Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588116
2399- 
2404. 
749 
2399. Noäl Garnier, Kupferstecher und Goldschmied, war um 
1520-1540 in Paris thätig. Seine Blätter beschreibt Robert- 
Dumesnil VII. p. 1 HI, und wir gehen daher nur auf jene 
mit dem Zeichen ein. Sie stellen ein gothisches Alphabet 
mit Figuren und Laubwerk vor. Auf diesen seltenen Blät- 
tern kommt auch der Name NOEL vor, und dann ein kleineres Täfel- 
chen mit IVG, welches ein Vogel im Schnabel hält. H. ä Z. 3 L. bis 
7 Z. 2 L. Br. 4 Z. 9 L. bis 5 Z. 6 L. Robert-Dumesnil beschreibt 
dieses Alphabet N0. 1-23, dann von N0. 24-46 ein kleineres Alphabet. 
 Br.2Z.bis2Z.8L. 
2400. Nikolaus Glockendon ist oben unter dem Monogramm 
N G N0. 2395 eingeführt, und wir verweisen auf jenen Artikel. 
' ' Auf Miniaturen der dort erwähnten Handschriften kommen 
die Initialen vor. 
2401. Unbekannter Formsehneider welcher gegen Ende des 
N G 16. Jahrhunderts lebte. Man findet sechs Blätter, welche 
' ' in Friesform den Sündenfall und die Rechtfertigung des 
Menschen vor Gott vorstellen. Die Initialen stehen am Piedestal einer 
Säule auf dem ersten Blatte. H. 2 Z. 6 L. Br. 12 Z. 6 L. In der 
v. Derschawschen Sammlung sind neue Abdrücke. 
2402. Nicoles Guerard, Maler lllllld Ragirer, Vater unddSrllhn, 
waren in Paris t ätig. er ältere Guerar am 
Mafl mit Adrian van der Cabel in Berührung, und 
wg M4, a; Jfeo zeichnete öfter die Figuren in den radirten Land- 
   lschaften desselben. Er hat selbst mehrere Platten 
radirt, deren Abdrücke den Namen des A. van der Cabel tragen. Die 
Figuren des hl. Bruno und des hl. Hieronymus in den Blättern B. N0. 50 
und 51 sollen von Guerard seyn. Auf dem ersten Blatte der sechsten 
Folge B. N0. 32-37 steht links an der Terrasse N. G. f. Das vierte 
Blatt der achten Folge B. N0. 43-48 ist N. G. fe. gezeichnet. 
Der jüngere N. Guerard hat ebenfalls mehrere Blätter radirt und 
gestochen. Sie datiren von 1695 an, der Vater arbeitete um 1670 bis 
1696. Von Guerard jun. ist das Blatt, welches eine schlafende Hirtin 
vorstellt, deren Schafe davon getrieben werden. Unten neben ihren 
Füssen steht: N. G. inv. et fka, kl. fol. Der jüngere Guerard hatte 
einen Kunstverlag, wie aus folgendem Werke erhellt: Recueil de 
diverses Acadämies, ddsignäes par les plus cäläbres Peintres de 
PAcadämie Roydle et graväes par N. Guerard le Fils. Se vend 
d Paris chez. le da"! Gufrard. 13 Blätter, fol. 
2493. Unbekannts Kupferstecher, welcher gegen Ende des 
17. Jahrhunderts, oder auch später thätig war. Er ist 
w. wohl Eine Person mit dem Monogrammisten IV G N0. 2397. 
Die Initialen findet man auf einer Copie nach Guido Reni, 
welche den hl. Rochus vorstellt, wie er sein Vermögen unter die Armen 
vertheilt. Die Composition ist von Annibale Carracci, und zwar jene 
des Gemäldes in der Gallerie zu Dresden, kl. fol. 
2404. Peter Johann Nepomuk Geiger, Maler und Zeichner in 
lyä Wien, behauptet III. N0. 275 einen ausführlichen Artikel, und 
 wir verweisen auf denselben. Das Monogramm findet man auf 
einem Biatte in dem Werke über die Geschichte und Sagen des Erz- 
hauses Oesterreich. Es stellt den Lindwurm am Schneeberg vor, fol. 
Diese schönen Bilder sind mit der Feder auf Stein gezeichnet. 
        

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