Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588314
NM 
NMC. 
2478-2480. 
769 
Passavant V. p. 92 gibt das vollständigsteVerzeichniss seiner Blätter. 
Bartsch XIII. p. 252 schreibt ihm irrig auch Stiche altiiorentinischer 
Meister zu. 
1) [P. 97] Ein Centaur und ein Seepferd. Auf dem Schweife des 
ersteren sitzt ein Kind mit einem Lorbeerzweig und einer Fackel in 
der linken Hand. Der Centaur schwimmt nach rechts und fasst das 
Seepferd am Barte. Links am Banme hängt das Tafelchen mit  
H. 5 Z. 11 L. Br. 4 Z. 
Dieses Blatt kannte Bartsch nicht. Brulliot II. N0. 2132 beschreibt 
es früher als Passavant. 
2) [P. 98] Sitzende weibliche Figur mit Flügeln nach rechts, wie 
sie auf den Schild SPQR schreibt. Rechts vor ihr kniet neben der 
Palme ein bärtigcr Mann, und am Sockel links liest man: FAMA 
VOLAT. Rechts an der Säule bemerkt man die Buchstaben "N. M. 
H.5Z. Br.3Z.6L. 
Dieses Blatt keimt Bartsch nicht. Brulliot erwähnt es. 
3) [R102] Bucephalus von einem Krieger im römischen Costüm 
gebändigt. Er hält das sich bäumende Pferd am Zaume nach rechts 
gerichtet. Links liegt der Helm, das Schwert und der Schild am 
Boden, und im Grunde sind Ruinen. Oben auf schwarzem Grunde 
NM. H. 5 Z.10 L. Br. 4 Z. 1 L. 
4) [B36] Der Friede, eine weibliche Gestalt mit dem Oelzweige 
in der linken, und einer Fackel in der rechten Hand, womit sie die 
auf dem Altare liegenden Waffen anzündet. Im Cartouche links oben 
steht: PAX. E. Auf dem Köcher sind die Buchstaben N M über 
einander. H. 3 Z. Br. 3 Z. 6 L.  
2478. Unbekannter Emailmaler, welcher um 1650 in Frankreich 
N M thätig war, wahrscheinlich in Limoges. Seiner erwähnt Ardant. 
  Es kommen aber auch Emaillen mit N. M. aus der Zeit um 
1720 vor. 
2479. 
NM W22 
Zeichen eines Sammlers, welcher um 1622 gelebt zu 
haben scheint. Man findet Kupferstiche und Zeichnungen 
mit demselben. 
2480. Nikolaus Christoph Matthes, Maler und Kupferätzer, 
E ist bereits unter dem Monogramm MF N0. 1788 eingeführt, 
und wir haben Copien nach A. Dürer angezeigt. Auch hier 
J l  handelt es sich um eine solche mit dem Bildnisse des Cardinals 
Albrecht von Brandenburg, Erzbischofs zu Mainz und Magdeburg, 
B. No.103. Das Bildniss ist von der Gegenseite genommen, also 
nach links gewandt. H. 7 Z. 5 L. Br. 5 Z. 8 L. 
I. Ohne Monogramm des Copisten, aber mit der Ueber- und 
Unterschrift des A. Dürer, doch die Buchstaben sehr ungleich. 
Die gegenseitige Stellung lässt keinen Zweifel zu. Das Mono- 
gramm ist nur zugelegt, doch bemerkt man den Eindruck und 
den Punkt. Heller schreibt diese Copie dem G. Prestel zu. 
-II. Mit dem Monogramme, aber mit den Abdrücken ohne das- 
selbe gleichzeitig. 
III. In Helldunkel gedruckt. Matthes, der Schwager des Prestel, 
. oder letzterer, wendete eine Heizplatte zum Ueberdrucke an, 
doch nicht eine und dieselbe. Es wurden zwei Platten 
geschnitten, die eine mit hellbratmer Farbe übergedruckt, 
während die andere braungrünliche Abdrücke gab. Die Holz- 
platte ist 7 Z. 6 L. hoch, und 5 Z. 9 L. breit. 
Monogrammisten Bd. IV. 49
        

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