Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1587862
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2304- 
2306. 
Dieses mag der Fall seyn, unser Maler nennt sich aber nicht Naeuwinw, 
sondern auf dem Titel seiner ersten Folge von Radirungen H. Nejwinw, 
und auf dem Titel der zweiten Folge _H. Natwjnrzr. Der Vorname 
Hendrik ist nicht ganz sicher. Auf einem Gemälde fanden wir die 
Bezeichnung H. Nauwinx 4654. In Hamburg lebte ein Landschafts- 
maler Nauinx, welchen man früher wohl mit Ilnrecht mit Naiwjncx 
identiiicirte. Immerhin aber bleibt es noch inisslich, dass der angeb- 
liche Vater Naeuwinz, und der Sohn Nejwzncz oder Naiwjncz. ge- 
schrieben hat. 
Die radirten Blätter dieses Meisters beschreibt Bartsch IV. p_ 30 
in zwei Folgen zu acht Blättern. Das Titelblatt der ersten Folge 
stellt eine einfache Landschaft vor. In der Mitte vorn stehen zwei 
Bäume auf dem Hügel, und links andere Bäume am Ufer des Flusses 
Im ersten Drucke ist die Originalradirung ohne Nummer und ohne 
Adresse. Links oben steht:  Nejwznczz: fec. et m12. Im zweiten 
Drucke ist die Nummer 1 mit der Adresse des Clement de Jonghe 
beigefügt, und die dritten Abdrücke stammen aus dem Verlage von 
Coveiis und Mortier. H. 4 Z. 3 L. Br. 4 Z. 9 L. 
Dieses Blatt ist in einer Copie mit der obigen Bezeichnung vor- 
banden, letztere aber so gut behandelt, dass man an eine Wieder- 
holung von Naiwjncx denken könnte. Man schreibt die Copie einem 
Kupferstecher Neubauer zu, welcher gegen Ende des 1_8. Jahrhunderts 
in der Schweiz lebte, aber wahrscheinlich das Blatt nicht copirt hat. 
In der Copie ist rechts ein dürrer Baum, und in der Mittedes Hinter- 
grundes eine Hütte beigefügt, ganz im Charakter des NaiwJncx. Links 
unten steht N. fec. Diese angebliche Copie von Neubauer ist 6 Z. breit. 
2304. Giuseppe Nogari, Historien- und Bildnissmaler, geb_ zu 
 Venedig 1699, gest. 1763, gehört zu den renümmirten 
W  Meistern seiner Zeit, und daher behauptet er im Künst- 
WVD ler-Lexicon die ihm gebührende Stelle. Philipp Andreas 
Kilian stach Bildnisse nach ihm. Auf solchen Blättern kommt der 
Gursivbuchstabe vor. 
2305. Unbekannter Formschneider aus der Schule des Jobgt 
(w) Amman. Das erste Zeichen (vergrössert No. 2) findet man 
W , auf einem verständig und sicher bearbeiteten Holzschnitte 
in Fronspergefs Buch: Von Kriegfsrechten Malefätz und Schuld- 
händlen etc. Frankfurt M. D. LXVI. Im Vorgrunde bei dem Zelte 
des Feldarztes sitzt ein Verwundeter, dessen Kopfwunde von dem Feld- 
scheerer gereinigt wird. Ein Offizier zu Pferd und ein anderer zu Fugg 
sehen der Operation zu. Zwischen dieser Gruppe und dem Zelte be- 
iindet sich ein anderer Verwundeter mit verbuiideiiem Kopfe, und im 
Hintergrunde gehen zwei Soldaten mit den Waffen auf einander los. 
Unten zwischen den Beinen des Arztes ist das Zeichen. Die Dar- 
stellung ist in einem Ovale von 4 Z. 2 L. Höhe, und 3 Z. 6 L. Breite_ 
Im viereckigen Zierrahmen sind Waffen, paukenschlagende Engelchen, 
und unten Knaben in antiken Rüstungen. Die Scene kommt aber auch 
in einem zweiten Passepartout vor. Dieser zeigt oben zwei sitzende 
weibliche Figuren mit Schilden, unten links eine männliche, rechts 
eine weibliche Büste. H. des Ganzen 5 Z. Br. 4 Z. 9 L. Die Zeich- 
nung zu dieser Darstellung ist von J. Amman. 
2306. Unbekannter Maler, welcher um 1630-1670 in den Nieder- 
landen gelebt zu haben scheint. Man findetiZeichnungen 
da]?  mit dem Monogramme. Sie stellen niederländische Gegenden 
x mit Bitumen und Viehheerden vor, theils mit Kreide in der
        

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