Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1588056
ND-NDB. 
2368- 
2372. 
743 
Auf dem ersten Blatte einer grösseren Folge steht in einer ovalen 
verzierten Einfassung: NICOLAVS l DRVSSE l 1.6.1.7. H. 2 Z. 
3-4 L. Br. 1 Z. 9 L. 
Auf dem ersten Blatte einer von 1-6 nummerirten Fol e steht: 
g 
NICOLAVS. l DRVSSE I 11m. j Augs" lpurg.  ANNO. I 1625. 
H. 3 Z. 9-10 L. Br. 2 Z. 7 L. 
2368. Nicolas Dorigny, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu 
N D "w 81 Seele äiifääeünäiztäi?" Ziifintsädieliiaäätßiiiffiiil 
meisterhaften Kupferstichen bekannt, auf welchen gewöhnlich der Name 
vorkommt. Ein Blatt mit den Initialen stellt die hl. Familie vor, mit 
der Dedication: Dedico alle devote Religiose e Spose di Giesu Christa 
da me Alfonso Bazetli. Roma cum sup. perm. 1695, kl. fol. 
2369. Nicolas Delobel, Historienmaler in Paris, gest. 1763 im 
AT D PZ-nx  Jahrelzl zeichnete äoiitraiiägrdzum Stichcizffür Vsie 
' - ' urope us re we c e ei 1 euvre ersc ien. 11- 
nennen hier das Portrait des Pieifre du Terral Chevalier Bayard. J. F. 
sculp. Dieses Bildniss kommt auch in Abbe Velly's Histoire de France 
vor. Paris 1770 ff. Im dritten Drucke findet man es in der Histoire 
dbingleterre. Paris 1783 ff.  
2370. Unbekannter Copist eines Blattes von A. Dürer, welches 
N a A unter dem Namen derlgrossen Fortuna bekannt _1st,_B. 
   No. 77. Nach Heller 1st die Copie von der Gegenseite, 
und Brulliot fügt keine Berichtigung bei. Er hatte die Copie nicht 
gesehen. Vgl. das Monogramm IV. No. 1741. 
2371. Aart van der Neer, Landschafts- und Marinemaler, ist 
 im ersten Bande No. 1444 mit seinem richtig gestellten 
Monogramm eingeführt, und wir verweisen zur Orientir- 
ung auf jenen Artikel. Auf Gemälden kommt dieses 
Zeichen nicht vor, sondern nur mit_ vorstehenden Buchstaben A V. 
Auf Kupferstichen von Ahamet, Austin, Vivares, J. Major u. A. ist 
aber das Monogramm zuweilen verkehrt gekommen, wie oben gegeben. 
2372. Unbekannter Formsehneider, welcher um 1544 in Italien 
thätig wer. Man wollte das Monogramm auf Niccolo Bol- 
drini deuten, für welchen kein Grund vorhanden ist. Die- 
sem Meister kann man ein aus NB bestehendes Mono- 
  gramm zuschreiben, die Holzschnitte mit diesem Zeichen 
haben aber keine Aehnliehkeit mit jenen, auf welchen das gegebene 
Monogramrn vorkommt. Alle Meinungen über den Meister sprechen 
sich in der Anmerkung zum Blatte mit dem Kindermorde aus. Wir 
können den Monogrammisten nur zu den unbekannten Meistern zählen. 
'Bartsch XII. beschreibt fünf Holzschnitte mit dem Zeichen. 
1) Der Kindermord, nach RafaePs Zeichnung zur Tapete, reiche 
Composition von 35 Figuren. Helldunkel von drei Platten 1m gelb- 
lichen Ton. In 13er Mitte LUJÄESEIIiBD Schwargdrulizqk: RAPH.  1181;, 
rechts am vierec igen Steine 1544. as onogramm lS mene- 
mal unleserlich. Es steht auf der oberen Fläche des Steines weiss in 
der Halbtinte des Grundes. Die Jahrzahl tritt an der vorderen Flache 
des Steines in gleicher Weise hervor. H. 10  L. Br. 19 Z. 5 L. 
B. N0.  
Florent le Comte will dieses Blatt dem Hugo da, Carpi, oder dem 
Andrea Mantegna zuschreiben, und beweist dadurch, dass er von dem 
Letzteren keinen Begriff hatte. Malaspiua. di Sannazaro zählt es unter
        

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