Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588064
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NDB-NDE. 
2375. 
den Holzschnitten des Anton Fantuzzi auf. Zani verfiel auf Niccolo 
Boldriui, für ihn stimmt aber weder die Manier, noch die Jahrzabl 
1544. Boldrini tritt erst gegen 1560 auf. 
Man findet auch Abdrücke von einer Platte, welche nur die Um- 
risse enthält. Zani hält sie für die ersten, allein das Holz zeigt bereits 
Aussprünge und Abnutzungen. Diese Platte ist ohne Monogramm, in- 
dem der Stein mit demselben fehlt. Auch Rafaells Name ist weg- 
genommen. 
2) Die hl. Familie, nach Rosso de Rossi. Helldunkel von drei 
Platten. H. 8 Z. 8 L. Br. 7 Z. B. N0. 17. 
3) Maria mit dem Kinde von Heiligen umgeben, nach Parmiggianino, 
Helldunkel von drei Platten. H. 8 Z. 9 L. Br. 6 Z. 8 L. B. No.24_ 
4) Liebesgötter, welche mit Acpfeln spielen, nach Rafael. Hell- 
dunkel von drei Platten. H. 10 Z. Br. 15 Z. 2 L. B. No. 4. 
5) Spielende Liebesgötter in einer Landschaft, nach Rafael 154g 
Helldunkel von drei Platten. H. 10 Z. 6 L. Br. 14 Z. 4 L. B. No. 5. 
2373. Nikolaus de Bruyn, Maler und Kupferstecher von Am- 
AB m M werpen, geb. um 1570, begegnet uns zu wieder- 
, , holten Malen, hier aber auch mit einem Zeichen, 
m M117 welches eher aus N PB, als aus N DB zu bestehen 
, scheint. Man findet diese Monogramme auf Kupfer- 
stichen nach eigener Zeichnung, dann nach Gillis Coninxloo, D. Vinck- 
boons und anderen holländischen Meistern. Sie bestehen meistens in 
Landschaften mit Figuren im älteren Style. 
2374. Nikolaus de Bruyn, Kupferstecher von Antwerpen, kommt 
Jrdeglytßgrßf oben schon zu wiederholten Malen vor, da er mit 
Qf  der Bezeichnung wechselte. Die ersten Buchstaben 
J  findet man auf 10 Blattern, welche die Schöpfung 
N f? 217g der Welt und des Menschen vorstellen, Alles in Rund- 
ungen nach der Zeichnung des Martin de Vos, 4. Ein grösseres Blatt 
stellt die Enthauptung des Täufers Johannes vor, kl. qu. fol. 
Dann müssen wir auch einer schönen Folge von sechs Blättern 
mit Genien und Thieren auf schwarzem Grunde nach Art der Gold. 
schmiedsmuster erwähnen. Auf dem ersten Blatte halten zwei Knaben 
einen Schild mit der Inschrift: Nicolas deßruin fecit. Aswerus van 
Londeüsel) excu. 1594. Auf den übrigen Blättern kommen die 
Buchstaben IV B, und die ersten Initialen vor. H. 1 Z. 8 L_ 13m 
3 Z. 1 L. 
Die dritten Buchstaben ünden wir auf zwei Blättern mit halben 
Figuren. Das eine stellt einen alten Mann mit seinem Weihe beim 
Mahle, das andere einen jungen Mann mit dem Glase und sein Weib 
mit dem Kruge vor. Unten stehen deutsche und lateinische Verse, 
H.4Z.1L. Br.5Z. 
Auf einem Blatte mit Christus, welcher vor vielen Menschen lehrt, 
steht: N. de B. Inuentor et S. 4620. 
N. de Bruyn stach auch eine Folge von 13 Blättern mit Vögeln: 
Volatilium can't generisEffigies, in tyronum, pmecipue vero anri- 
fabrorum gratiam aerz" mczsae. Claes Janfs. Visscher ewcu, kl. qu. 4. 
Auf Blättern dieser Folge kommt das Monogramm N B vor. Auch die 
Initialen N B und die letzten der obigen Buchstaben kommen darauf 
vor. Die zweite Ausgabe hat die Adresse von Carl Allard. 
2375. Nicoles de Mathoniöre, Kunstverleger zu Paris um 1610 
N d MAT bis 1622, fügte auf Blättern manchmal die Abbreviatur 
 e  des Namens bei, welche aber nur als Adresse gilt.
        

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