Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1587890
NAF 
NAR. 
2314- 
727 
und 1585, und ein solches mit der Fortune. nach einem Gemälde des 
Melchior Lorch. Andere Blätter sind in dem Werke von Salvator Fabri: 
De lo chermo, overo scienza e pratica d'arme. Copenlzagen 1606, 
fol. Zu diesem seltenen Buche gehört das Bildniss des Königs Christian IV. 
von Dänemark. 
2314. Unbekannter Kupferstecher, welcher iimdißtiä in Straäs- 
_ _ , burg gelebt zu haben scheint. Er stac ie ignette es 
N A F Buchdruckers Simon Paulus in Strassburg. 
2315. Unbekannter Formschneider, welcher um 1570 in Prag 
w gelebt zu haben scheint. In diesem Jahre erschlen bez Georg 
 Melantrichius ab Aventinum eine böhmische Ausgabe der _B1be1 
mit Holzsc-huitten. Darunter sind solche von unserm Monogrammisten. 
2315. Unbekannter Maler und Kupfersteoher, welcher in den 
 lillm ersten Decennien des 16. Jahrhunderts in 
   Holland thätig war. Seine Blätter erinnern 
  m.)  vieä an dlileäticäiweislel des Llullias YOE Leydlen, 
 4 un auc ie ema e, wec esic voni m 
    ärhaltän läibelnt, offänbaienlg einen hIlheisäer, 
1 I ll r em ie ic ung es u as von ey eu 
und Bernhard van Orley nicht fremd war. Im Stadthause zu Lowen 
ist ein Gemälde mit der Bekehrung des hl. Paulus, und zwei Flugel, 
welcher die Befreiung des hl. Petrus und die hl. hlargaretha vorstellen. 
.Zwei Bilder tragin gals Mräimilgramiä Im lkgigsgum äuhßeräln 11313 
grau in Grau be an etes e gemä. e von , we c es as ei 
Sal ' stellt. Der Künstler schrafiirte mit dem Pinsel auf grauem 
Griirlirdhl: Brilrill setzte weisse Lichter auf. Die Jahrzahl 1528 gibt uns 
einen Anhaltspunkt für die Bestimmung der Blüthezeit des Künstlers. 
Die Composition ist ansprechend und tüchtig gemalt. In Lowen schreibt 
man die Bilder einem Maler Reichs zu, über welchen aber alle Nach- 
richten fehlen. Im Monogramme liegt offenbar ein Taufname verborgen. 
Es zerfällt vermuthlich in die Buchstaben ABI IV, und A zweimal 
gedacht, haben wir den Namen ARIAN. Im Jahre 1495 war ein Ariaen 
Schüler des Quintin Massys, und dieser Ariaen hatte 1510 selbst Schüler. 
Im Liggere, dem Buche der Malergilde zu Antwerpen, werden sie 
Peerken Quintens und Jocsken genannt, und waren wohl Söhne des 
Quintin Massys. Ariaen war also Maler und Meister, Niemand aber 
kännt eirä Grämälde vion ihm, tobgleichQderen V0fhßlälflöll seynh IlllJiSStgll, 
0 e   icciar ini nenn einen uen in von öwen, sc ein a er 
niclit sdrdn beriilhmten Quintin Massys gemeint zu haben. Vielleicht ist es 
Peerken Quintens, d. h. der Sohn eines Quinten der in Löwen gelebt 
hat. Ariaen kommt nach 1510 im Liggere nicht vor, und er könnte 
zuletzt in Löwen sich niedergelassen haben. _Wir haben oben bemerkt, 
dass im Stadthause zu Löwen Gemälde mit dem Monogramme vor- 
handen seien. 
Bartsch VII. p. 545 beschreibt nur ein Blatt von diesem Mono- 
grammisteu, nämlich No. 2, und enthält sich jeder Erörterung. Passa- 
vant III? pag. H vermehrt das Verzeiehniss nach Brulliot, und nach 
Catalogen. 
0  i) Der Sündenfall. Adam sitzt links auf einem Baumast, _und 
betrachtet die Eva, welche rechts vor ihm steht, und den Apfel hinter 
sich hält. Sie dreht sich vor der Schlange am Baume um. Im Grunde 
ist ein Wald mit hohen Bäumen, und gegen die Mltte bemerkt man 
einen Hirsch. Rechts auf dem Täfelchen ist das Monogramm. H. 4 Z. 
2L. Br.3Z.3L.
        

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