Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1587841
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2294-2297. 
2294. Unbekannter Kupferstecher, welcher in den Niederlanden 
M gelebt zu haben scheint. Man findet ein radirtes Blatt nach 
, D. Teniers, welches vor der Schenke tanzende Bauern vorstellt, 
167g Links vorn ist der Sackpfeifer, und am Kruge in der Mitte 
unten bemerkt man das Zeichen mit der Jahrzahl. Ersteres soll wohl 
nur die Marke des Töpfers andeuten. H. 3 Z. 7 L. Br. 4 Z. 11 L, 
2295. Unbekannter Maler, welcher um die Mitte des 18. Jahr- 
N_ Pima hunderte in Paris lebte. In der Europa Illustre sind 
N8 Pmx gildnisse äiacä ihm geStOßlljellhdawälllllltef Jänesldes Marschal 
r   ico aus e atinat von   i e,  inssio stach 
das Bildniss des Artus de Gosse, und jenes des Charles II. de Cosse 
Duc de Brisac. Artus de Gosse starb 1552, und somit hatte der 
Meister N nur ein altes Bild zum Stiche copirt. Er heisst wahr- 
scheinlich Nivellou.  
In Abbe Velly's Histoire de France. A_ Parts 1_770, ist das 
Bildniss des Marschal Blaise de Monlus Ni Pznx. bezeichilet. 
Auch Marcenay de Ghuy hat Bildnisse nach diesem N. radirt, jene 
des Königs Charles VII., des Ohevalier Bayard und der Jeanne d'Arc. 
2296. Nioul, Formscfzihnieidelr in Parlinsh schnittLviele Vignetten für 
Druckwerke. Man n et eren in eissons ettres istori ues, 
N' Paris 1729, in Charleroiiüs Journal de voyage  dann Päme- 
rique septentrionale. Paris 1744, in Mabillonls De _Lzt_urgza galli- 
cana libri III. Paris 1'729, in der Histozre et descmptzon de Gene; 
de la nouvelle France. Paris 1744, u. s. w. 
2297. Jean Pierre Norbllin demla Gfouigdgino, 1231er llgd Radirer, 
N17 85-, JWWÄ W iäitfiesäsäuaiianinfäßn, aiiiteäiitlioäifä 
ßawßvfäßf ltääiliiläifäifdiäsßär 
Es existirt ein Catalog derselben: Catalogue des Estarnpes qm" com- 
posent Poeuvre de J. P. Norblin pur Fr. H. (Friedrich Hillemacher, 
Maler). Paris 1848. Es sind 93 Radirungen beschrieben. welche auf 
chinesischem und ordinärem Papier vorkommen. Der König Stanislaus 
August von Polen ernannte ihn zum adelichen Hofmaler, und daher 
verlebte der Künstler mehrere Jahre _1n Warschau, worauf sich der 
Buchstabe W bezieht. Er fand auch im polnischen Künstler-Lexicon 
von Baron Eduard Rastawiecki eiue_Stelle: Slowmk Mablarzdze pols- 
kick  II. p. 62. Diesem Werke _ist das von J. P. Piwarski litho- 
graphirte Bildniss des Künstlers beigefügt. 
Die Radirungeii dieses Meisters kommen in verschiedenen Ab- 
drücken vor, theils in Aetzdruck vor dem Namen _und der Jahrzahl, 
theils läit läeberarlliieitunä durch die Schnesidnladel mit Namen udnd Jahr- 
zahl. u iesen xemp aren ist meist ei enpapier verwen et. Sie 
stammen aus dem Nachlasse des Künstlers, da. er die Blätter nicht 
in den Handel brachte. Erst nach seinem 1830 erfolgten Tode wurden 
die Platten in dem vorgefundenen vollendeten Stande auf weisses Papier 
abgedruckt. Nur eine geringe Anzahl ist auf chinesisches Papier vor- 
handen. Norblin fügte öfter den Namen bei, als die Initialen, es finden 
sich aber auch mehrere Radiruiigen mit letzteren. 
Das letzte Blatt des Künstlers stellt Johannes den Täufer vor, 
wie er in der Wüste dem Volke predigt, eine Composition von mehr 
als 50 Figuren. Es sind nur Aetzdrücke vorhanden mit der Schrift: 
Rembrandt fc. 1656. F. Hillemacher gibt wohl irrig N. I? 1808 an.
        

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