Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588418
2518-2525. 
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2518- Unbekannter Maler, welcher zu den Gehülfen des P. P. 
Rubens gezählt werden kann. In der Gallerie zu Ant- 
werpen ist ein Gemälde mit Christus am Kreuze, wel- 
ches dem Rubens zugeschrieben wird. Es kommt aber 
das gegebene Mouogramm darauf vor. Wenn Rubens 
Antheil hat, so kann der Monogrammfst NR nur als 
Gehülfe betrachtet werden. 
2519. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des 17. 
Jahrhunderts gelebt hat. Brulliot I. N0. 3002 spricht von 
 Landschaften in der Weise des David Vinckenbooms mit die- 
sem Zeichen. Bilder hatte er nicht selbst gesehen, die Notiz 
kam ihm von dem Vicomte de Fontblanque in Königsberg zu. 
2520. Unbekannter Kupferstecher, welcher nach Brulliot I. 3001 
gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Augsburg gearbeitet zu 
-1. X1 haben scheint. Brulliot spricht von mittelmässigen Blättern in 
schwarzer Manier, welche aber um hundert Jahre später fallen müssen, 
als er angibt. Das Zeichen bezieht sich wahrscheinlich auf Nicaise de 
Ruyter, welcher um 1688 thätig war. Er stach in Kupfer, und machte 
auch Versuche in der Schabkunst. 
2521- Unbekannter Glasmaler, welcher nm 1595-1620 in der 
 Schweiz thiitig war. Man findet Zeichnungen mit dem Mono- 
 gramme, welche zu Vorlagen für Glasgemälde dienten. Das 
Zeichen dürfte dem Glasmalcr Nikolaus Rippel angehören, der um 
1587 und später seine Kunst übte.  
2522. Unbekannter Formschneider, welcher in der ersten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts in Zürich thätig war. Das Monongramm findet 
man auf kiolzsehnitten von Ho]bein's Bildern zum alten Testament in 
Drucken von Froschauer zu Zürich. Die Copien haben die Grösse des 
Originals. Das Monogramm findet sich etwas undeutlich auf dem 
Blatte mit dem Thurmbau zu Babel. Genesis XI. 4-. 
2523. Nicolas Regnesson, Kupfc-rstecher, geb. zu Rheims 
M ä ,V, um 1625, gest. zu Paris, war Schüler von Nanteuil. und 
j ,J X hiuterliess schätzbare Blätter. Das Monogramm findet 
man auf Bildnissen, kleinen Vignetten und verzierten Initialen. Wir 
machen auf iblgendes Werk aufmerksam: Histoire sainte pur R. G. 
Nicolas Talon. Paris, S. Cramoisy, fol. 
2524. Nicoles Robgert, Malelär unlgl l-iadilxler, geb. Lzingres 1310, 
,  est. zu Paris 16 4 erwar sic (urc seine aereien 1D as- 
WQ) gerfarben Ruf. In hatnrhistorischen Darstellungen erreichte ihn 
keiner seiner Zeitgenossen. Das Monogramm findet man auf Original: 
Radirungen mit Vögeln , Blumen und Pflanzen. Zu den im Künstler- 
Lexicon erwähnten Werken fügen wir noch: Diuerses fleurs flesstnäes 
et grzwäes d'apräs1Vaturel pur N. Robert. A Paris, F. Pozlly excu- 
dit. Folge von 31 Blättern, gr. 4. Sehr selten.   
Becueil de Plantes, graväes par Ordre de_ Boas LOUIS XIV. 
3 Tomes, Imp. Boy, roy. fol. Die 319 Blätter sind von N. Robert. 
A. Bosse und L. de Chastillon schön gestochen. Das Werk Würde 
nur zu Geschenken bestimmt. 
2525. Unbekannter Maler oder Zeichner, welcher der neuen 
m Zeit angehört. Ein radirtes Blatt mit diesem Zeichen stellt eine 
Sennerin auf der Alm mit der Butterbereitung beschäftigt vor.
        

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