Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1587811
2283. Unbekannter Steinmetz, welcher im 14. Jahrhundert in 
Niederbayern thätig war. Bei der im Jahre 1857 in Straubing 
unternommenen Restauration eines Hauses, welches früher 
zu einem Amtsgebäude gehörte, fanden sich im Erker des- 
 selben Steinsculpturen von vielem Interesse. Der Kaufmann 
Johann Stiglmeier, welcher als Kunstsammler bekannt ist, 
setzt diese Bildwerke in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts. 
Sie bestehen in Figuren und Büsten in Medaillons, und letztere sind 
noch von höherem Alter, da sich noch der romanische Einfluss kund 
gibt. Der Verfertiger der gothischeu Figuren fügte obiges Zeichen bei. 
In Straubing residirten von 1349 an bayerische Herzoge, der Bau von 
Staats- und Amtsgebäuden datirt daher von dieser Zeit an.  
2234. Nikolaus Lamparter, Buchdrucker in Basel, war vermuth- 
 lich auch Formschneider, da seine Thätigkeit 1505 be- 
 ginnt, und damals mehrere Drucker aus der Zunft der 
 Formschneider und Briefmaler hervor-gingen. Das erste 
1  Zeichen gehört ihm sicher an. Es findet sich in einer 
Vignette mit zwei Schilden. Im linken ist das Basler Wappen, im rechten 
das erste Zeichen mit dem Basilisken, und beide sind unter einem 
Portale angebracht. 
Das Schildchen mit dem ähnlichen Namenszeichen gibt Brulliot 
I. N0. 2984m Er vermuthet darin das Signet des Buchdruckers Simon 
oder Nikolaus Nivellius, deren Monogramme aber aus SIV und N N 
bestehen. Nach Börner gehört das zweite Zeichen sicher dem Lam- 
parter an, und der Holzschnitt mit demselben dürfte von ihm selbst 
gefertigt seyn. Dieses Blatt zeigt die Madonna auf dem Halbmonde 
von zwei Engeln gekrönt. Rechts unten ist das Schildchen mit N, 
gndgliläkS ein zweites mit dem Stadtwappen von Basel. H. 4 Z. 2 L. 
r.  
2285. Johann Niessen, Maler und Lithograph von Cölxm, ist unter 
den Initialen IN eingeführt, und wir verweisen auf jenen Ar- 
tikel. Das Zeichen kommt auf dem bereits erwähnten litho- 
graphirten Blatte mit dem Stabe und dem Schwerte der Erz- 
bischöfe und Churfürsten von Cöln 1840 vor. 
2285- Nikolaus Wilborn, Kupferstecher von Münster in West- 
W67? phalen, wird von Bartsch VIII. p. 543 zn_der_1 unbe- 
 ; kannten Monogrammisten gezählt, auf dem Blldxusse des 
2'333?  Bernhard Knipperdolling ven 1536 steht aber der Name 
N' ,  des Künstlers, und der Bersatz „tho Monster" bedeutet
        

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