletto da. Modena, mit seinem Familiennamen Rosex, 
Kupfersteeher und Goldschmied, kommt an mehreren Stel- 
NK len vor, wir verweisen aber zunächst auf die Initialen 
M N. 3., wo über seinen Geschlechtsnamen gehandelt ist. 
Hier gehen wir nur auf die BlättärPniit diesem Zeichen 
ein, und verweisen im Uebrigen auf Bartsch un assavant. 
1) Die Victoria, geflügelte weibliche Figur auf den Ruinen eines 
grossen Gebäudes stehend. Sie hält in der linken Hand eine Lorbeer- 
krone, in der rechten die Lanze mit Trophäen. Rechts am Pilaster 
steht: VICTOBIA, und oben ist das Tafelchen mit NMR. H. 5 Z. 
Br. 3Z. äL. _Dieses Blatt kennt Bartsch nicht._ Esrbildet das Gegen- 
stück zum Frieden  36. Im Künstler-Lexikon ist es beschrieben, 
doch ist N. R. statt NRM angegeben, wie bei Passavant. 
2) Neptun mit dem Dreizack sitzend nach links. Er stützt die 
linke Hand auf eine Urne, aus welcher Wasser iliesst. Im architek- 
tonischen Grunde ist ein kleiner Altar in der Nische mit dem zweiten 
Zeichen auf dem Schilde (Opus Nicolelti Rosea: Illuiinensis). Am 
Sitze des Neptun steht: NEPTVNI SIMVLAGRVM. H. äZ. Br. 3 Z. 6L. 
2532. Nicoletto Rosex da. Modena, Goldschmied und Kupfer- 
stecher, wechselte so sehr mit seinem Zeichen, dass er uns in 
diesem Werke zwanzigmal begegnet._ Das Täfelchen mit den 
gegebenen Buchstaben (Opus Nzcolettz Rosen: Mtttmensis) ün- 
det man auf einem von Bartsch nicht beschriebenen Blatte, 
welches den Neptun mit dem Drcizaek sitzend vorstellt, wie er 
den linken Arm auf die Urne legt. Im Grunde ist die Architektur mit 
Pilastern, und rechts in der Nische ein kleiner Altar, auf welchem das 
Täfelchen mit den Initialen zu bemerken ist. Am Sitze des Neptun 
steht: NEPTVNI SIMVLACRVM. H. 5 Z. 3 L. Br. 3 Z. 6 L. 
2533. Nioolas Robert, Maler und Radirer, kommt oben unter 
W dem Monogramm NR Nr. 2524 vor, und wir verweisen 
 auf Jenen Artikel. Die erste Abbreviatur findet man 
glV. Rßg: M90. auf Blättern mit Vögeln und Blumen in den erwähn- 
ten Werken. N. R0b., und IV. Bob. ewc. steht aber auch auf radirten 
Blättern von Adrian van der Cabel als Verlagsadresse. Es fragt sich, 
ob darunter der berühmte Aquarellist und Radirer N. Robert zu ver- 
stehen ist. Zur Zeit, als A. van der CabePs Blätter erschienen, stand 
Robert zu Paris als Hofmalcr _des Königs Ludwig .XIV. in Ansehen, 
und trieb mit den Blättern des Jüngeren A. van der Cabel wohl keinen 
Handel. Der Verleger lieisst aber ebenfalls N. Robert. Auf dem 
Blatte mit demHirten bei der Heerde steht: Nlioberl cm. cum prw. Regzs. 
2534. Unbekannter Zeichner oder Radirer, welcher in der 
zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Italien gelebt hat. 
Man findet ein Blatt mit einem Bacchanale, auf welchem 
auch das Monogramm MAS (IV. Nr. 1633) vorkommt. Wir 
im haben es an letzter Stelle beschrieben, und verweisen darß 
auf.  
2535. Unbekannter Zeichner, und wohl auch Maler, welcher der 
niederländischen Schule angehört. Man findet historische 
Zeichnungen, welche mit der Feder umrissen und aus- 
getuscht sind. Das Zeichen besteht wohl aus NVB. 
1.5.5 I
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.