Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588132
2409- 
2412. 
751 
der Jahrzahl, und in der Mitte unten steht: DIVISIO APOSTOLOBVM. 
H. 12 Z. 8 L. Br. 18 Z. 8 L. 
Ein anderer Holzschnitt mit diesem Zeichen, aber ohne Jahrzahl, 
stellt fünf Kinder und zwei Engel mit Laubwerk vor. Auf einem 
Täfelchen steht das Monograrnm. 
2409. Nikolaus Haym Musiker, brachte zu Anfang des 18. Jahr- 
N_l hunderts viele Zeichnungen grosser Meister zusammen, und 
druckte auf jeder einen Stempel auf. Mehrere Zeichnungen 
wurden mit demselben gestochen, und man darf darunter keinen Künst- 
ler vermuthen. Haym publicirte die Stiche um 1719. 
2410. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 
N_I 16. Jahrhunderts in Holland lebte. Unter dem Monogramm 
 ist vielleicht der Name des Meisters mit dem Krebs verborgen. 
Man findet es auf einem Blatte der Folge der vier Evangelisten des 
Meisters mit dem Krebs, B. N0. 41-44. Am Pulte des hl. Marcus 
ist das Zeichen. Diese Blätter sind radirt. H. ä Z. 9 L. Br. 4 Z. 
2411. Unbekannter Goldschmied, welcher in der ersten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts thääg war, aber nur durch einen einzigen 
N-l Versuch in einer 1518 euen Manier bekannt ist. Das Blatt 
stellt das Bildniss des Wolfgang Jörger von Toledo vor, halbe Figur 
hinter einer Brüstung. Er legt die eine Hand auf diese, und die 
andere auf den Tisch. Der Grund ist weiss bis auf den Vorhang links 
und einen Pfeiler rechts. Im Cartouche zwischen zwei Wappen steht: 
HERR. WOLFGANG. IORGER. ZV. TOLET. VND. KHOPACH. 
RITTER. KHAY. FRIDERICHEN. CAMERER. VND. IfHAY. MAXI- 
MILIAIV. DES. ERSTEN. BATH. CAMERER. VIVD. LANDSHAVBT- 
MAN. INJOESTEREICII. OB. DER. ENS. 1518. Unten in Mitte 
des Randes das Zeichen. H. 6 Z. 6 L. Br. 5 Z. 2 L. Dieses Blatt 
ist anscheinlich mit dem Bunzen ausgeführt, im Vergleiche mit den 
ähnlichen Arbeiten des Giulio Campagnola aber als misslungen zu be- 
trachten. Das Exemplar des k. Kupferstich-Cabinets in München hat 
das Ansehen eines schlecht und schmutzig gedruckten Schwarzkunst- 
blattes. Wir kennen kein zweites Exemplar, und somit blieb es wohl 
beim Versuche. 
Das Bildniss ist einem gegossenen Medaillen von 2 Zoll Durch- 
messer entnommen, und aus dem Revers wurde das Wappen unten in 
den Oartouche gesetzt. Die Medaille hat die Schrift: Herr. Wolfgang. 
Jörger. Z0. Tollet. Ritter. Rom. Khay. May. Auf dem Revers setzt 
sich die Legende fort: Bat. Vnd. Landshaubtman. In. Oesterreich. 
Ob. Der. Ens. Diese Medaille beschreibt J. Bergmann I. S. 146, und 
gibt sie auf Tab. XI. N0. 49 in Abbildung. Sie hat kein Monogramm, 
wir glauben aber, dass der Kupferstich von dem Goldschmiede herrühre, 
welcher die Medaille gefertigt hat, nämlich von Nikolaus Hagenauer, 
dem Vater des berühmten Friedrich Hagenauer. Nikolaus kam von 
Hagenau nach Strassburg, und war auch- Bildhauer, wie sein Sohn. 
Er vollendete 1501 den Hauptaltar in der Cathedrale zu Strassburg, 
welcher zerstört wurde. 
2412. Unbekannter Maler, welcher im 17. Jahrhundert in Italien 
N4 thätig war. Wir kennen nur ein radirtes Blatt von seiner Hand, 
ein Bildniss mit der Schrift: Ants Augustinus Archiepisc. 
Tarraconeru, kl. 4. Dieses Blatt ist selten, und wohl von derselben 
Hand, welche das Bildniss gemalt hat.
        

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