Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588226
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NIV-NK. 
2445. 
2449. 
ä) [R113] Die Begräbniss Christi, nach einer Zeichnung ven 
Albrecht Dürer. Neben der Tafel mit der Inschrift IIVR! stehen die 
Buchstaben N. I. B0. H. 12 Z. 7 L. Br. 7 Z. 9 L. 
Bartsch schreibt dieses Blatt dem Marc Anton zu, und scheint 
einen Abdruck vor dem Künstlerzeichen gesehen zu haben, weil er 
desselben nicht erwähnt. Das Blatt gehört dem Nicoleto wohl nicht an. 
2445. Nicolo Gioliino, Maler von Verona, daher Nicole Veronese 
genannt, ist im Künstler- 
D  Lexicon eingeführt, und wir 
haben daher bereits über 
k seine Werke gehandelt. Das 
 gegebene Zeichen findet man 
 auf einem Altargemälde in 
St. Anastasja zu Verona, wel- 
l ches die Madonna mit den 
Aposteln am Pfingstfeste vorstellt. Brulliot I. No. 2446 gibt das Mono- 
gramm unrichtig, indem er N H V zeichnet, während N1 V zu lesen ist, 
Ein zweites Altarbild stellt den Heiland, und unten St. Erasmus und 
St. Georg vor. Dieses Gemälde trägt das zweite, ganz deutliche Momo- 
gramm. In der Gapelle dei Torri bei St. Bernardino zu Verona ist ein 
drittes Gemälde mit diesem Zeichen, welches die Gefangennehmung 
Christi vorstellt. Giollino ist übertrieben im Ausdruck, bauschig in dem 
Faltenwurf, und der Ton der Färbung ist tief im Schatten. 
2446. Nicolo Gioliino von Verona, der vorhergehende Meister, 
scheint auch durch dieses Zeichen seinen Namen angedeutet 
Vmvv zu haben. Das schön gezeichnete Illatt mit demselben stellt 
Dido auf dem Scheiterhaufen vor, wie sie sich mit dem Dolche 
den Tod gibt. In der Mitte unten ist ein Täfclchen mit dem Mono. 
gramme. H. 4 Z; 8 L. Br. 3 Z. 6 L. 
Dieses sehr seltene und geistreich behandelte Blatt zeigt Frenzcl 
im Sternberg'schen Catalog I. No. 4380 an, gibt aber wie gewöhnlich 
das Monogramm ungenau. Christ bringt das Zeichen ebenfalls, aber 
ohne ein Blatt zu nennen. Er liest Inuenlor Wcus, worunter er 
irrig den Enea Vico versteht. Der Kupferstecher- ist ein Nachahmer 
des D. Beccafumi. 
2447. Unbekannter Medailleur oder Münzmeister, welcher in 
NIW Wien gelebt zu haben scheint. Von ihm ist_eine Medaille 
 auf die Belagerung und Vertheidigung von Wien 1683. Auf 
dem Revers ist das Brustbild des Grafen E. R. v. Starhemberg. 
2448. Niklas Kriegbaum, Maler von Passau in Niederbayern, 
M war in Augsburg Schüler des älteren Hans Holbein, blieb 
 JÄQI aber nicht in jener Stadt, sondern scheint seine Kunst 
in Passau und in Ober-Oesterreich geübt zu haben. In Kloster-Neuburg 
bei Wien ist ein Gemälde mit dem gegebenen Zeichen. Es stellt die 
Herodias an der Tafel im Saale, und dieselbe mit dem Haupte des 
Täufers Johannes dar. Brulliot II. N0. 2125 weiss von diesem Ge- 
mälde aus B. v. Hormayfs Archiv 1821 S. 404, es stehen aber nicht 
die Initialen IVK 1521 darauf, wie B. von I-lormayr angibt. Dieses 
Bild ist wahrscheinlich von Niklas Kriegbaum gemalt. Ucber diesen 
Künstler gibt Eigner im Kunstblatt 1847 S. 51 Nachricht. 
2449. N. Kilian soll durch dieses Zeichen seinen Namen ange- 
M" deutet haben. E. Harzen in Hamburg besitzt ein 
[I4 7 trefflich gezeichnetes Bildniss eines Mannes mit Barett
        

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