Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1587994
2330 -2337. 
737 
2333. Nikolaus de Brugera soll das Blatt mit diesem Zeichen 
 gestochen haben. Es gibt die Bildnisse des Königs Jakob I_ 
Cf JE von England und seiner Gemahlin Anna nebst ihrer Genea- 
logie. Dieser Brugers ist uns ganz unbekannt. In London lebte in 
der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts Michael Burghers, welcher 
Portraite stach, doch keimt lrnan keinen N. Burghers, welcher allen- 
falls statt Brugers eintreten önnte. 
2331. Jean Pierre Norblin de 1a Gourdaine ist unter N0. 2297 
 eingeführt, und wir haben ihm einen ausführlichen Artikel 
(Äß- "VW gewidmet. Hier handelt es sich um Blätter, welche Nether 
nach den Zeichnungen Norblin's radirt hat. Das Monogramm bezieht 
sich auf den Zeichner. 
2332. N. Perlberg, Kupferstecher in Leipzig um 1665. Er stach 
N die Blätter in Andreas Klettenis Neu-erfundenen: Trenchir- 
ß Buch. Leipzig 1665, 4. Auch in anderen Büchern kommen 
JWLIW Blätter von ihm vor. 
2333. Martin Berningroth oder Bernigeroth, Zeichner und 
Kupferstecher geb. zu Mansfelden 1670 est.z Le'  
' 1733, hinterliess viele Portraite, fügte aheä meisllzenslliizdä 
Namen bei. Das gegebene Zeichen, anscheinlich N B, steht unter dem 
Bildnisse der Königin Christina Eberhardina von Polen in folgendem 
Werke: Neueröffäzeter Welt- _und_ Staats-Spiegel. Haag 1710 [f 
Auf anderen Bildnissen dieses in vielen Theilen bestehenden Buches 
steht der Name. 
2334. Nikolaus Bruno Belau oder Below gehört zu den bisher 
(w 6  nicht genannten Malern. Wir wissen aber nur 
 5 5770  von einer Zeichnung in Röthel welche eine 
J -j allcgorische Darstellung enthält: Das Mono. 
gramm ist handschriftlich erklärt.  
2335. Nikolaus de Bruyn scheint durch dieses Zeichen seinen 
Namen angedeutet zu haben. Man findet es auf einem Kupfer- 
Og stiche nach Josse van Winghen, welcher den hl. Philippus 
vorstellt, wie er vor dem im Wagen sitzenden Eunuchen der Königin 
Candace steht. Im Grunde geht die Taufe desselben vor. Unten steht: 
Aethiops quidam Eunuclius  Anno 1592. H. 8Z. 10 L. Br. 12 Z. 7L. 
2336. Unbekannter Emailleur, welcher nach dem Datum gleich- 
zeitig mit Penicaud, L. Limosiii und P. Raymond ist, 
y N B I aber hinsichtlich der Kunst tief unter diesen Meistern 
steht. Seine Bilder tragen das Gepräge unbeholfener 
Anfänge dieser Kunst, und sind von grosser Un- 
Z correktheit der Zeichaäung. Graf Leon de LQÄIIIOYÖG, 
Notdce des Emaurr. um's 1852 p. 230 besc reibt 
zwei grosse Eniaillen von seiner Hand, welche sich im Mnsläe de Cluny 
befinden. Das eine stellt einxEcce homo, das andere die Auferstehung 
dar. In demselben Museum sind auch 12 Emailbi-lder niit Scenen aus 
der Leidensgeschichte, welche eben so roli und widerlich sind. Sie 
tragen zwar kein Zeichen, können aber den Erzeugnissen dieser Gate- 
gorie angereiht werden. 
2337. Nikolaus Berchem, auch Glaes Pieterszon genannt, er- 
N. B_ del. scheint oben mit einem aus! NB bestehenden Mono- 
granime, und wir verweisen arauf. Auf Kupferstichen 
mit Landschaften und Thieren nach Berchem kommen die Initialen vor. 
Monogi-ammisten Bd. IV. 47
        

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